Freitag, 23. Januar 2015

Fremdbetreuung fehlgeschlagen!

Der Grund warum ich in den letzten Tagen nicht zum Bloggen kam, ist sicherlich ein Angstthema von vielen Eltern. Die Fremdbetreuung funktioniert nicht! Was soll man nun tun? Weiter probieren? Alternativen suchen? Kann einer der Eltern weiterhin zuhause bleiben? Reicht das Geld dafür? Wieso klappt die Fremdbetreuung nicht?

Zunächst sah alles sehr gut aus. Das Herzkind brauchte viel Zeit in der Eingewöhnung, die wir ihm auch geben konnten. Wir hatten zum Glück schon früh mit der Eingewöhnung begonnen. Ende Dezember konnte ich ihn dann morgens bei der Tagesmutter abgeben und er ging sofort zu ihr, knuddelte oder spielte direkt und ich konnte dann gehen.
Nach den Weihnachtsferien war plötzlich alles anders! Natürlich haben sich einige Dinge auch geändert. Der Papa brachte ihn morgens hin, der Spielkamerad des Herzkindes ging in den Kindergarten und die Betreuungszeit verlängerte sich (leider erlaubt das Jugendamt die volle Betreuungszeit nicht, wenn die Mutter noch nicht arbeiten geht... prima Eingewöhnungszeit, oder?)

Für uns war es also verständlich, dass das Herzkind erst ein paar Tage brauchen wird, um die neue Situation zu erfassen und zu verstehen und er hatte ja seine Tagesmutter als Bezugsperson, von welcher er sich schnell trösten ließ.
Bis auf letzte Woche... es wurde plötzlich immer schlimmer und bei einem Gespräch mit der Tagesmutter zeigte sich, dass sie es maximal noch 2 Wochen probieren möchte. Die jetzige Situation ist so nicht tragbar. Weder für das Herzkind noch für sie oder die anderen Tageskinder. Denn der Zwerg würde sich ja nicht mehr beruhigen lassen. Er wäre auch so selbstbestimmt. Selbstbestimmt klang bei ihr nicht wie etwas wundervolles...

Es war Zeit zu handeln und sich zu fragen, was denn nun geschehen ist, dass alles so eine Wendung nahm und nicht mehr klappte? Jedenfalls sah das Herzkind die Tagesmutter nicht mehr als Bezugsperson, das war klar! Und somit war es für das Herzkind nicht mehr tragbar dort länger betreut zu werden. Ich sprach mit meiner Mutter und das wir uns etwas einfallen lassen müssen. Eine weitere Betreuungsmöglichkeit (Krippe, Kita, Tagesmutter) kam für mich nicht in Betracht, dass wäre nun zuviel für mein aufgewühltes Herzkind.

Meine Mutter sprach mit ihrem Chef und beschrieb ihm unser Problem. Sie wollte aufgrund des verringerten Arbeitsaufkommens sowieso weniger arbeuten gehen und hat mit ihm nun vereinbart, dass sie die Vormittage Zuhause bleiben wird (außer Freitags) und damit auf das Herzkind aufpassen kann. Da rutschten ganze Steinhaufen von meinem Herz und ich wusste, dass es für das Herzkind das Beste sein wird, bei seinen geliebten Großeltern betreut zu werden. Hier wäre es übrigens egal, bei welchen. Er hat zu allen Omas und Opas ein gutes Verhältnis. Nur leider wohnen die Schwiegereltern nicht in direkter Umgebung zu uns.

Da die Tagesmutter diesen Montag - Mittwoch krankgeschrieben war, ergab sich also direkt das neue Betreuungsmodel und siehe da.... es kann so einfach sein. Das morgendliche Aufstehen geht deutlich flüssiger, wenn das Herzkind weiß es geht zu Oma... natürlich ist er eine Schlafmütze und bekennender Langschläfer, aber er wird viel schneller wach als zuvor.
Das morgendliche Abgeben bei den Großeltern verläuft verständlicherweise einfach. Natürlich will er nicht das wir Eltern arbeiten gehen, aber bei den Großeltern zu sein und gleich mit diesen und auch den Urgroßeltern zu frühstücken macht auch Spaß. 
Beim Abholen werden wir nun am liebsten wieder weg geschickt. Der Zwerg will noch bleiben. Besser kann es also nicht funktionieren.

