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Montag, 11. September 2017

Die vorbereitete Umgebung - Die Bücherecke und meine Auswahlkriterien

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Am heutigen MontessoriMontag geht es bei den MontessoriEntdeckern um die LeseEcke im Kinderzimmer. Bei uns gibt es allerdings keine LeseEcke. Jedenfalls kein Bereich in dem sich eines unserer Kinder zum selbstständigen Lesen zurückziehen könnte. Diesen haben wir bei der Umgestaltung des Kinderzimmers aufgelöst und dadurch mehr Platz für unseren LegoTisch und die KreativEcke gewonnen.
Die LeseEcke wurde sowieso nicht genutzt, denn alleine Bilderbücher betrachten war nie ein Interesse meines Sohnes. Wir kuscheln uns gemeinsam auf die Couch und ich lese meinen Kindern dort viel vor oder eben Abends als Einschlafroutine im Bett.

Heute möchte ich dennoch etwas zu unserer kleinen Bücherecke sagen und auf was wir dabei geachtet haben.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Unser Legotisch! Ein IKEA-Hack!


Lego! Ein Spielzeug aus der eigenen Kindheit! Zwar aus Plastik, aber unverwüstlich und wird wohl von Generation zu Generation weitergegeben und verliert nichts von seinem Charme. Es hilft bei der Feinmotorik, bei der Entwicklung des Vorstellungsvermögens und der Umsetzung von Ideen. Es können damit Rollenspiele gespielt werden und auch mathematisch hat es Einiges zu bieten. Es ist ein Allrounder unter den Spielsachen und daher war es abzusehen, dass auch bei unseren Kindern Lego irgendwann im Regal zu finden sein wird.

Im letzten Jahr schon begann die Legoliebe des Sohnes und da mein Mann und ich selbst mit Lego bzw. Lego Technik aufgewachsen sind, gab es da natürlich viel, was unsere Eltern aufgehoben und verwahrt haben, bis denn irgendwann die Enkel bereit dafür sind.

Nun hatten wir also eine Unmenge an Legosteinen, Räder, Türen, Fenster, Bäume, Blumen, Platten und und und.... aber wohin damit? Wohin und vor allem, wie? Wie kann man alles ordentlich und übersichtlich verstauen, so dass Teile schnell gefunden bzw. Gebautes verwahrt und auch alles schnell wieder aufgeräumt werden kann.

Ich ging mal wieder auf die Suche im Internet und fand wirklich ganz tolle Ideen und Umsetzungen. Sehr gefallen hat mir hier ein IKEA Hack, der sich auch für unsere Platzverhältnisse anbot und zeitgleich nicht nur eine Lagermöglichkeit bietet, sondern auch direkt eine Spiel-und Baufläche.

Wir fuhren also noch kurzer Planung ins Möbelhaus und kauften uns zweimal das TROFAST-Regal und die passende Menge Schub-Boxen für hinein. Zuhause baute ich alles zusammen mit den Kindern auf und wir sortierten dann alle Bausteine nach Farben und alle weiteren Materialien thematisch, nach Pflanzen, Autoteilen, Häuserteilen usw. Ein großes Fach ließen wir leer, in welches zusammengebaute Teile ihren Platz finden können und auch sonst sind in den Boxen noch jede Menge Platz, wir können also noch einiges an Bausteinen usw. dazu kaufen.

Die beiden Regale haben wir mit den Rückwänden zusammen geschoben, so dass darauf eine große Spielfläche entsteht. Wir haben uns dann noch dafür entscheiden eine Holzplatte darauf zusetzen. Diese haben wir etwas größer gewählt, so dass der Sohn nun auch 4 Straßenplatten hintereinander platzieren kann. Ohne Holzplatte wären es nur 3 gewesen und auch eine Grasfläche hat noch Platz gefunden. So kann die Spielfläche komplett ausgenutzt und natürlich immmer wieder verändert werden.



Ich sehe gerne zu, wie sich der Sohn wirklich stundenlang mit dem Lego selbst beschäftigen kann. Er hat zwar zu Weihnachten und Geburtstag ein paar kleine Bausätze geschenkt bekommen, die er auch sehr gerne nachgebaut hat, aber ansonsten haben wir nun alle Bauanleitungen erst einmal verräumt und er kann sich vollkommend dem freien Spiel und dem Konstruieren von eigenen Fahrzeugen, Gebäuden usw. hingeben.


