Montag, 4. Mai 2015

Über 50 Vogelarten und Vogelstimmen


Einige Facebook-Leser haben das Foto damals sicherlich gesehen. Während unseres Münchenurlaubs, habe ich natürlich auch die Buchhandlungen durchstöbert und bin auf ein ganz tolles Buch gestoßen: "Leyo - Alle Vögel sind schon da!". Dieses möchte ich euch heute vorstellen.

Ich las zunächst, dass es sich über ein Buch handelt, mit mehr als 50 darin aufgelisteten heimischen Vogelarten . Schon alleine diese Tatsache machte mich neugierig. Solche Bücher suche ich immer. Bücher in denen viele Tiere vorgestellt und illustriert sind. Als ich weiter las, entdeckte ich, dass es zu diesem Buch eine App gibt. Diese kann man sich kostenlos herunterladen.

Diese App bietet zu allen Vogelarten die passenden Vogelstimmen. Auch noch weitere Informationen und kleine Spiele soll die App bieten, die man alleine durch das Lesen und Betrachten des Buches nicht erhalten würde. Die Vogelstimmen an sich, veranlassten mich dazu das Buch zu kaufen und ich wurde nicht enttäuscht!
 


 
Die Vogelstimmen sind realistisch und nicht zu kurz gehalten. Neben den Texten im Buch, die der Sprecher vorlesen kann, kann er zu den Vogelarten noch weitere Informationen liefern. Auch zu anderen abgebildeten Tieren im Buch oder Fakten zu abgebildeten Eiern oder Nestern kann er nennen. Manchmal sieht man durch die App auch noch mehr Inhalte, als im Buch gezeigt. Unter einem Blatterhaufen, den man im Buch erkennt, sieht man durch die App plötzlich, dass sich dirt Marienkäfer verbergen (siehe Bild unten).

Für ein zweijähriges Kind alleine ist die App noch nicht zu bedienen. Alleine den richtigen Abstand von Handy zu Buch ist mit den Ärmchen noch nicht möglich. Für dieses Alter ist das Buch eigentlich auch nicht ausgelegt worden. Als Altersempfehlung ist 4 - 6 Jahre angegeben.

Uns reicht es im Moment die Vogelstimmen (deswegen habe ich es auch gekauft) gemeinsam zu entdecken und auch ohne die App, gibt es viel Text zu lesen und auf den wundervoll illustrierten Seiten viel zu entdecken.

Das Buch gehört zur Leyo-Reihe vom Carlsen-Verlag und es gibt somit noch einige weitere Bücher, zu denen ich allerdings nicht sagen kann, wie gut diese vom Inhalt sind. Interessieren würde mich  noch das Atlas-Buch und den Zwerg sicherlich das Buch über Fahrzeuge . Diese Bücher werden daher noch auf meine Wunschliste wandern (aber sicherlich erst für in einigen Jahren) und für das Vogelbuch gebe ich hier eine klare Kaufempfehlung!

Hinweis: Daily Pia hatte for kurzem das Bauernhof-Buch, dieser Buchreihe vorgestellt und ihre Meinung dazu niedergeschrieben.




Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

Samstag, 2. Mai 2015

In 8 Schritten: Wie bereite ich eine Schüttübung vor!


Bevor dem Kind Schüttübungen oder auch andere Lernanregungen gezeigt werden, sollten wir uns immer auch einige Gedanken im Vorfeld dazu machen. Die Präsentation ist entscheidend und auch ob alle dafür nötigen Utensilien vorhanden sind. Kinder schauen uns sehr genau auf die Finger und werden daher auch jede von uns unüberlegte Handlung nachmachen.
Für uns Erwachsene sind viele Abläufe schon so routiniert, dass wir die einzelnen Schritte die dabei erforderlich sind, garnicht mehr wahrnehmen und auch nicht die eigentliche Schwierigkeit dahinter, welche sich unseren Kindern aufzeigt.

Flüssigkeiten umzuschütten, Gläser füllen, portionieren usw. ist für uns Alltag. Für unsere Kinder sind es knifflige Aufgaben der Hand-Augen-Koordination und der Motorik. Sie müssen lernen wie weit man ein Gefäß kippen kann, wie langsam oder schnell Flüssigkeiten oder Schüttgut fließt und das unterschiedliche Gefäße nicht gleich viel Wasser aufnehmen können. Was wiederum alles Grundlagen der Mathematik und Physik bilden.

Wir sollten bei der Vorbereitung einer Schüttübung im Kleinen beginnen. Vom Kleinen zum Großen, vom Einfachen zum Abstrakten. Alle Schüttvarianten bauen somit aufeinander auf.

1. Die ersten Schüttübungen mit Wasser finden meist in der Badewanne statt, wenn wir mal ganz genau nachdenken, stimmts? Hier planschen unsere Zwerge wild umher und können Wasser in die Eimerchen oder andere Gefäße schütten, auskippen und weiterspielen. Gleiches wiederholt sich bei sommerlichen Temperaturen draußen im Garten. Die Bewegung des Auskippens kann hier also schon erlernt werden. Auch Schüttkisten mit Reis, Sand usw. sind sehr interessant für die Kinder und es macht ihnen einfach Spaß das Material zu fühlen, darin zu wühlen und hin und her zu schütten.
Sehen wir also, dass unseren Kindern dies möglich ist und sich die Bewegungen verfeinern, können wir mit den eigentlichen Schüttübungen beginnen bzw. sie anbieten.