Die Sorgen, dass dem Zwerg etwas in der Entwicklung fehlen könnte, habe ich nicht. Meine Eltern gehen mit ihm raus, meine Mama singt, malt, bastelt, spielt mit ihm. Sie hat sich selbst Regale und Körbchen zugelegt (schon vor einer ganzen Weile) und bietet die Spielsachen darin an. Wir gehen in die Spielgruppe des zukünftigen Kindergartens und auch ins Turnen. So ist Kontakt auch mit anderen Kindern vorhanden. Ich habe also keine Angst das ihm etwas fehlen wird, eher hatte ich zuvor Angst ich könnte ihm mit der weiteren Betreuung seelisch schaden, wenn wir nicht handeln.

Das Gespräch mit der Tagesmutter über die Beendigung des Betreungsverhältnisses verlief auch sehr gut. Vielleicht ist sie froh, das selbstbestimmte Kind nicht mehr zu betreuuen... Wir als Eltern sind froh, dass unser Kind Spaß daran hat bei seinen Groß- und sogar Urgroßeltern zu sein. Und die leben sogar nochmal ordentlich auf... wie kommt es sonst, dass meine Großeltern noch mal in den 2.Stock hochgeächzt kommen, um mit dem Zwerg zu spielen... auf Knien... also der Opa... und die Oma meinte, sie muss nach den Wünschen des Mittagessens fragen... meine Eltern haben ein Haustelefon... hihi.

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass meine Mama direkt eingesprungen ist, als wir Hilfe brauchten. Fremdbetreuung kann man sich vorher noch so gut überlegt haben und die passende Variante aussuchen... es kommt eventuell ganz anders und dann? Ich bin froh, die familiäre Betreuungsmöglichkeit zu haben und mein Kind glücklich zu sehen. Nur dann bin ich es auch!


Kommentare:

  1. Da habt ihr wirklich Glück gehabt so eine tolle Lösung gefunden zu haben! Das freut mich sehr für euch.
    Als Erzieherin kann ich dir sagen, dass es solche "Rückschritte" in der Eingewöhnung oftmals gibt. Das kann unterschiedlichste Gründe haben. Der Reaktion der Tagesmutter schlußfolgere ich jedoch, dass es ihr vielleicht wirklich über den Kopf gewachsen ist. In so einer Situation braucht es viel Geduld, Einfühlungsvermögen und fachliche Kompetenz.
    Meine Kleine ist seit Nov 14 in der Kita. Sie war da 17 Monate alt und es passte alles. Ihr geht es dort prima und darüber bin ich so froh! Seit Jan 15 arbeite ich in der gleichen Einrichtung, andere Gruppe. Was Besseres hätte es für uns nicht geben können :)
    Ich hoffe euer Konzept geht auf, so dass sich alle Wohl fühlen damit. Das ist das Wichtigste!
    Liebe Grüße, Angie

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    1. Hallo Angie,

      ich hätte mich wohl bei entsprechender Reaktion der Tagesmutter auch auf weitere Versuche eingelassen. Nur, wie du auch schon schreibst, schien sie nicht mit der Selbstbestimmung zurecht zu kommen.
      Ich denke, so war es die bessere Lösung für beide Seiten und hoffe darauf, dass wir bei dem für später ausgesuchten Kindergarten eine bessere Wahl getroffen haben :)
      Freue mich auch für euch, dass ihr eure Lösung gefunden habt und ihr euch damit wohlfühlt, denn damit hast du recht. Das ist das Wichtigste :)

      Liebe Grüße, Sabrina

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  2. Hallo Sabrina,

    du hast eine gute Wahl getroffen :) Ich lasse meine kleine Frieda auch bei meiner Mutter, wenn ich halbtags arbeiten gehe. Mir fällt das ganz schön schwer - aber ich kann mir gar nicht vorstellen sie in eine Fremdbetreuung zu geben. Dann würde ich wohl eher Zuhause bleiben! Sie ist allerdings auch erst knapp 13 Moante alt.
    Schöner Blog übrigens, ich werde ihn in mein Blogroll aufnehmen, hoffe das ist okay :)
    Liebe Grüße, Laura (www.makeyourmindmove.de)

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  3. Uff, Sabrina. Da liegen sicherlich sehr aufreibende Tage und Wochen hinter euch. Vor dieser Situation haben sicherlich sehr viele Eltern Angst. Toll, dass es bei euch so eine gute Wende genommen hat.
    Familie ist unbezahlbar....
    Alles Gute weiterhin, Julia

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  4. Da kommt bei mir wieder die Angst hoch... Zum Glück ist bei euch alles nochmal gut gelaufen!
    Meinst du denn, dass die Erzieherinnen in der Kita dann besser mit seiner Selbstbestimmtheit umgehen können? Was genau hatte die Tagesmutter denn an seiner Selbstbestimmtheit auszusetzen?

