Posts mit dem Label 21 Monate werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 21 Monate werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Ideen mit Sammelsticker

Immer wieder gibt es in den verschiedensten Discountern oder Supermärkten Sticker-Sammelaktionen. In der Regel geht es eigentlich darum, ein dazu passendes Sammelalbum zu füllen und an alle dafür nötigen Sticker zu gelangen.
Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern, mein Papa war da bald ergeiziger als wir Schwestern selbst und sammelte was das Zeug hält, damit das Album auch komplett wird.

Nur, was macht man mit den ganzen doppelten oder gar dreifachen Stickern die dann übrig sind? Wenn man niemanden zum Tauschen hat? Oder kann man mit den Stickern schon etwas anfangen, wenn die Kinder noch zu klein für das Albumkleben sind?

Viele Jahre lehnte ich die Sticker immer wieder dankend an den Kassen der Märkte ab. Auch in der Babyzeit wusste ich damit noch nichts anzufangen... hätte ich sie lieber mal schon fleissig gesammelt, eigentlich weiß man ja nie, ob sie nicht doch benötigt werden.

Ok, alle Sticker wollte ich auch nicht sammeln, nicht jede Serie ist wirklich hübsch. Vor Kurzem aber veranstaltete ein Discounter zusammen mit National Geographic eine tolle Stickerserie. Wunderschöne Tier-, Landschafts- und Ereignisbilder. Diese musste ich unbedingt mitnehmen.

Das Herzkind kann natürlich noch keine Sticker passgenau in ein vorgesehenes Albumfeld kleben, daher klebt er sie einfach bunt auf ein weißes Papier. Das macht ihm Spaß, übt die Feinmotorik und wir können uns über die Szenen auf den Bildern unterhalten.

Eine weitere Idee, wurde vor einigen Tagen in einer Facebook-Gruppe genannt. Wieso bin ich da nicht selbst drauf gekommen? Mit überzähligen doppelten Bildern kann man wunderbar ein kostengünstiges Memory basteln. Ich habe die Bilder dafür auf festen Karton geklebt und schon kann es losgehen. So einfach kann es sein.

Habt ihr auch Ideen was man mit Sammelstickern machen kann? Ich freu mich auf eure Inspirationen :)




Samstag, 25. Oktober 2014

Zuordnen und Deckeldrehen

Gestern Abend in Facebook habe ich es schon angekündigt. Noch zu später Stunde beschäftigte sich der Zwerg mit seiner neuen Lernanregung und wollte mal wieder nicht ins Bett... da hat das Köpfchen Überstunden gemacht und war nicht ruhig zu bekommen.

Gestern suchte ich in meinem Fundus an ausgespülten Gläsern (die man ja mal für irgendwas gebrauchen könnte *hust*) 3 Stück zusammen. Ich schraubte die Deckel ab, legte sie in eine Schale und stellte diese und die Gläser auf ein Tablett bereit. Zunächst schaute sich der Zwerg alles an und dann mich... was soll er denn damit bitte machen? Ich fragte ihn ob er die Deckel auf die Gläser schrauben könnte... und er legte direkt los. Zack, Zack, Zack.... und die Deckel waren drauf und auf Nachfrage von mir, ob er die Deckel wieder abschrauben und in die Schale legen kann, dann auch wieder in der Schale... eindeutig zu leicht... ich lief nochmal schnell in den Keller und nahm weitere 3 Gläser mit nach oben. Jetzt wurde es schon etwas schwieriger und der Zwerg schaute entsprechend konzentriert.

Die Kinder sind hier gefordert, sie müssen herausfinden, welche Deckel auf welches Glas passen und diese dann auch noch drehen können. Wie bei allen Montessori-Materialien ist die Fehlerkontrolle automatisch eingebaut und die Kinder können selbst erkennen, ob sie richtig liegen oder nicht. Entweder ist der Deckel zu klein, lässt sich nicht aufdrehen oder fällt gar in das Glas oder er ist viel zu groß und überlappt das Glas deutlich.

Wir können uns somit wie bei allen Lernanregungen zurück lehnen und einfach nur beobachten. Erst wenn wir merken, dass das Kind eine Hilfestellung benötigt und auch erwünscht, bieten wir diese an. Das Kind kann somit selbst Erfahrungen sammeln und dass es diese auch wirklich selbst erfahren kann. Das Selbstbewusstsein steigt und stärkt für neue unbekannte Aufgaben.







Dienstag, 14. Oktober 2014

Kurze Anleitung zur Schloß-Box

Im April diesen Jahres stellte ich unsere selbstgebaute Schloß-Box vor, welche unseren kleinen Zwergen hilft viele verschiedene Handgriffe zu üben und die Hand-Augen-Koordination zu schulen.