2. Eine erste einfache Schüttübung beginnt mit zwei gleichen Gefäßen! Die Gefäße sollten nicht zu groß und damit den kleinen Händchen unserer Kinder angepasst sein!

 
Eines der Gefäße wird mit Wasser gefüllt, zunächst nicht zu voll, damit nicht sofort Wasser beim Kippen fließt. Färben wir das Wasser ein, ist dies eine zusätzliche optische Hilfe für unsere Kinder. 
Nun zeigen wir unseren Kindern wie der Schüttvorgang abläuft, in dem wir es ihnen vormachen. Gut ist es immer, wenn wir als Rechtshänder dabei an der rechten Seite unserer Kinder sitzen. So können sie uns besser beobachten. Wir schütten langsam und vorsichtig. Die rechte Hand hält das Gefäß, die linke Hand kann es dabei stützen. Haben wir komplett umgeschüttet, streifen wir die letzten Tropfen am Gefäßrand ab und nehmen dann noch ein kleines Tuch zur Hilfe, um so nichts zu verschütten. Verschütten wir dennoch etwas, wischen wir auch dies mit dem Tuch auf. Bevor wir nun das Wasser wieder zurückschütten.

Hinweis: Wir beginnen deshalb mit zwei identischen Gefäßen, da sich die Kinder so komplett auf das Gießen und Schütten konzentrieren können. Das Tablett, auf welcher die Schüttübungen angerichtet ist, sollte mittig vor dem Kind stehen, so kann es beide Hände verwenden und über die Körpermitte arbeiten. Gerade bei den Kleinsten gibt es noch keine bevorzugte Hand. Wir sollten bei der Vorstellung der Übung auch daher beachten, immer mal wieder zwischen unseren Händen zu wechseln. 

3. Diese Übung (und auch alle später genannten) kann mit vielen unterschiedlichen Schüttmaterialien durchgeführt werden. Sand, Reis, kleinster Kies, Linsen, Kirschkerne usw. Jedes Schüttgut hat ein anderes Fließverhalten und stellt unsere Kinder vor neue Herausforderungen. Sie fließen schneller oder langsamer oder rutschen ab einem bestimmten Kippwinkel unkontrolliert heraus. Auch das muss erst erfahren und erlernt werden. Und das passiert spielerisch und im Tun selbst.
Wir können diese Übung, mit den gleichen Gefäßen auch mit vielen weiteren identischen Gefäßen wiederholen. Nehmen wir Glas, sehen die Kinder dabei sehr gut, wie das Wasser fließt oder das Schüttgut rinnt. Nehmen wir Porzellan, muss es sich beim Kippen mehr konzentrieren. Verwenden wir Kännchen bzw. Gefäße mit Henkel oder einer Ausgußrinne ändert sich auch hier wieder der Kipp- und Neigungswinkel. Die Hand muss anders koordiniert und gedreht werden. Eine weitere Schwierigkeit.

4. Hat sich der Ablauf mit zwei identischen Gefäßen gefestig, kann nun mit verschiedenen Gefäßen gearbeitet werden. Hier ist es sinnvoll mit einem Kännchen und z.B. zwei kleinen Gläschen zu beginnen. Dabei ist wichtig, dass in der Kanne nicht mehr Schüttgut oder Wasser enthalten ist, als insgesamt in die Gläschen passt. Es wird nun schon schwierig genug sein, den richtigen Moment abzupassen den Kippvorgang zu stoppen, es sollte dann nicht noch Wasser oder Schüttgut übrig bleiben, bei dem das Kind nicht weiß, wohin damit, wenn die Gläschen schon gefüllt sind. Auch hier ist das Vorzeigen der Übung wichtig, denn gerade das Abstoppen des Kippvorgangs verlangt viel Übung.

 
Wie zuvor, kann auch hier die Übungen wieder mit unterschiedlichen Schüttmaterialien geübt werden. Ebenso kann sich die Anzahl der Gläschen steigern. Was dann zu einer Verlängerung der benötigen Konzentration führt. Die Konzentrationsfähigkeit steigert sich. Die Menge an Schüttgut im Kännchen erhöht sich, es wird schwerer. Bei den ersten Gläschen die gefüllt werden müssen, ist also mehr Vorsicht und Konzentration notwendig.

 
5. Nun können verschiedenste kleinere Gläschen oder Gefäße angeboten werden, die aus einem Kännchen heraus mit Wasser oder anderem Schüttgut gefüllt werden sollen. Die Schwierigkeit hierbei liegt nun darin, dass in jedes Gefäß ein anderes Volumen hinein passt und somit höchste Konzentration benötigt wird.
Wichtig ist bei jeder Wahl der Gefäße, dass sie von den Kindern gut gehalten und genutzt werden können.

Eine weitere Abwandlung ist bei der unterschiedlichen Wahl der Gefäße, auch solche zu verwenden, die schmalere Öffnungen haben. Hier muss noch langsamer und vorsichtiger geschüttet werden, damit kein Tropfen daneben geht.