    Liebe Grüße
    Ngoc

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    1. Hallo Ngoc,

      sie konnte ihn nicht ablenken, umlenken oder beeinflussen.
      Es war auch leider wenig Raum für Neues und durch die anderen Kinder, konnte sie sich nicht nur mit ihm beschäftigen... Es ist halt nun so gewesen, wie es war. Zum Glück gab es für uns eine andere Lösung.

      Liebe Grüße, Sabrina

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  5. Was versteht denn die TM im Negativen unter "sehr selbstbestimmt"?
    VLG! Kasandra

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    1. Hallo Kasandra,

      siehe oben, sie konnte ihn wieder ablenken, umlenken oder beeinflussen. Was mit Kindern, die wenig selbstbestimmt aufwachsen dürfen, doch deutlich einfacher zu machen ist (in der Regel).

      Ich bin froh, dass es für uns eine andere Lösung gab und der Zwerg nun wieder glücklich ist und ich auch :)

      Liebe Grüße, Sabrina

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  6. Ich bin selbst Tagesmutter und habe seit Sommer ein Kind hier, welches sehr viel weint und viel Nähe braucht....Das Verhalten zeigt sie jedoch zuhause auch, deshalb habe ich ihr Zeit gegeben bis ins neue Jahr, bin im ständigen Austausch mit den Eltern, die auch ziemlich unsicher waren, wie weit wir das noch so weiter machen können. Zum Wohle des Kindes und der Gruppe. Nach den Ferien kam sie (nach 2 Wochen Pause !! ) an, grinst, lacht, lässt Mama links liegen und ist wie ausgewechselt....Ich bin total glücklich, der Mama gehts viel besser und dem Kind auch....Ich find es sehr schade, dass deine Tagesmama so schnell aufgegeben hat...Es gibt bei jedem Kind einen Punkt , wo es auf einmal nicht mehr gerne bleiben möchte.....Das bei euch noch dazu kam, dass der Freund vom Herzkind in die Kita gewechselt ist, ist natürlich echt Pech.....Schön dass ihr eine Lösung gefunden habt, mit der es allen gut geht ;-) Melli T aus B

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    1. Hallo Melli,

      dein beschriebenes Kind hat sich gleich verhalten, Zuhause wie bei dir. Mein Zwerg war nie so, wie er es bei der Tagesmutter gezeigt hat. Seine Selbstbestimmtheit war bisher nie ein Problem gewesen, alle, sei es Familie oder auch Außenstehende finden ihn sehr charmant, offen und lieb (welche Mama hört das nicht gerne *hust*)

      Ja, ich bin auch sehr froh, dass es diese Möglichkeit der Omabetreuung nun doch gab. Es ist für alle nun gut und ich freue mich, dass der Zwerg nun wieder glücklich ist.

      Liebe Grüße, Sabrina

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  7. Hallo,
    das wenige, was Du über das selbstbestimmte Wesen Deines Sohnes schreibst, lässt mich an ein autonomes Kind denken. Ich habe darüber 2 Beiträge auf meinem Blog geschrieben. Wenn es Dich interessiert, lies doch mal rein.

    http://fruehlingskindermama.blogspot.de/2014/12/autonome-kinder.html
    http://fruehlingskindermama.blogspot.de/2015/01/autonome-kinder-teil-2.html

    Liebe Grüße,
    Frühlingskindermama

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    1. Hallo Frühlingskindermama,

      ich habe mir deine Beiträge sehr interessiert durchgelesen. Weiß jetzt aber nicht wirklich, ob ich das 1 zu 1 über den Zwerg stülpen könnte. Denn gerade als Baby war ihm der stetige Körperkontakt sehr wichtig, aber da wieder fast nur zu mir. Zu bestimmten Zeiten, gerade zum Abend hin, wollte er bei niemand anderem sein, außer bei mir.
      Ansonsten kann ich wirklich mehr oder weniger die anderen Punkte bestätigen.
      Ich muss aber auch sagen, dass ich mit diesen Verhaltensweisen keine Probleme habe, es geht nur darum, wie gehe ich mit ihnen um, wo hole ich Lösungswege/ Mittelwege her. Klar, an Tagen an denen man sich selbst gestresst fühlt, da geht das schwer. Aber ich hatte jetzt nie den Eindruck, dass es nicht jeder Mutter, mit jedem Kind so gehen würde, oder?
      Auch meine Familie kommt sehr gut, mit den klaren Bedürfnissen vom Zwerg zurecht, auch weil ich ihnen viel erkläre, was er möchte. Ich weiß also wirklich nicht ob wir wirklich ein autonomes Kind haben oder eben einfach natürlich selbstbestimmt, weil es für mich und meine Familie kein Problem darstellt. Scheinbar gibt es mit solchen Kindern ja mehr "Probleme" oder Verständnisschwierigkeiten?

