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Dienstag, 3. Dezember 2013

Steckturm - DIY

Stecken und Stapeln macht dem Herzkind ganz viel Spaß. Daher haben wir schon seit einiger Zeit ein Stecktürmchen selbst gebastelt. Ganz simpel aus einer Holzplatte und einem Holzstab und dazu Holzringe, welche normalerweise für Gardinen verwendet werden. Immer mal wieder schnappte sich der Keks die Materialien und versuchte die Ringe auffädeln zu können. Es gelingt ihm auch seit geraumer Zeit. Sobald allerdings  2 - 3 Ringe aufgefädelt sind verliert er das Interesse.


Um die Lernmaterialien wieder interessanter zu machen reicht manchmal nur eine kleine Veränderung der Anordnung. Hier haben wir die selbtgebastelte Steckplatte durch eine Küchentuchrolle getauscht. Und direkt war das Herzkind wieder interessiert und steckte drauf los. Es ist immer so schön ihn dabei zu beobachten. Sobald der kleine Mund etwas offen steht, weiß man, er ist gerade voll dabei und hochkonzentriert! Schaut doch wie sich die kleinen Fingerchen bewegen!







Samstag, 12. Oktober 2013

Abends macht es *Klick*

Schon oft haben der Herzkind-Papa und ich beobachten dürfen, dass das Herzkind viele neuen Errungenschaften in den Abendstunden zeigt und übt. Als wäre das für ihn die beste Zeit dafür! Natürlich zum absoluten Leidwesen für uns... wenn man Nachts im Bett seinem Kind zuschauen kann, wie es nun seine Füße für sich entdeckt hat (liegt nun auch schon wieder ein paar Monate zurück, also nur als Beispiel), dann hält sich der Elternstolz ob der späten Stunde dann doch etwas in Grenzen... absolut unverständlich, stimmt´s?

Vorgestern Abend durften wir mal wieder erleben, was eine sensible Periode nach Maria Montessori ist. In diesen Empfänglichkeitsperioden, die für jede neue Handlungskompetenz und Fähigkeit spezifisch ist, erlernt das Kind diese am leichtesten.

"Es handelt sich um eine besondere Empfänglichkeit die in der Entwicklung, das heisst im Kindesalter der Lebewesen auftreten. Sie sind von vorübergehender Dauer und dienen nur dazu, dem Wesen die Erwerbung einer bestimmten Fähigkeit zu ermöglichen. Sobald dies geschehen ist, klingt die betreffende Empfänglichkeit wieder ab. [...] Hat das Kind aber nicht die Möglichkeit gehabt, gemäß den inneren Direktiven seiner Empfänglichkeitsperioden zu handeln, so hat es die Gelegenheit versäumt, sich auf natürliche Weise eine bestimmte Fähigkeit anzueignen; und diese Gelegenheit ist für immer vorbei. - Maria Montessori"

So schlimm wie es sich anhört, ist es nicht unbedingt. Wir verbauen unserem Kind nicht gleich alles, sollte er seine "sensible Periode" an der Musikanlage ausprobieren wollen. Es ist aber dennoch ein aufgebautes Hindernis für das Kind und es ist daher immer vorab zu überlegen, wie wir die Umgebung des Kindes vorbereiten, um eben NICHT ständig "Nein! Fass das nicht an!" oder "Halt! Das darfst du nicht!" sagen zu müssen. Es ist für das Erlernen von Fähigkeiten äußerst hinderlich für das Kind, immer wieder in seinem Flow unterbrochen zu werden. Und auch hier stelle ich die Frage: Würden wir das wollen? Würden wir immer wieder gerne in unserem Tun unterbrochen werden?