6. Viele Gefäße, wie Vasen oder z.B. auch Ölflaschen haben sehr schmale Hälse und damit kleine Öffnungen. Sie lassen sich einfacher mit einem Trichter befüllen. Hier sollte zunächst wieder nur ein entsprechendes Gefäß, der Trichter und das Kännchen mit dem Schüttgut auf dem Tablett angerichtet werden, damit sich das Kind ganz auf die Arbeit mit dem Trichter konzentrieren kann und nicht noch auf unterschiedliche Gefäße.
Der Trichter funktioniert natürlich am besten mit Wasser, aber auch Sand und sehr feines Schüttgut kann verwendet werden. Hier fällt ein ganz anderes Fließverhalten auf und je schmaler der Trichter, um so langsamer fließt der Sand, so dass ein viel langsameres Schütten vom Kind nötig wird.


  
7. Der Arbeitsplatz sollte für die Kinder immer begrenzt werden, entweder durch das Tablett oder durch ein Tischset, welches im Tablett bereit liegt und vom Kind ausgelegt werden kann. Diese Begrenzung hilft dem Kind, seinen Arbeitsplatz besser zu ordnen und einen Überblick über alle benötigten Utensilien zu behalten. Bei Wasserübungen ist immer daran zu denken, ein Schwämmchen oder Saugtuch in passender Größe (am besten zurecht schneiden) bereit zu legen, damit verschüttetes Wasser aufgenommen bzw. Tropfen am Gefäß abgewischt werden können.


  
8. Nicht immer will sich das Kind alles vorher zeigen lassen. Manchmal möchte es auch einfach selbst anfangen und ausprobieren. Lass es diese Erfahrung machen! Gerade die Übungen des täglichen Leben sind oft selbsterklärend. Kommt das Kind nicht weiter, wird es um Hilfe bitten. Beobachte es, stellst du Unstimmigkeiten in der Handlungsweise fest, erkläre es ihm beim nächsten Mal. Unterbreche es aber jetzt gerade nicht, lasse es in seiner Konzentration sein. Unterbrechungen können dazu führen, dass es die Handlung komplett beendet. Störungen behindern die Konzentration. Und gerade das Konzentrieren müssen Kinder ebenso erlernen, wie viele andere Handlungen auch. Sich auf eine Sache einlassen, macht nur Spaß, wenn man weiß, dass nicht ständig eine Unterbrechung droht, die einem dann vielleicht noch erklärt welche Fehler man gerade macht oder wie man es tun sollte. Es wird nicht zum gewünschten Ergebnis führen, nicht zur Steigerung der Konzentration.

Diese Punkte zusammen ergeben nun einen Überblick über den Aufbau der Schüttübungen und die möglichen Variationen die man durch unterschiedliches Schüttgut und unterschiedlichste Gefäße ergeben.
Diese ganzen Übungen dienen zur Vorbereitungen auf das tägliche Leben. Unsere Kinder können so erlernen, sich selbst und anderen, Getränke einzuschenken. Sie können Arbeiten in der Küche erledigen, die ein Umschütten von Lebensmitteln und Flüssigkeiten nötig machen (z.B. Salatsoße anzumachen). Sie können Vasen mit Wasser befüllen und diese mit Blumen dekorieren. Neben den vielen Handlungen, die dadurch im täglichen Leben von den Kindern selbstständig durchgeführt werden können (Gewinnung von Unabhängigkeit), was ihnen zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstgefühl verhilft, erlernen sie wie oben schon erwähnt, Grundlagen der Mathematik und Physik. Ebenso festigen sie die Muskulatur ihrer Hände und die Koordination, was ihnen ermöglicht immer feinere und komplexere Aufgaben zu bewältigen. Sie werden  dadurch immer unabhängiger. Es ist eine der vielen Vorbereitung des täglichen Lebens! Und ganz oben auf, machen sie den Kindern einfach sehr viel Spaß!

Donnerstag, 30. April 2015

Kinder sehen soviel mehr!


Was sehen wir noch in unserem abgestumpften Alltag? Achten wir noch darauf was abseits unserer Wege geschieht? Welche Vielfalt im Moment der Frühling wieder hervorbringt? Welche Blüten wachsen? Welche Insekten um uns herum surren, summen und brummen?
Wir sind so gefangen in unserer Routine, dass wir oft das Leben um uns herum nicht mehr wahr nehmen! Es ist für uns schon zu einer Normalität geworden. Es hat seinen Reiz des Neuen verloren. Wir haben es vor langer Zeit erkundet, in unsere geistigen Schubladen einsortiert und archiviert.
Aber auch wirklich Neues, bleibt uns oft verborgen, da wir so sehr in unserem Alltag leben, das wir es meist einfach nicht mehr wahrnehmen. Wir haben feste Tagesabläufe und arbeiten diese ab, ohne Abweichung!

Dann kommen unsere Kinder! Und sie sind anders! Wir hören plötzlich wieder Flugzeuge am Himmel! Waren das schon immer so viele? Wir hören die vorbeifahrenden Züge? Ist das wirklich so laut? Wir sehen Ameisen den Weg passieren und wunderschöne Blumen am Wegesrand wachsen. Weil unsere Kinder uns darauf aufmerksam machen!