Daher ist auch alles so wunderschön kunterbunt und einmalig. Seine Fantasie ist unerschöpflich und so manches hat er zwar mit seinem Papa zusammen gebaut,wie z.B. den Helikopter, aber viele seiner Fahrzeuge hat er ganz alleine entworfen und das macht ihn unwahrscheinlich stolz und spornt ihn an Neues zu bauen. Ich merke schon jetzt, es ist gut den Legotisch so groß gebaut zu haben.


Donnerstag, 8. Dezember 2016

Geschenkideen für 1jährige Kinder

Jedes Jahr aufs Neue brauche ich Anfang November nur kurz daran zu denken, dass Weihnachten und die Geburtstage der Kinder auch schon bald sein könnten... da kommen sie... die Großeltern und fragen nach dem Wunschzettel... jedes Jahr aufs Neue entfährt mir dann ein leichtes oder auch lauteres Seufzen... hach ja... es gilt nun also wieder aufzuschreiben, was sich die Kinder denn wünschen könnten, was sie brauchen, was sie noch nicht haben. 
Ab einem bestimmten Alter können unsere Kinder natürlich schon selbst Wünsche äußern oder gar selbst den Wunschzettel malen oder schreiben... wobei selbst in diesem Jahr der Sohn daran noch wenig Eigeninteresse zeigte. 
Bei einem 1jährigen Kind allerdings kommen wir als Eltern nicht drum rum und müssen uns also selbst überlegen, was die gesamte Verwandschaft denn schenken soll, kann, darf... und da bei uns Nikolaus, Weihnachten und die Geburtstage im Grunde alles zusammen fällt, gibt das schon einen relativ großen Wunschzettel, aus dem die Verwandschaft schöpfen möchte. Manchmal gibt es große Geschenke, bei denen die Großeltern zusammen legen können. Immer wieder packe ich auch Kleidungsstücke auf die Liste, denn das wird ebenso immer benötigt und Bücher dürfen natürlich auch nicht fehlen. Das sind allerdings die Dinge, die die Verwandschaft weniger gerne schenkt... es sind ja meist nicht die Geschenke, die für große Freudenstürme beim Auspacken sorgen... kennt ihr sicherlich alle aus der eigenen Kindheit, oder? 
Auch Materialien nach Montessori bzw. Haushaltsutensilien stehen bei mir mittlerweile kaum noch auf den Wunschlisten, da auch diese grundsätzlich eher als Letztes aus den Wunschlisten gewählt werden. 
Was schenkt man also einem 1jährigen Kind? Ich habe euch daher mal versucht eine kleine Liste und einen kleinen Einblick in unsere Wunschliste zu verschaffen. Manche Dinge davon, sind schon hier, da sie der große Bruder schon geschenkt bekommen hat. Diese Dinge haben sich so bewährt, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte:



1. Ein Formen-Steckspiel. Das wundervolle daran ist, dass man hier genau auswählen kann, mit welcher geometrischen Form, sich das Kind im einzelnen beschäftigen kann. So liegt die Konzentration und das Lernen auf einer Form und es findet keine Ablenkung statt. Nach und nach kann die Anzahl dann gesteigert werden und als Zusatz gibt es hier eine Schublade, welche die Kinder begeistert und aus welcher die Form dann herausgezogen werden kann. Das wünsche ich mir für die Tochter

2. Schleichtiere. Was soll ich groß dazu sagen, mit Schleichtieren sind so viele Lernanregungen möglich und das freie Spiel mit ihnen ist absolut nicht zu unterschätzen. Ich liebe diese detailgetreen Nachbildungen und gerade als kleine Geschenke zu Nikolaus optimal.