Nun also wieder zurück zu vorgestern Abend. Nach Montessori gibt es eine Übung der Augen-Hand-Koordination, welche sich darauf bezieht ein Holzei in einen Eierbecher zu stecken. Dies hatte ich ihm vor 1,5 Monaten einmal angeboten. Damals konnte er nichts damit anfangen, er nahm sich zwar das Ei, das Zurückstecken war aber noch nicht wieder möglich.
Die sensible Periode für diese Hand-Augen-Koordination war zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekommen. Unser Herzkind zeigte uns nun ganz alleine, die Zeit ist NUN gekommen und schnappte sich die nötigen Materialien einfach selbst. Einen Holzball aus seinem Bällekorb und seine Stapelbecher und legte los. Er war völlig versunken in diese Aufgabe. In den einen Becher konnte er den Ball einfach aufstecken, in dem anderen versank der Ball völlig. Das war dann direkt eine weitere Schwierigkeit. Denn wie kommt man an den Ball wieder ran, wenn kein Punkt da ist, um ihn zu greifen? Ah! Der Becher muss umgekippt werden. Der Papa und ich schauten völlig fasziniert zu und waren mal wieder erstaunt, wieso unserem Kind sowas gerade um 20 Uhr Abends einfällt?





Und schaut mal wie groß die zwei Mäusezähnchen schon sind ♥

Dienstag, 8. Oktober 2013

Voll im Flow

Wie ich gestern schon berichtet habe ist das Herzkind gerade in einem Flow. Er möchte Robben, Aufstehen, Laufen üben.... am Besten alles sofort, alles zusammen und bitte keine Hindernisse. Hier komme ich als "Waiter" ins Spiel und die "vorbereitete Umgebung".
Die Umgebung war natürlich nicht so vorbereitet wie es das Herzkind gerne gehabt hätte.... Gestern morgen robbte er wieder gezielt zu einem der Stühle, zog sich daran hoch und wollte damit lostapsen... ging nur nicht... hing ja noch unter dem Tisch fest.... *wääääähhhhh*

Er hat ja recht! Mama hätte aber auch mal mitdenken können! Also habe ich den Stuhl wieder vorgezogen und los ging´s! Es wurden wieder ordentlich Meter gemacht. Mittlerweile klappt auch das Wiederhinhocken ganz gut. Wenn er müde wurde hat er sich hingesetzt, hat sich mal kurz etwas anderem zugewandt und dann sah ich den Stuhl aus dem Augenwinkel schon wieder in Bewegung.

Meine Aufgabe war also gestern einfach nur Beobachten. Ich griff nur ein, wenn der Stuhl sich so stellte, dass er ihn überhaupt nicht mehr in Bewegung bekam und ansonsten genoß ich dieses Schauspiel. Es ist einfach zu süß einem kleinen Kind beim Laufen zu zuschauen. Diese Schrittchen und der Windelpopo.... herzig!

Sicherlich gibt es immer wieder Schrecksekunden, wenn das Herzkind ins Wackeln kommt und er fällt auch immer mal wieder hin, auch schlägt er sich mal den Kopf an. Aber als Waiter ist es wichtig, dem Kind auch diese Erfahrungen zu zugestehen. Sie sind wichtig, um in den Lernprozess einfließen zu können. Das Kind muss erfahren, dass nicht immer jemand hinter ihm stehen wird, um ihn aufzufangen. Es muss lernen seine Schritte mit Bedacht zu wählen. Die Selbsteinschätzung der eigenen Kraft muss sich bilden können.

Dies kann alles nicht gelingen, wenn ich ihm jedes Problem aus der Hand nehme. Zum Beispiel ist das Hinhocken aus dem Stehen ein Vorgang der Übung verlangt. Das Herzkind stand am Anfang da, kam nicht mehr runter und begann dann zu jammern. Ich hätte ihn einfach aufnehmen können... aber hätte ihm das etwas gebracht? Was hätte er dabei gelernt? Das Mama ihm ja hilft, aber sicherlich nicht, dass er das Hinsetzen auch aus eigener Kraft schaffen kann. Also habe ich ihm eine Hilfestellung gegeben. Ich habe ihn an den Händen genommen und bin mit ihm langsam nach unten, damit er ins Sitzen kommt. 

"Was unser Kind selbst tun kann, sollten wir es tun lassen, denn: Es gibt eine Hilfe, die keine Hilfe ist! 
Wenn man sein Kind zur Selbstständigkeit anleitet, richtet sich seine Seele auf, wird stark und widerstandsfähig!"

Welch ein wunderschöner Textauszug aus dem Buch "Lieben - Ermutigen - Loslassen". Ich kann dieses Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen, es hat soviele Aha-Effekte für mich bereitgehalten und erklärt sovieles. Gerade auch die angeblichen "Trotzphasen" im Kleinkindalter. Ganz klare Kaufempfehlung!