Warum hören und sehen unsere Kinder das? Unsere Kinder kommen auf die Welt und für sie ist alles unbekannt! Alles ist neu und voller Faszination. Sie besitzen den absorbierenden Geist und nehmen alles auf. Ungefiltert und mit jeder einzelnen Kleinigkeit. Sie können noch innehalten und einer kleinen Ameise ewig dabei zusehen, wie sie etwas transportiert. Jegliche Geräusche sind für sie Explosionen in ihrem Kopf und werden beachtet. Wir filtern die meisten Geräusche im Alltagstrubel schon aus, sonst würde unser Kopf wohl platzen.

Unsere Kinder beschäftigt alles, sie lernen und wollen ihr Umfeld und ihre Umwelt verstehen und begreifen. Und so können sie ewig bei jeder Kleinigkeit verharren. Aber sind es wirklich Kleinigkeiten? Für uns mag es so erscheinen, weil wir sie schon kennen. Für unsere Kinder sind es Teile einer großen Welt, die erfasst werden müssen. 

Wir müssen daher aufpassen, dass wir ihnen unseren Alltagstrott nicht überstülpen. Das wir ihre Faszination klein reden und diese nicht wahrnehmen wollen. Nur durch die Betrachtung der kleinsten Dinge, kann das große Ganze verstanden werden. Unser Leben verstanden werden. 

Und verstehen wir dann nicht auch, warum sich unsere Kinder wehren, wenn wir sie zur Eile drängen? Wenn sie gerade tief versunken in ihren Betrachtungen sind? In dem Erfassen von wundervollen Dingen? Ist es nicht verständlich, dass sie dann nicht weitergehen möchten? Das es ihnen schwer fällt zu begreifen, warum es für uns nicht wichtig ist? Nehmen wir uns die Zeit, wann immer es möglich ist. Planen wir vielleicht sogar automatisch mehr Zeit ein.

Denn mal ganz ehrlich: Ist es nicht wunderschön, wieder all diese kleinen Dinge in unserem Leben wahrzunehmen? Das Vogelzwitschern? Das Summen? Die Zuggeräusche? Und der kleine wundervolle Marienkäfer der sich im Gras verbirgt und an einem Stängel empor klettert?





Mittwoch, 29. April 2015

Meine Vereinbarkeit passt (im Moment)

Seit Ende Dezember letzten Jahres ist die Elternzeit rum. Ich arbeite wieder und so sehr ich auch etwas Bammel davor hatte, wie diese zusätzliche Belastung noch funktionieren würde, es klappt erstaunlich gut.

Zunächst ging natürlich alles etwas drunter und drüber. Die Eingewöhnung bei der Tagesmutter musste plötzlich abgebrochen werden und wir mussten überlegen, was nun? Zum Glück ist meine Mama ohne zu Zögern eingesprungen und versorgt nun den Zwerg. Von 7.00 -  max. 14.30 Uhr ist er bei den Groß- und Urgroßeltern bestens betreut.

Morgens bringt ihn der Papa zu den Großeltern, damit ich entsprechend früh bei der Arbeit bin, meist um 7 Uhr. An so manchen Tagen, wie auch diese komplette Woche, muss ich den Zwerg morgens auch hinbringen, denn der Papa ist geschäftlich unterwegs. Dann wird es meist erst 7.40 Uhr bis ich endlich bei der Arbeit ankomme.

Bei der Arbeit selbst hat sich nichts wesentliches geändert. Ich kann mich noch genauso einbringen, wie ich es vor 2 Jahren auch getan habe. Der Wiedereinstieg lief problemlos und auch das ich noch stille und somit nicht mit allen Chemiekalien arbeiten kann, wurde kommentarlos akzeptiert (nur einer meiner Kollegen guckte etwas unglaubig) und diese anstehenden Arbeiten werden übernommen. Dafür erledige ich dann andere Dinge und kümmere mich auch wieder um Sicherheitsthemen, Gefährdungsbeurteilungen usw. Wie auch zwei Jahre zuvor schon.
Die Arbeit kann ich mir gut einteilen und sie ist problemlos übertragbar. Muss ich also nach Hause, kann ich mit entsprechender Absprache die noch fertigzustellenden Arbeiten weitergeben an Kollegen. Das geschieht allerdings nur selten. Denn sind wir mal ehrlich, wir Teilzeitkräfte wollen uns nicht nachsagen lassen, wir beenden keine Arbeit!

Ich habe eine 20-Stunden-Woche und den Freitag habe ich frei. Da passe ich dann auf den Zwerg auf, da meine Mama an diesem Tag komplett arbeiten geht. Die anderen Tage der Woche geht sie nachmittags arbeiten und am Samstag arbeitet sie auch weiter, wie zuvor. Montags kann ich meist länger machen und Stunden aufbauen, wenn mein Mann Zuhause ist und einen Home-Office-Tag einplant. Dann holt er den Zwerg ab. Mittwochs hat die Oma komplett frei. Dann bleibt der Zwerg bis 17 Uhr bei ihnen und ich kann länger arbeiten. Einige Stunden aufzubauen, empfinde ich als sehr wichtig, ich weiß nie, wann es notwendig ist wegen dem Kind auch mal früher nach Hause fahren zu müssen. Vielleicht wird er krank, es geht ihm nicht gut usw. Dann sind einige Plusstunden Gold wert!