3. Die erste Kugelbahn . Beim Sohn damals gab es zum 1.Geburtstag ebenfalls eine Kugelbahn. Allerdings eine von Nic, die ich ehrlicherweise gestehen muss, nie richtig genutzt worden ist. Hin und wieder holt er sie mal aus dem Keller und dann ist sie schon wieder uninteressant. Ich denke es liegt daran, dass durch die spezielle Führung der Figuren das Kind ein gewisses Alter erreicht haben muss, dass dies alleine möglich ist und dann ist der Reiz dieser Bahnen aber oft schon wieder verflogen. Für die Tochter habe ich daher eine ganz simple Kugelbahn in den Kleinanzeigen ergattert. Einfach 4 Ebenen, welche die großen Kugeln runterrollen kann. Diese verlinkte Kugelbahn finde ich ebenfalls ganz entzückend. Wenig SchnickSchnack und am Ende ein süßes Glöckchen.

4. Ein simples Steckpuzzle . Zunächst mit einfachen geometrischen Formen in gedeckten Farben. Nichts was ablenkt und die gleichen Farben als Hintergrund helfen am Anfang ebenso die Formen richtig zu zuordnen.

5. Diese wundervollen Holzschälchen bestechen durch ihr schlichtes Design und liegen gut in der Hand. Man kann sie ineinander stellen, man kann sie stapeln, man kann sie später in der Kinderküche verwenden, man kann sie als Aufbewahrung bei Lernanregungen verwenden. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Eines der Geschenke, die sehr lange genutzt werden wird.

6. Gleiches gilt natürlich für die Variante mit Kisten statt Schälchen. Hier ist natürlich eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades gegeben, da genau die Ecken beim ineinander stellen getroffen werden müssen, sonst klappt es mit dem ineinander stellen nicht.

7. Ein Rutschfahrzeug für die Wohnung. Wir haben eines noch vor der Geburt des Sohnes von Freunden ausgeliehen bekommen und es wird vom Sohn, obwohl er mit den Knien schon fast am Boden hängt, heiß geliebt und immer noch genutzt. Ich bin schwer am überlegen ob ich ein Zweites kaufen soll oder sie die Nutzung einfach ausdiskutieren lassen soll. Es muss schließlich nicht alles doppelt vorhanden sein. 

8. Zu einem Fahrzeug macht sich eine Aufbewahrungsmöglichkeit immer gut und dieses wundervolle Körbchen ist einfach entzückend. Wer mehr Platz in der Wohnung hat, der könnte vielleicht auch direkt ein Fahrzeug mit passendem Anhänger kaufen. Da würde z.B. mein Sohn riesige Augen bekommen. Mittlerweile baut er sich aus seinem vorhandenen Rollbrett, aber selbst mit Schnüren seinen Anhänger an das Fahrzeug und transportiert so seine Spielzeug-Kisten durch die Wohnung.

9. Verschiedene Eimerchen für in die Badewanne. Auch diese haben wir damals zur Geburt des Sohnes bekommen und sind immer noch im Einsatz. Bei jedem Baden oder Duschen werden diese herausgeholt und genutzt. Daher eine klare Kaufempfehlung.

10. Die nächste Variante der Steckpuzzle sind dann schon unregelmäßige Formen mit schönen Bildern von z.B. Obst oder auch Tieren und Fahrzeugen. Hier kann zum Einen das Stecken üben und den Wortschatz erweitern. Dem Sohn haben die Steckpuzzle immer viel Spaß gemacht.

11. Bücher werden mit einem Jahr immer interessanter. Bilderbücher sind  natürlich hoch im Kurs, aber auch die Hör Mal - Bücher . Der Sohn hat sie geliebt. Daher bekommt die Tochter aus dieser Reihe nun auch Einige.

12. Dieses Fädelspiel wird noch nicht direkt zum 1.Geburtstag machbar sein, aber im Laufe des Jahres wird es interessant werden und man kann sich gerade zum 1.Geburtstag auch gerne Spiele schenken lassen, die man dann nochmal verräumt bis sie sinnvoll werden. In dem Alter ist für Kinder das Auspacken der Geschenke an Geburtstag und Weihnachten sowieso viel spannender.

13. Nachziehtiere und generell alles was man Schieben und Ziehen kann finden die Zwerge total klasse, wenn sie dann mal sicher laufen können. Warum dann also nicht gleich mit Bausteinen inklusive? Der Wagen kann dann ganz individuell beladen werden und Bausteine braucht die Kinder sowieso immer.

14. Ein Steckturm. Der Sohn hat den großen Steckturm von Grimms damals bekommen und gerne genutzt. Hier gefällt mir sehr die Schlichtheit, keine Farbe die ablenkt. Es zählt nur das Stecken alleine und später das Verständnis für Größe.