Ja, unser Herzkind steckt nun voll in der sensiblen Phase des Laufenlernens und hierzu habe ich auch nochmal einen schönen hilfreichen Text gefunden. Dort steht auch: "Viel Zeit draußen verbringen, OHNE Kinderwagen". Der Großcousin (10 Tage älter) vom Herzkind zeigt dies seiner Mama auch sehr deutlich! Wir wollten gestern zunächst mit den Kinderwägen in den Wald fahren, um dort die Kleinen dann herauszunehmen. Der Weg dort hin war dem Großcousin aber eindeutig zu weit, er wollte nicht im Kinderwagen sitzen und damit nichts tun zu können. Er protestierte lautstark! Wir müssen als Eltern somit umdenken üben. Wir haben den Weg zu Fuß dann abgebrochen, sind in die Krabbelgruppe, wo sich die Jungs herzhaft austoben konnten und haben uns geschworen beim nächsten Mal lieber bis zum Waldrand mit dem Auto zu fahren, damit unnötige Zeit im Kinderwagen vermieden wird. Kinder zeigen einem sehr deutlich was sie brauchen. Es hat nichts mit "Trotz" oder "bewusstem Ärgern" zu tun. Aber dazu ein anderes Mal mehr... dafür das ich eigentlich nur ein paar Bilder zeigen wollte, ist es schon wieder ein ganz schön langer Text geworden.... ähm... lalala.... und Schluß!





Samstag, 5. Oktober 2013

Auf leisen Sohlen unterwegs....

Über manche Dinge muss man sich erst Gedanken machen, wenn es soweit ist.... Interessanter Satz! Ist aber so! Über ungelegte Eier, muss man sich eben keine Gedanken machen. Aber irgendwann kommt die Zeit, dann wird es eben Zeit.... öhm.... was ein Satzwirrwarr... hihi...

Und zwar wird das Herzkind immer mobiler... krabbeln will er zwar immer noch nicht, aber gerobbt wird im Turbo und nun wird sich auch mittlerweile wirklich überall hochgezogen und gerade an der Couch läuft es sich prima seitlich auf und ab. Das könnte der Keks den ganzen Tag tun und um die Ecke an der Couch schafft er es nun auch. Und da kommen die Gedanken. Wir haben ein kleines Winterkind, als ist barfuß laufen im Freien nun wirklich nicht mehr angesagt. Denn barfuß oder eventuell strümpfig ist eigentlich zum Laufenlernen das Beste!


Tja, was machen wir da denn nun? Auf einem meiner Lieblingsblogs gibt es dazu einen ganz tollen Artikel, in dem es um Schuhe für Laufanfänger geht und auf was man dabei achten sollte. Sehr interessant! Natürlich brauchen sie eigentlich erst Schuhe, wenn sie die ersten Schritte auch alleine gehen können. Aber bei dem nun kalten Boden kann man sie draußen schlecht nur mit Strümpfen oder Lederpuschen hinstellen, wenn sie eben doch auf den Boden wollen und das ist in diesem Alter unvermeidlich. Wollen sie doch auch ihre nun erlangte Bewegungsmöglichkeit weiter üben und ausbauen. 

Nestling empfiehlt die Jochie Schuhe, eben wegen ihrer sehr flexiblen Sohle. Auf dem Flohmarkt, wie schon berichtet, bin ich über Schuhe gestolpert und habe mich dazu nun etwas informiert. Es sind Schuhe von Bama, welche ebenfalls mit dem Slogan "Schuhe wie barfuß" werben und gerade die Serie "My first Bama" besitzen sehr flexible Laufsohlen. Und die Serie hat auch gute gefütterte Winterschuhe. Ich konnte bei Kleinanzeigen nun schon direkt zuschlagen und Schuhe ergattern. Gerade bei den ersten Schuhen wird oft zu früh gekauft und bevor sie überhaupt benötigt werden, sind die Kleinen schon rausgewachsen. Die Schuhe wurden nur als Zierde im Kinderwagen benutzt oder höchstens ein paar Schritte damit gelaufen. Man kann als bei Kleinanzeigen richtige Schnäppchen ergattern und die Schuhe sind fast wie neu! Man muss sich also bezüglich eingelaufener und damit ungeeigneter Sohlen noch keinerlei Gedanken machen.