Diese derzeitige Regelung klappt wirklich sehr gut, wenn natürlich nicht wieder Geschäftsreisen vom Mann dazwischen kommen, die alles durcheinander werfen. Aber auch dann, gebe ich bei der Arbeit Bescheid, dass ich an solchen Tagen etwas später kommen werde, um zuvor den Zwerg selbst zur Oma zu bringen.

Solche Wochen wie diese, an denen ich den Zwerg morgens fertig machen muss, arbeiten gehe und dann noch Abends haushalte, Essen koche und den Zwerg beschäftige, sind zum Glück nur Ausnahmen! Meistens handelt es sich immer nur um 1-2 Tage. Von den vergangenen 4 Wochen an denen der Papa nur am Wochenende Zuhause war, reden wir allerdings nicht... ich hoffe, sowas kommt nie wieder vor. Hut ab, vor allen, die das täglich immer alleine wuppen! Es geht, natürlich. Es muss gehen! Aber schöner ist es, wenn man auch mal abgeben und teilen kann.

Der Haushalt ist mit einer 20-Stunden-Arbeitswoche noch gut zu meistern, aber trotzdem nicht mehr so, wie zuvor. Vieles bleibt dennoch liegen und staut sich an den Wochenenden auf, welches man eigentlich für angenehmere Dinge verwenden möchte. Der Papa kommt durch die langen Fahrstrecken meist erst ab 18 - 18.30 Uhr nach Hause. Dann wird zu Abend gegessen, etwas mit dem Zwerg gespielt, der auch etwas von seinem Papa haben möchte und dann ist schon wieder Bettgeh-Zeit. Was kann der Papa da noch an Arbeitsaufgaben Zuhause unter der Woche leisten? Er ist daher am überlegen, ob noch ein weiterer Home-Office-Tag möglich wäre, so entfiele die Fahrtzeit komplett. Er kann früher beginnen, er kann früher aufhören und hat dann noch etwas vom Tag und um diesen sinnvoll zunutzen. Es sind in den letzten Monaten einige Dinge liegen geblieben im und am Haus, die wir eigentlich auf unserer To-Do-Liste haben...

Abgesehen von unserer nicht kürzer werdenden To-Do-Liste läuft der Alltag gut. Ich fühle mich von der Arbeit nicht gestresst, die Stundenzahl ist derzeit sehr angenehm und habe Nachmittags daher noch genug Zeit für mein Kind und kleinere Hausarbeiten. Die wir oft auch zusammen erledigen.

Ich weiß, dass ich bei vielen Punkten sehr viel Glück habe. Ich habe eine Mama, die ohne zu zögern hilft und den Zwerg Vormittags betreut. Viele Großeltern sind ja meist noch voll berufstätig, haben selbst noch andere Pläne oder wohnen auch viel zu weit weg, als das sie in irgendeiner Art helfen oder einspringen könnten. Ich habe einen guten Arbeitgeber, bei dem ich ohne Probleme meine Vorstellungen an der Wochenarbeitszeit anbringen konnte und genehmigt bekam. Ich habe einen Partner dem es möglich ist auch im Home-Office zu arbeiten.

Trotz all dem, ist Vereinbarkeit eben mehr. Betreuungsplätze der Kinder lassen sich meist nie zu 100% mit unseren Arbeitszeiten unter einen Hut bringen. Zudem ändern sich diese Zeiten auch mit den Jahren (Krippe, Kita, Schule usw.). Wir werden also immer planen und überlegen müssen.  Vereinbarkeit bekommt man nicht einfach in den Schoß gelegt. Damit unsere Vereinbarkeit so möglich ist, bekomme ich logischerweise auch weniger Geld, als vor dem Kind! Immerhin fast 50% weniger, was sich auch in der Rente irgendwann wiederspiegeln wird! Ganz zeitnah gesehen, werden wir auch bei einem nächsten Kind irgendwann mal sehen, dass auch das Elterngeld um fast 50% niedriger sein wird als beim letzten Mal. Diese Dinge müssen auch schon im Auge behalten werden, so dass wichtig ist, dass wir das jetzt erwirtschaftete Geld entsprechend als Reserven für diese irgendwann mal kommende Zeit zur Seite legen.

Jede Vereinbarkeit erfordert Einbußungen in bestimmten Teilen unseres Lebens. Das muss aber nicht gleich negativ sein! Wir müssen auch lernen, dass eben nicht alles so weitergehen kann wie vor dem Kind. Oder gibt es hier wirklich noch Menschen, die denken ein Kind verändert nichts? Das ist dann einfach da und sonst bleibt alles gleich?!?
Wir müssen durch diese Veränderung in uns horchen, was uns wirklich wichtig ist und was nun weniger wichtig ist!

Für mich ist derzeit wichtig, dass ich mich nicht gestresst fühle und der Verdienst in einem Rahmen ist, mit dem wir gut haushalten und auch etwas ansparen können. Diesen Mittelweg haben wir derzeit gefunden und damit bin ich zufrieden. Meine Vereinbarkeit passt... jedenfalls im Moment. Sie wird sich immer wandeln und wir werden immer wieder neu planen müssen. Das gehört nun eben, mehr als bei vorherigen Generationen, zum heutigen Elternsein dazu!