      Liebe Grüße, Sabrina

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  8. Am Ende funktioniert immer das am besten, womit sich auch Mama und Papa am wohlsten fühlen

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    1. Hallo,

      das schon. Da die Möglichkeit der Omabetreuung vorher aber nicht bestand und wie schon geschrieben bis zu den Ferien alles wunderbar verlief, glaube ich nicht, dass es daran lag, dass wir uns als Eltern nicht wohlfühlten. Denn die Betreuung lief gut und auch dem Zwerg ging es dabei gut.
      Ich war ohne schlechtes Gewissen arbeiten und holte ihn ohne schlechtes Gewissen nachmittags auch wieder ab. Ich kann selbst nicht sagen, woran es nun schlußendlich scheiterte. Ich bin nur froh, dass sich die Alternative Oma schnell herauskristallisierte und wir damit nun glücklich sind und natürlich auch wohlfühlen :)

      Liebe Grüße, Sabrina

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  9. Oje.. erst mal *knuff*... ich selbst bin 2 Jahre zu Hause und die Maus geht in den Kiga seit sie 14 Monate ist. Und was soll ich sagen. Nach fast 5 Monaten sind wir immer noch bei der Eingewöhnung. Wir haben es wirklich ganz ganz ganz langsam angehen lassen und aktuell geht sie daher erst fast 3 Stunden. Nun wollen wir langsam erweitern... ich bin so glücklich, mir ungefähr ein Jahr für die Eingewöhnung nehmen zu können. Im Sommer muss ich wieder arbeiten, bis dahin ist es dann auch fast rum (das eine Jahr).

    Ich glaube, Zeit ist alles... ich habe noch nie verstanden, wie man "nur" 4 Wochen für eine Eingewöhnung anberaumen kann (gibt bestimmt Ausnahmen, um Gottes Willen).

    Ich wünsch Euch alles Gute für die aktuelle Situation!

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  10. Liebe Sabrina!
    Ich freue mich sehr für euch, denn Großeltern sind etwas Wunderbares! Meine kleine Maus (1 Jahr alt) wird ab September bei meinen Eltern am Bauernhof sein, wenn ich wieder als Lehrerin arbeite. Sie liebt ihre Oma heiß und innig, natürlich auch den Opa. Schade dass viele Familien nicht auf die Großeltern zurückgreifen können.
    Wir sind gerade dabei von Montessori inspirierte Bereiche zu schaffen. Werde demnächst auf meinem Blog davon berichten:
    http://kleinemami.blogspot.co.at
    Übrigens denke ich, dass es für die Tagesmütter auch schwierig ist. Meine Mama hat jahrelang als Tagesmutter gearbeitet, daher kenne ich die Problematik. Du hast als Tagesmutter mehrere Kinder zu betreuen, solltest für alle eine Bezugsperson sein und es schaffen, dass sie gerne da sind. Wichtig ist im Endeffekt, dass das Kind sich wohlfühlt und die Lösung für alle tragbar ist.
    Alles Liebe wünscht euch, Gertraud

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  11. Liebe Sabrina,
    oje, das tut mir wirklich sehr leid und ich kann wirklich nachempfinden, wie es euch gegangen sein muss. Ich hatte schon mal zu deinem vorherigen Artikel über die Eingewöhnung bei der Tagesmutter einen Kommentar geschrieben und erzählt, dass es bei uns nicht geklappt hat.
    Bei uns lief es allerdings nur zwei Wochen ganz gut und dann kam schon der Einbruch. Es war so schlimm, dass wir beschlossen hatten eine Pause einzulegen. Ich hatte wirklich Angst, dass mein Sohn (17 Monate) sein Urvertrauen verliert. Seit zwei Wochen sind wir nun wieder am Eingewöhnen, aber seeehr langsam. Wir haben zum Glück eine sehr geduldige und liebevolle Tagesmutter, die erkennt, dass mein Kind sehr fest gebunden ist und darauf Rücksicht nimmt. Aber ich bin trotzdem ehrlich, ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob es diesmal funktionieren wird.
    Für mich steht auf jeden Fall fest, dass ich zur Not lieber dann doch noch länger daheim bleiben werde, als ihn dort jeden Tag untröstlich zurück zu lassen.
    Das ist ein absoluter Glücksfall, dass die Großeltern einspringen können und ich freu mich sehr, dass ihr damit eine super Lösung gefunden habt.
    Was hat denn dein Umfeld zur fehlgeschlagenen Eingewöhnung gesagt? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele andere Eltern sehr überrascht waren und unterschwellig zum Ausdruck gebracht wurde, dass wir zu zimperlich sind bzw. halt einfach durch die Phase durch müssten. Ganz schön traurig, wie wenig die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund stehen.
    Aber es ist sehr schön zu lesen, dass ihr auf euren Sohn eingeht und nichts erzwingt!
    Alles Liebe für euch! :-)