Bama-Schuhe sind auch deutlich öfters in Kleinanzeigen anzutreffen als die Jochie Schuhe, welche wohl weniger bekannt zu sein scheinen. Da ich eben vor diesem Problem stand Schuhe mit sehr flexibler Sohle zu finden, wollte ich euch einfach mal zeigen, wie flexibel diese Sohlen von Bama-Schuhen sind. Vielleicht kennt ihr sie ja schon und ich erzähl euch nichts neues, vielleicht ist es für euch aber auch interessant. Daher mein kurzer Artikel heute dazu! Vielleicht habt ihr Erfahrungen dazu und könnt mir zu diesen Schuhen etwas schreiben?



Für alle die sich wundern, warum ich nun so ein fettes Wasserzeichen über meine Bilder lege: Im Netz sind leider wieder viele Menschen unterwegs, denen etwas langweilig ist. In den größeren Blogs werden regelmäßig Bilder geklaut und dann als eigene Bilder ausgegeben. Sogar die Kinder, welche sich darauf befinden. Natürlich bin ich nur ein kleines Licht am Bloggerhimmel, trotzdem möchte ich meine Bilder etwas schützen, man weiß ja nie.... Und gar keine Bilder zeigen, ist ja auch nicht schön! 



Hilfe! Hilfe! Ich wurde weggesperrt! Holt Amnesty International! SOFORT!!!

Freitag, 4. Oktober 2013

Einsteckübungen - Die Deckelbox

Schon vor zwei Wochen habe ich von dieser Sensorikbox berichtet. Das Herzkind konnte damals noch nicht sehr viel damit anfangen, da seine motorischen Fähigkeiten dafür nicht ausgereift waren. Interessiert hat in die Box trotzdem immer wieder, auch wenn er hauptsächlich mit den Deckel gespielt hat. Hin und wieder versucht er einen Deckel in den Schlitz zu befördern, geklappt hat es nicht. Ich beließ die Box bei seinen Sachen unter dem Couchtisch.
Vor wenigen Tagen zeigte er wieder Interesse daran und ich richtete ihm die Box. Deckel neben ihn, Box vor ihn, ich zeigte ihm wieder langsam den Ablauf und das Einstecken der Deckel. Und kaum zu glauben... als hätte er noch nie was anderes gemacht, landete der erste Deckel nach kurzem Probieren zielstrebig in der Box. Da hat sich das Herzkind aber gefreut!

Einsteckübungen sind wunderbare Lernhilfen und zwar nicht nur für die motorischen Fähigkeiten. Jutta Bläsius schreibt in ihrem Buch "Übungen des praktischen Lebens" folgendes dazu: 



Auch wenn man es im ersten Moment nicht glauben mag, viele Übungen sind jetzt schon Vorläufer für die späteren schulischen Kompetenzen! 
Das Herzkind hat begonnen mit dem Einwerfen von Bällen und ist nun bei Einsteckübungen mit Deckeln gelandet, es werden noch weitere Ein- und Aufsteckübungen folgen. Zum Aufstecken steht schon das nächste DIY-Projekt bereit und wird schon hin und wieder vom Herzkind getestet. Ich werde auch davon berichten!

Es ist auch hier wieder sehr interessant dem Keks bei seinen Übungen zu zuschauen, wie konzentriert er dabei ist und seine Stirn runzelt. Man sieht ihn förmlich denken! Wie er versucht den Deckel in richtige Position zu bringen, dabei in den Händen dreht und wieder versucht, bis es dann klappt!







Samstag, 28. September 2013

Kleine Info zum Kinderstuhl

Gestern wurde ich nach den Maßen des Kinderstuhles gefragt, welchen mein Mann für das Herzkind gebaut hat. Da dies vielleicht auch andere Eltern interessieren könnte, schreibe ich es kurz hier nieder.