Montag, 27. April 2015

Tiergeschichten mit Sachwissen

Eher durch Zufall und beim Stöbern bin ich über die Tiergeschichten des Arena-Verlages gestolpert. Die Buchbeschreibungen sprachen mich sofort an. Erzählungen über Tiere aus dem wahren Leben gespickt mit vielen Sachinformationen, dazu noch sehr schön und farbenfroh illustriert.

Als wir dann vor 2 Wochen in München waren, fand ich Bücher dieser Buchreihe in einem Buchladen und blätterte sogleich darin. Wie ich mir schon dachte, fesselte mich das Konzept dahinter sogleich. Die Jahresgeschichte der Haselmaus wurde kindlich passend beschrieben. Wie sie aus dem Winterschlaf erwacht, welches Futter sie dann frisst, welche Tiere mit ihr zusammen in Wald und Feld leben, vor welchen Tieren sie sich in Acht nehmen muss, wie sie ihr Schlafhaus baut, Jungen groß zieht und sich der Kreislauf mit dem nächsten Winter schließt. Hierbei ist viel Wissen in den Zeilen versteckt und es ist auch für mich als Erwachsenere sehr spannend zu lesen und Informationen zu den jeweiligen Tieren zu erhalten.
Zusätzlich gibt es eine CD, auf welcher die Erzählung des gesamten Buches mit viel ruhiger Musik und passenden Tier- und Waldgeräuschen vertont wurde. Sehr angenehm zum Anhören, wenn die Kinder einmal nicht vorgelesen bekommen möchten.

Diese wundervollen Tiergeschichten gibt es noch zu ganz viel anderen Tierarten: Dachs , Fuchs , Igel , Biene , Eichhörnchen , Marienkäfer usw. Manche dieser Bücher erzählen nicht nur von dem jeweiligen Tier alleine (so wie es bei der Haselmaus ist), sondern es geht z.B. um Verwandlungskünstler im Allgemeinen. Also wie wird aus dem Froschlaich ein Frosch oder aus der Raupe ein Schmetterling. Dieses Buch finde ich wirklich toll, denn sovieles kannte auch ich nicht!
Das Buch über den Maulwurf erzählt nicht nur über den Maulwurf, sondern über viele andere Tiere, die ebenfalls unter der Erde wohnen. Die kleine Eule, über die Tiere der Nacht. Es sind schon sehr viele tolle Bücher dieser Reihe erschienen. Es lohnt sich also wirklich danach zu suchen und zu schmöckern.

Was ich selbst noch sehr an diesem Büchern mag, ist der Realitätsbezug. Unsere Kinder sind am lernen, sie wollen die Welt verstehen und saugen zunächst alles ungefiltert in sich auf. Für sie ist es daher zunächst schwer zwischen Märchen, Geschichten oder der Realität zu unterscheiden. Daher finde ich es wichtig, dass auch Bücher realistisch sind. Wenn dann noch wie hier, echte Lebensweisen textlich gut geschrieben, mit Fachwissen und wunderschönen Bildern versehen sind, finde ich Kinder-Geschichtsbücher gelungen.

Natürlich gefallen die Bücher nicht nur mir, sondern auch dem Zwerg und das ist natürlich das Wichtigste. Gerade das Buch mit dem Frosch, mit den vielen ungewöhnlichen Tieren, wie Wasserläufer, Hirschkäfer und Apfelwickler findet er toll. Wo sind solche Tiere in Geschichten schon erwähnt?

Die Bücher, die wir von dieser Reihe bisher besitzen werden daher sicherlich nicht die Letzten sein und weil uns diese so gut gefallen, wollte ich euch diese unbedingt vorstellen.

Dieser Blogtext enthält Afilliate-Links.








Freitag, 24. April 2015

Vom Durchatmen und Raumgeben

Jetzt ist es soweit, der Zwerg befindet sich wirklich mitten in der Autonomiephase und mit Ablenken und Versprechen auf spätere Spiele usw. komme ich nicht mehr weit. Jetzt stand ich zunächst da und überlegte. Wie komme ich hier nun weiter?
Und genau hier, holen uns alte Erziehungsmuster oder die eigene erlebte Erziehung oft ein. Ich stehe da, wenn er nicht das möchte, was ich möchte oder unnötig lange trödelt und es brodelt in mir... ich merke wie mein Blutdruck steigt und ich ihm am liebsten meinen Willen aufzwingen möchte. Weil es doch bisher auch immer so problemlos war mit ihm zu sprechen und den Tag zu planen, weil diese neue Situation und der neue Umgang damit mich im ersten Moment überrumpelt und ein wenig überfragt.

Was mache ich denn nun, wenn das Kind einfach auf meine Frage "Nein!" sagt und weiter in seinem Tun macht? Ich will ja nun auch nicht ewig an einem Parkplatz warten, bis er in seinen Kindersitz einsteigen will oder er sich natürlich auch ganz alleine anschnallen möchte. Was bei einem 5-Punkt-System natürlich so seine Tücken hat.... das bekommen ja wir Erwachsene bei unbekannten Kindersitzen nicht sofort auf die Reihe. Da stehe ich nun also, will heim, habe eventuell Druck, den ich verspüre, weil Zuhause noch Arbeit wartet, weil ich eventuell einen anstehenden Termin habe, weil der Parkplatz vielleicht schon vom nächsten Fahrer benötigt wird... wie reagiere ich nun also angemessen?