Ich könnte hier jetzt noch einiges mehr aufzählen. Es gibt einfach so wahnsinnig viele tolle Spielsachen, allerdings wollen wir unsere Kinder natürlich auch nicht überladen und schlußendlich ist auch jedes Kind verschieden und hat unterschiedliche Interessen, dies gilt es beim Schreiben der Wunschzettel zu berücksichtigen. Und macht es natürlich nicht leichter den Wunschzettel für die Kleinen zu schreiben. 

Den Wunschzettel, den schreibe ich übrigens immer online. Da habe ich im Internet eine ganz tolle Seite entdeckt, in welcher ich alles super einpflegen kann und die einzelnen Wünsche können dann von der Verwandschaft ausgewählt und markiert werden. So weiß jeder schon, was reserviert ist und ich habe keine Arbeit damit, Geschenke zuzuweisen. Ausdrücklich erwähne ich auch immer, dass EIN Geschenk pro Familie reicht und das sich das Sparbuch der Kinder auch immer sehr freut. Ich weiß, wie sehr sich alle immer freuen, die Kinder mit Geschenken zu überschüttenm es soll unsere Liebe zu ihnen ausdrücken, allerdings bringen die Geschenke bei der späteren Auswahl von Auto und Leben nicht viel und was bringt es auch, wenn zuviele Geschenke dann einfach nur in der Ecke stehen und aufgrund der Überfüllung des Kinderzimmers nicht bespielt werden? Ich bin froh, dass meine Familie das auch so sieht und wir dadurch sehr entspannte Geburtstage und Weihnachstage verbringen.
Wie haltet ihr es mit den Wunschzetteln und der Anzahl der Geschenke? Was schenkt ihr euren 1jährigen Kindern?

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Donnerstag, 21. Juli 2016

Der Spielbereich mit 6 Monaten

Für unsere Tochter haben wir eine Ecke des Wohnzimmers in ihren Spielbereich umgewandelt. Ist sie wach, satt und zufrieden und bereit Neues zu erkunden bzw. sich mit sich alleine beschäftigen zu wollen, ist sie dort.
Zu Anfang war der Bereich einfach mit einer Decke ausgelegt, einem Spiegel und einem Ast über ihr, an welchem wir Mobiles hängen konnten. Die Babys schauen sich zunächst ihre Umgebung an, alles ganz genau. Je mehr sie sich bewegen können, um so mehr beschäftigen sie sich auch mit sich selbst. Die Händchen versuchen sich selbst zu greifen, den eigenen Körper und auch Dinge, die sich im direkten Umfeld befinden. Irgendwann versuchen sie sich zu drehen, zunächst auf die Seite, irgendwann vom Rücken auf den Bauch oder umgekehrt. 
Wie Susanne von Geborgen Wachsen berichtete, sind Spielebögen weniger geeignet dafür. Die Kleinen bleiben gerne bei den Drehversuchen daran hängen und sind frustriert. Der Übungsfluß, in welchem sie sich gerade noch befanden, wird unterbrochen und sie sind frustriert. Wir Eltern müssen in dann oft aus dieser hinderlichen Situation heraushelfen und trösten. Meist ist die Lust auf weiteres Probieren erst mal beendet.

Der Spiegel ist ein tolles Element für die Kleinen. Man sieht das Zimmer und die Umgebung in anderen Perspektiven, man kann sich selbst bzw. das Baby Gegenüber beobachten. Was tut es gerade, mit was spielt es. Unsere Tochter beobachtet "sich", sehr gerne dabei, wie sie das Spielzeug untersucht, sieht den anderen Blickwinkel darauf. Es ist spannend ihr dabei zuzusehen, wie es sichtbar in ihrem Köpfchen arbeitet.