Unterhalb der Sitzfläche wurde ein Querbrett eingezogen, um dem Ganzen mehr Stabilität zu verleihen. Wäre mein Popo also nicht zu dick.... könnte ich und sogar mein Mann prima auf dem Stuhl sitzen. Für kleine Leichtgewichte also robust gebaut! Das Querbrett welches also nur knapp zu erkennen ist, besitzt die Maße 7,5*30cm. Alle Teile wurden mit Dübel und unbedenklichem Kleber verbunden. Das Holz ist 1,8cm dick.




Das Herzkind hat einen treuen Begleiter in seinem Stuhl gefunden, welcher ihm hilft sich zu setzen, sich hochzuziehen und seine Spielsachen darauf abzustellen und im Sitzen davor, damit zu spielen. Gestern hat er es aber auch zum ersten Mal selbst geschafft sich hinzusetzen. Von der Bauchlage, in den Vierfüßler und dann nach hinten und schon saß er auf dem Popo. Ich war natürlich mal wieder nicht dabei.... immer wenn er was zum ersten Mal tut. Bisher wurde es noch nicht wiederholt. Ich hoffe, es war keine Eintagsfliege und er hat nun den Dreh raus, das würde einiges erleichtern und das Herzkind hätte weniger Frust.... Sitzen zu wollen, wenn man es nicht selbst hinbekommt und nichts zum Hochziehen in der Nähe.... *wähhhhhhhhh.... Mama!!!* .... Ja und dann darf ich wieder kommen...

Freitag, 27. September 2013

Die Zeit hält nicht an!

Ich kann es kaum glauben, aber mein zuckersüßes kleines Baby ist heute nun 9 Monate alt! Ein kleiner Wonneproppen ist aus ihm geworden. Wie schnell sich Kinder im ersten Jahr entwickeln hätte ich vorher nicht gedacht, wieviel sie in so kurzer Zeit schon erlernen und entdecken war mir nicht bewusst.
Ich hatte vorher keinen Umgang mit Babys oder Kindern und entdecke nun mit meinem kleinen Herzkind diese Zeit wieder. Für mich ist alles neu und ich entdecke es zusammen und durch die Augen meines Kindes.
Ich bin so froh, dass ich die Lebens- und Erziehungsweise von Maria Montessori entdeckt habe, die mir doch so viel hilft und durch welche ich vieles was mein Herzkind tut, verstehen kann und ihm nicht böse bin. Ich nicht denken muss, er würde das "absichtlich" tun, um mich zu ärgern und zu nerven.
Natürlich nervt mein Kind auch! Wenn so ein Klebekind an einem hängt, als wäre der Sekundenkleber ausgelaufen, wenn man ihm an manchen Tagen nichts recht machen kann (weil es manchmal so schwer ist, ein kleines Kind zu verstehen), wenn die Nacht zum Tage wird und man sich nicht von ihm weg bewegen darf... ja, dann ist es verdammt anstrengend und mein Blutdruck steigt! Einige würden sagen, mein Kind war heute anstrengend.... das ist in meinen Augen eine nette Umschreibung vom Genervt-sein!

Aber das ist nur eine Seite! Und zum Glück hat es die Natur geschickt eingefädelt, dass man nie wirklich genervt von seinem Kind sein kann. Das die Sonne wieder aufgeht, wenn das Herzkind am nächsten Tag die Augen aufmacht und einen direkt anstrahlt und schallend lacht. Die Welt anlachen ist sowieso das liebste Hobby meines kleinen Schatzes. Mit Menschen lachen und das Lachen zurück zubekommen, das macht ihn glücklich! Er ist einfach ein Strahlekind und es macht Spaß!

Ich bin gespannt auf unsere Zukunft mit ihm, ich bin auf jeden Tag gespannt... ich bin neugierig, was er täglich entdeckt und neues kann! In 3 Monaten werden wir schon seinen 1.Geburtstag feiern! In meinem Kopf kreisen jetzt schon die Ideen und der Vorbereitungsmodus setzt langsam ein *hihi*

Ich bin so stolz auf unser kleines Wunder, welches wir erschaffen haben. Manchmal kann ich es kaum glauben, wenn ich ihn vor mir sehe und eigentlich weiß, er ist von uns und nur durch uns! Ich bin unendlich verliebt in mein Wunschkind und wir sind glücklich ihn zu haben.

Die Reise geht weiter... und ich freue mich so sehr darauf!