Wie kann ich die Bettgeh-Zeit sinnvoll gestalten? Wie klappt es, dass der Zwerg nicht generell "Nein!" sagt, wenn es um das Umziehen geht? Wieso muss er erst mal gefühlte Stunden nackig durch sein Zimmer flitzen und würde am liebsten nackig bleiben? Macht er sich einen Witz daraus?

Auch wenn es schwer fällt, die erfahrenen Eltern haben recht! Ruhe bewahren ist zunächst erst einmal das Wichtigste. Also tief durchatmen und nachdenken! Am besten nochmal durchatmen, je nach Streßlevel...

Manchmal findet man nicht sofort die richtige Lösung, manchmal kracht man dann doch aneinander, weil man das Kind falsch verstanden hat, weil es sich nicht ernstgenommen fühlt in der betreffenden Situation. 

In diesen beiden genannten Situationen und auch in vielen weiteren, habe ich mich persönlich für das Raumgeben entschieden. Ich warte ab, ich plane entsprechend Zeit ein. Habe ich Termine, habe ich Zeitdruck, beginne ich daher grundsätzlich früher mit Umziehen, Anziehen, Vorbereitungen usw. Das ist wirklich enorm wichtig für mich! Ich habe somit einen Puffer, ich habe ein Zeitfenster und muss nicht hektisch werden und damit automatisch in Streß verfallen, der in Situationen mit Kindern oft zu Fehlverhalten von uns Eltern führen kann.

Zuhause schnappe ich mir mittlerweile grundsätzlich ein Buch. Wenn es um das Umziehen geht, will der Zwerg grundsätzlich erst mal turnen. Wir richten dann die Kleidungsstücke, ich binde ihn ein, er kann sie sich auch selbst aussuchen, woran er meist aber noch kein Interesse hat. Die Kleidung liegt nun anziehbereit und ausziehen geht meist auch noch recht schnell. Dann wird getobt, gehüpft, gerannt, gelacht und ans Anziehen wird nicht gedacht. 
Ich nehme mir also mein Buch und setze mich einfach hin und beginne zu lesen. Ich sage dem Zwerg, dass er sich ruhig austoben soll und wenn er dann bereit ist sich umzuziehen, kann er das gerne tun oder mich um Hilfe bitten. Es klappt! Scheinbar merkt er, dass ich mich aus dieser Situation herausnehme, mich davon nicht anstacheln lasse und mein eigenes Ding durchziehe, bis er selbst es möchte, sich anzuziehen. Und das will er dann meist immer sehr schnell. Wenn die Mama Buch liest, kann ich mich nicht mit ihm beschäftigen.

Dadurch lasse ich die Entscheidung bei ihm! Und in so vielen Situationen wie möglich, die unsere Kinder altersgerecht auch selbst bewältigen können, sollten wir wirklich die Entscheidung bei ihnen lassen. Wir müssen uns von dem Bild lösen, dass wir uns tyrannisieren ließen, wenn das Kind entscheidet. Wenn wir nicht die alleinige Entscheidungsgewalt haben, wenn wir auch mal nachgeben. Wir als Erwachsene können die Situationen viel besser überblicken und beurteilen und können daher, wann immer es möglich ist, einfach nachgeben. Nur weil wir nicht sofort den Schlafanzug angezogen bekommen, sondern das Kind entscheiden lassen, heisst das nicht, es hat "gewonnen". Dieser Gedankengang muss aus unseren Köpfen verschwinden. Wir haben hier keinen Erwachsenen vor uns, sondern Kinder. Kinder, die glücklich darüber sein werden, wenn ihre Autonomie wahr genommen wird, wenn sie selbst beachtet und geachtet werden und sie in Entscheidungen mit eingebunden werden.
Diese Möglichkeiten werden uns in vielen Alltagssituationen helfen. So können die Zwerge ein wirklich notwendiges "Nein!" auch von unserer Seite aus akzeptieren. Sie müssen sich nicht künstlich gegen jedes "Nein!" auflehnen, da sie wissen, es gibt genügend Situationen in denen sie selbst entscheiden dürfen.

Ich weiß, dass jedes neue Entdecken des eigenen Ichs, neues Umdenken für uns Erwachsene bedeutet. Wir müssen zusammen mit unserem Kindern herausfinden, wie der Alltag so angenehm wie möglich für alle Familienmitglieder wird. Wir als Elternteile müssen wissen, das unsere Kinder immer zuerst bei uns ihre neuen Fähigkeiten und ihren eigenen Willen testen werden, denn sie wissen, bei uns sind sie sicher und sie werden wertgeschätzt. Wir als Elternteile müssen wissen, das wir mit dem Umgang solcher Situationen den Grundstein für das Sozialverhalten unserer Kinder legen. Wir können beeinflussen, ob sie später grundsätzlich ihren Willen durchsetzen wollen, weil wir auch unseren Willen über sie setzen wollten oder ob sie empathisch in Situationen umgehen, in denen Menschen unterschiedlicher Meinung sind.