Das Drehen und auch wenige Bewegungen zur Seite, nach hinten oder im Kreis klappt schon sehr gut und wenn die Tochter da so liegt, dann möchte sie auch erkunden, erforschen, entdecken. Sie will mit ihren Händchen arbeiten und mit ihrem Mund schmecken und ertasten.
Also beginne ich nun ihr ein Körbchen in ihrem Spielbereich zur Seite zu stellen, in welchem sich wenige ausgewählte Materialien und Spielsachen befinden, die sie mit allein Sinnen entdecken kann. Mit dem Sohn habe ich damals erst etwas später damit begonnen und konnte so schon viele andere Materialien anbieten, schaut euch den damaligen Beitrag dazu gerne auch an *klick*

Alles in diesem Körbchen stammt von Echtkind.de


Für die Tochter verwende ich im Moment Holzrasseln, kleine Bälle. Verschiedene Rasseln. Rasseleier. Entdeckerbausteine. Fensterbausteine . Die mit unterschiedlichen Klängen usw. 
Für die Tochter ist natürlich auch das Ausräumen des Korbes interessant und der Korb selbst. Zuviel sollte nie in dem Korb sein, da die Kleinen sonst die Übersicht verlieren und sich nicht wirklich mit den Angeboten beschäftigen. Merke ich, dass sie die Lust an den Dingen verliert, da sie alles genau untersucht hat, dann wechsel ich die Materialien im Körbchen aus. Hier werden nun mit der Zeit die unterschiedlichsten Angebote ihren Weg in das Körbchen finden, um von unserer Tochter genau untersucht werden zu können.Unterschiedliche Beschaffenheiten, Formen, Farben, Klänge... Gegenstände des Alltags, Gegenstände aus der Natur... die Möglichkeiten sind unerschöpflich.





Der Spielbereich ist nur ein kleiner Abschnitt der Tagesbeschäftigung eines Babys. Die Zeiten die sich Babys mit sich selbst und angebotenen Materialien beschäftigen können, sind oft noch recht kurz. Sie wollen viel lieber in unserer direkten Nähe sein, daher ist viel direkter Kontakt durch Fingerspiele, Vorsingen, Kuscheln usw. ein Hauptteil der täglichen Beschäftigung mit meiner Tochter. Auch das Tragen und Rausgehen nach Draußen nimmt viel Raum bei uns ein und das ist garnicht so passiv wie wir oft denken mögen. Die Kinder saugen  dabei vieles in sich auf, was wir Erwachsene tun und erleben, was wir sprechen, unsere Haltung, unser Umgang zu Anderen. Für Kinder ist der Alltag wichtig, bei uns zu sein und gesehen und geachtet zu werden. Der Spielbereich wird erst in einigen Monaten immer mehr Raum und Zeit einnehmen im Alltag von Babys und ich bin schon sehr gespannt darauf wie meine Tochter ihren Spielbereich weiter entdecken und nutzen wird.

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Dienstag, 17. September 2013

Neues zum Spielzimmer

Gestern haben wir ein paar Updates am Spielzimmer vorgenommen. Es sind nun einige Kuschelkissen hinzu gekommen. Diese habe ich aus verschiedenen Geschäften zusammen getragen und gerade die LOVE-Kissen (von vertbaudet) gefallen mir sooooo gut!
Dann mussten wir aufgrund der jetzt schon wachsenden Anzahl an Büchern, das Regal erweitern. Nun haben wir wieder mehr Platz und nach oben hin, sind für weitere Regale dann auch keine Grenzen gesetzt.... ich hoffe, mein Herzkind wird genauso eine kleine Leseratte wie ich. Dann können wir viele schöne Stunden in unserer Kuschel- und Leseecke verbringen.





Mittwoch, 11. September 2013

Unser Spielzimmer

Das Schlafzimmer vom Herzkind ist im oberen Stockwerk. Tagsüber halten wir uns aber hauptsächlich im Wohnbereich auf und dieser befindet sich im Erdgeschoss. Dort neben dem Wohnzimmer gibt es ein Zimmerchen, welches wie gemacht für ein kleines Spielzimmer ist. Leider habe ich begonnen mit der Planung und Gestaltung bevor ich mich mit Montesori befasst habe...

Ich möchte euch allerdings trotzdem schon zeigen, wie das Zimmer bisher aussieht, wo ich Maria schon einfließen lassen konnte und was ich noch ändern möchte und werde.