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    1. Hallo Räubermama,

      danke, dass du mir von deinen bisherigen Erfahrungen berichtet hast, auch wenn sie nicht so schön sind.
      Ihr habt wirklich eine ganz tolle Tagesmama gefunden, die euch dabei unterstützt euren Sohn langsam an sie zu gewöhnen und ihn zu nichts zu zwingen.

      Ich habe im Umfeld keine einzige negative Stimme vernommen, auch nicht unterschwellig. Alle haben mir sogar zugestimmt und darin bestärkt, auf meine Eltern zurückzugreifen, wenn es diese Möglichkeit gibt, bevor mein Zwerg eventuell sein Vertrauen verliert oder sich Ängste entwickeln.

      Liebe Grüße, Sabrina

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  12. Liebe Sabrina, da habt ihr ja einiges erlebt. Danke, dass du es auf dem Blog teilst und es freut mich sehr für euch, dass ihr eine so gute Lösung gefunden habt! Kennst du die u3-Fremdbetreuungs-Artikelreihe auf Nestling zu dem Thema?
    Wann wollt ihr das Herzkind dann in den Kindergarten geben, 2015 oder 16?
    Ich finde deinen Artikel für uns persönlich entlastend und mutmachend, zeigt er doch, dass bei TaMu oder Krippe nicht immer alles nur rosig ist und die Kinder ausnahmslos vom täglichen intensiven Kontakt mit anderen Kindern profitieren. Manchmal hab ich schon leise Zweifel im Kopf, ob unser bisher zuhause betreutes Kleinkind genug "gefördert" wird, so albern es sich anhören mag. Um uns herum sind wir eher die Ausnahme. Dein Bericht zeigt mir, dass es eben nicht die eine Lösung für alle Kinder und alle Familien gibt, und das ist auch gut so!
    Liebe Grüße, Jasmin

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    1. Hallo Jasmin,

      es gibt viele Artikel die bestätigen, dass ein Kleinkind nicht zwingend andere Kinder in diesem Alter benötigt, sondern allgemein menschliche Kontakte, also soziale Interaktionen eingehen kann.

      Die Artikelreihe muss ich mir anschauen, ich kenne Nestling, aber ich glaube die habe ich noc nicht gelesen. Danke für den Tip!

      Wann wir in in den Kindergarten geben werden, kann ich derzeit wirklich noch nicht sagen. Ich habe ihn zwar für September 2015 angemeldet, aber das war noch bevor ich feststellen musste, dass er derzeit noch nicht für eine Fremdbetreuung offen ist. Ich halte mich also noch sehr offen, ob er wirklich noch dieses Jahr in den Kindergarten gehen soll oder ob wir noch abwarten werden. Ich werde den Zwerg beobachten und dann entscheiden.

      Liebe Grüße, Sabrina

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  13. Vor allem der bei Kindern und jungen Erwachsenen offensichtliche Mangel an der Fähigkeit zur Stressbewältigung und die Hinweise auf Angstzustände, sowie Depressionsneigung und auch auf ausgeprägte Hyperaktivität sind bestürzend.
    Ein chronisch hoher Cortisolausstoß in früher Kindheit z. B. durch zu frühe Fremdbetreuung (Krippe) kann zu Gesundheitsproblemen führen. So wurden in der Tat eine Schwächung des Immunsystems, vermehrte Infektionen, eine Beeinträchtigung von Gedächtnis, Emotionalität sowie des
    Hippocampus, des präfrontalen Cortex und der Amygdala gefunden, welche gut die berichteten Angstzustände und Depressionen erklären.
    Auch über ein reduzierten Hippocampusvolumen wird berichtet. So hat man in einer neueren Studie eine Korrelation zwischen späterer Bindungsangst und reduzierter Zelldichte im Hippocampus von ansonsten gesunden jungen Erwachsenen gefunden.
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4]

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