Puh! Nicht so einfach für uns Eltern. Denn nun beginnt wieder ein neuer Tag, mit vielen neuen Möglichkeiten. Mit vielen Situationen in denen die Meinungen von uns und unseren Kindern unterschiedlich sein können. Ich werde mich dann an meinen eigenen Text hier erinnern, wenn ich dann wieder tief durchatmen muss...


Donnerstag, 23. April 2015

Steckspiel nach Farben


Bei der wunderschönen Seite Planting Peas habe ich dieses Steckspiel entdeckt und wusste sofort, dieses möchte ich auch nachbauen. Sicherlich haben einige von euch das Ergebnis schon per Schnappschuss auf Facebook sehen können.

Ich wollte es allerdings nicht senkrecht, sondern in waagerechter Form zum Aufstecken und fragte meinen Schwiegerpapa ob er dies umsetzen könnte. Er sagte gerne zu und bastelte in kürzester Zeit, den Steckaufsatz. Sogar mit Schlitz, um die Farbkärtchen dort zu fixieren. Wer dies gerne nachbasteln möchte und sich etwas Zeit sparen will, die Farbkärtchen habe ich schon zum Download für euch bereitgestellt.

Die bunten Holzperlen (Affiliate) habe ich von der Firma Grimm´s und finde sie sehr form- und farbschön. Sie eignen sich perfekt für dieses Steckspiel.

Bei diesem Steckspiel wird zum einen die Augen-Hand-Koordination geschult, das Verständnis von Farben und dem Nachbau einer abgebildeten Reihenfolge.

Falls ihr euch den Bau dieses Steckspiels nicht zutraut, könnt ihr die Farbkärtchen auch so verwenden, zum Auflegen von farblich passenden Steinchen oder Perlen. Oder in dem die Perlen direkt auf eine Schnur in dieser Reihenfolge gefädelt werden sollen.... da gibt es sicherlich ganz viele Möglichkeiten.




Hier war eine grüne Kugel zuviel. Wie auch bei Planting Peas beschrieben, ist es besser dies nicht zu kommentieren, wenn die Zwerge gerade sehr konzentriert und vertieft sind, um sie nicht herauszureißen aus der Übung. Später bleibt immer noch Zeit für Erklärungen.

Montag, 20. April 2015

Unser Wochenende von Schmetterlingen, Eidechen und Ameisen in Bildern

Der Samstag zog ziemlich schnell an uns vorrüber. Wir frühstückten noch schnell etwas zusammen und dann teilten wir uns schon auf. Der Papa fuhr mit dem Zwerg zu seinen Eltern, um dort noch weiteres Feuerholz für die nächsten Winter vorzubereiten.
Ich erledigte die Wochenend-Einkäufe und fuhr danach ebenfalls los zu einem Vereinstreffen. Es galt einiges zu besprechen und zu überlegen. Gerade in den letzten zwei Jahren ist die Abgabe an sehr kranken und sehr alten Meerschweinchen enorm gestiegen und dies treibt die entstehenden Kosten explosionsartig in die Höhe. Wir müssen uns etwas einfallen lassen, um alle Rechnungen auch weiterhin im Sinne der Tiere bezahlen zu können. Tiere abzuweisen, weil sie krank sind, wird bei uns nie zur Debatte stehen. 

Bis ich dann nach Hause kam, war es schon 20.30 Uhr und die beiden Männer lümmelten schon auf der Couch. Ich aß noch schnell das noch lauwarme Abendessen und gesellte mich dazu. Damit war der Samstag auch ruckzuck rum gewesen.

Den Sonntag begannen wir recht gemütlich und bis alle erwacht waren, war es ca. 9.30 Uhr. Wir frühstückten und mein Mann plante eine GeoCaching-Tour. Es ergab sich, dass wir einige im Wald noch nicht hatten und zusammen mit einem Feuerwehr-Kollegen meines Mann brachen wir zur Mittagszeit auf.
Es ging im Wald querfeld ein und wir konnten viel sehen. Es huschten Eidechsen über unsere Füße, zu schnell um sie fotographieren zu können. Es flogen die verschiedensten Schmetterlinge über unsere Köpfe hinweg und tanzten in der Sonne. Taugpfauenauge, kleiner Fuchs, Kohlweißling, Zitronenfalter und Aurora-Falter konnten wie bestaunen. Wir sahen große Ameisenhaufen und ein Gewimmel an emsigen kleinen Arbeitern. Und plötzlich tauchte auf dem Weg ein Fuchs vor uns auf, schaute ganz entsetzt, was wir auf diesem abgelegenen Wegen taten und war zu schnell wieder weg, als das ich hätte die Kamera zücken können. Ein toller Anblick!
Der Zwerg bewunderte alles, sammelte Stöcke und lief oft schon große Stücke alleine. Meist auch zusammen mit dem Feuerwehr-Kollegen. Und wenn Laufen doof wurde, dann hatten wir ja die Kraxe und der Zwerg konnte sich wieder ein Stück ausruhen.
So waren wir dann mehr als 3 Stunden bei herrlichstem Sonnenschein-Wetter unterwegs, wir fanden alle Cache-Verstecke und hatten somit einen erfolgreichen und wunderschönen Sonntag verlebt.

Wer noch weitere Wochenend-Berichte lesen und bestaunen möchte, der schaut am besten bei Susanne von Geborgen Wachsen vorbei, welche die Aktion Wochenende in Bildern gestartet hat.