Ein Zimmer nach Montessori sollte klar strukturiert, hell und nicht überladen sein. Kinder lieben Ordnung. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie diese auch von Anfang an selbst halten können. Aber Ordnung heisst für Kinder, in einer angenehmen Umgebung zu sein, in welcher sie entspannen können. Ebenso hat dadurch alles seinen Platz, was eine Routine mit sich zieht. Diese ist gerade für kleine Kinder wichtig. Routine hilft kleinen Kindern sich zu orientieren, Abläufe zu erfassen und somit selbstständiger zu werden.


Das ist ein Teil des Zimmers bisher. Zu erkennen ist die Lese- und Kuschelecke. Es fehlen noch schöne weitere Kissen, welche ich gerade am zusammentragen bin. Sinnvoll ist, dass die Leseecke auch jetzt schon frei für das Herzkind zugänglich ist, also niedrig angelegt wurde. Eine erhöhte Sitzgelegenheit könnte er nicht selbstständig aufsuchen.


Es stehen für das Herzkind jetzt schon Lauflernhilfen bereit. Der Roller wurde uns von Freunden geliehen und zusätzlich haben wir den Lauflernwagen vom Möbelschwerden noch von meiner Mutter geschenkt bekommen. Somit kann der kleine Keks sicherlich bald durch die Wohung sausen....


Motorikschleife und Steckbox haben schon Einzug gefunden, müssen allerdings noch ihren Platz in einem zugänglichen Regal finden, damit das Herzkind frei entscheiden kann, damit zu spielen. Wichtig ist es nicht zuviel Spielzeug auf einmal anzubieten. Die Umgebung ist daher immer wieder neu für das Kind vorzubereiten und zu ordnen. Es sollte immer eien Auswahl an Lernanregungen vorhanden sein, mit welcher sich das Kind gerade beschäftigt. Alles andere sollte weg geräumt werden, um das Kind nicht abzulenken.


Auf der gegenüberliegenden Seite des Zimmers befindet sich in Bodenhöhe ein Spiegel. Vor diesem kann sich das Herzkind setzen, beobachten wie es selbst mit Spielzeug spielt, Mimiken lernen  und hat generell auch das komplette Zimmer im Blickfeld und erkennt andere Perspektiven. Auch sind Bilder zu erkennen, welche in seiner Höhe angebracht wurden. So kann er diese beobachten. Auch hier sollte auf die Auswahl hübscher Motive geachtet werden und nichts zu überladen sein. An Spiegel und Bilder kann man erkennen, dass auf die Größe des Kindes Rücksicht genommen werden muss. Was bringt einem Kind ein Bild, welches in Höhe der Erwachsenen angebracht wurde? Es ist daher sinnig sich einmal auf den Boden zu setzen und zu prüfen, was kann das Kind von hier alles sehen? Daher war es auch total sinnfrei von mir, irgendetwas auf die Schränke zu stellen! Mein kleiner Keks, kann dies so überhaupt nicht sehen! Desweiteren ärgere ich mich, dass ich Schränke gekauft habe. Wichtig sind am Anfang offene niedrige Regale. Nur so kann das Kind selbstständig an seine Spielsachen gelangen. Ich werde also noch mindestens an einem der Schränke, für die erste Zeit die Türen wieder entfernen und die Regale darin passend anordnen.


Dies sind die Regalbretter neben der Leseecke. Auf dem Bild beherbergen sie noch die wenigen Kinderbücher meines Mannes. Mittlerweile sind viele weitere Bücher dazu gekommen.... ich muss aktuelle Bilder des Zimmers knipsen... Die Bücher stehen mit dem Cover nach vorne. Dies ist für Kinder viel einfacher gestaltet und greifbarer. Sie können so besser wählen. Auch die Höhe ist wieder für das Kind geeignet. Ich werde mir noch zwei weitere Bretter holen und die Anordnung noch etwas anpassen. Für die Menge der Bücher reichen diese zwei Bretter nicht mehr... übrigens auch vom Möbelschweden.

Weitere Tips zur Gestaltung des Kinderzimmers finden sich in den Büchern "Montessori von Anfang an" und "Kinder fördern nach Montessori".
Zum Glück habe ich noch etwas Zeit, dass Zimmer noch umzugestalten. Das Herzkind ist noch klein und sucht natürlich die Nähe von uns. Er will immer mit dabei sein und so befinden sich seine aktuell wichtigen Spiel- und Lernkörbchen im Wohnzimmer unter dem Couchtisch.... davon mehr dann demnächst...