Vor Kurzem erhielt ich dazu eine Mailanfrage, wie denn die genauen Maße zu der Box nun wären, da die Fragestellerin die Box gerne nachbauen würde. Mein Mann setzte sich also hin und maß nach und fertigte eine Skizze an, welche ich euch heute präsentieren darf!

Die Box haben wir aus 8mm dicken Sperrholz-Platten gebaut und das Spiel, welches durch das Aussägen der Türen entsteht, ist normalerweise ausreichend um diese später problemlos öffnen und schließen zu können. Ansonsten seht ihr die genauen Abmessungen in der Skizze.

Die verschiedenen Schlößer, Griffe usw. findet ihr in euren örtlichen Baumärkten. Manche haben mehr, manche etwas weniger Auswahl. Schaut euch einfach mal um. Für manche Schlößer benötigt ihr innerhalb der Box noch Anschläge. Davor könnt ihr dann passende kleine Holzbrettchen noch anschrauben. Auf den Bildern könnt ihr das, denke ich, recht gut erkennen.

Und nun, viel Spaß beim Nachbauen!








Samstag, 4. Oktober 2014

Aus Floorbed wird Familienbett?

Eine kleine Stimme ruft und Mama kommt. Müde und aus einer Tiefschlafphase gerissen geht sie hinüber ins Kinderzimmer. Dort wartet der kleine Sohn schon ungeduldig hinter der Tür. Seine Decke unter die Arme geklemmt. Die Tür öffnet sich und der Sohn läuft an der Mama vorbei, zielstrebig zum elterlichen Bett und möchte mit seiner Decke hineingehoben werden. Er wird von seiner Mama, mit seiner Decke zugedeckt und er schläft glücklich direkt wieder ein. Er schläft die restliche Nacht komplett durch, wie ein Stein. 

Tja, jetzt also doch ein Familienbett? 

Vor vielen Monaten haben wir den Zwerg in sein Zimmer ausquartiert, da er bei jedem unserer Geräusche, auch wenn wir uns nur im Bett herumdrehten, wach wurden. In seinem Zimmer schlief er viel besser, auch gerade dann, als wir das Floorbed damals einführten.
Nun passiert es in den letzten Wochen immer öfters, dass der Zwerg Nachts umzieht. In unser Bett. Gerade in der letzten Woche eigentlich jede Nacht. Nur eine schlief er komplett in seinem Zimmer. 

Ich muss ehrlich gestehen, ich bin kein Familienbettler... ich will keine Nähe beim Einschlafen und auch Nachts bitte nicht. Ich brauch Platz, ganz viel Platz! Ich drehe und wende mich zig mal in der Nacht, ich bin ein sehr unruhiger Schläfer und wenn mir dann noch jemand Platz oder meine Decke klaut kann ich nicht schlafen!

Ich beneide alle die das Familienbett mit viel Überzeugung und Liebe betreiben. Ich mag die wunderschönnen Bilder, die die Familie zusammenliegend im Familienbett zeigen... aber ich kann das nicht!

Ich kann aber auch nicht mein kleines Kind aus unserem Bett vertreiben, wenn er die Nähe aktuell so dringend benötigt. Wenn er in seinem Zimmer nicht mehr schlafen kann, dann nehmen wir ihn zu uns rüber... auch wenn ich so manche Nacht selbst kaum schlafen kann, weil er das unruhige Schlafen wohl von seiner Mama übernommen hat...

Der Zwerg hat aber selbst schnell gemerkt, wo er im Bett am besten aufgehoben ist und kuschelt sich sehr gerne zu seinem Papa auf die Bettseite. Dort teilen sich beide ein Kopfkissen und kleben aneinander... mein Mann stöhnt dann zwar morgens auch gerne mal... aber ich weiß ganz sicher, er genießt es auch, dass sein Sohn so gerne bei ihm liegt.

Wenn der Kleine, wie heute Nacht auch, einfach komatös exakt in der Mitte liegt und sich garnicht bewegt, dann ist das für mich natürlich herrlich. Ich kann mich ausbreiten, ich hab mein Platz, ich hab meine Decke. Wunderbar! Dann ist auch für mich Familienbett kein Problem.

Wo der Zwerg früher Probleme mit Geräuschen hatte, können nun die Wecker klingen, Lichter angehen. Man kann sich umziehen, rein und raus gehen, er schläft einfach weiter. 

Wenn man dann irgendwann wieder ins Zimmer kommt, um ihn zu wecken, ist es nicht unüblich, dass er sich durch das Bett gewühlt hat und dann quer darin liegt und schläft und schläft und schläft. Er fühlt sich hier sichtlich wohl.

Wir werden es wohl weiterhin so machen, dass wir ihn Abends in seinem Zimmer zunächst schlafen lassen. Da wir noch Einschlafstillen betreiben, ist das auch kein Problem. Will er dann irgendwann im Laufe der Nacht garnicht mehr in seinem Zimmer schlafen, dann kann er rüber kommen. So ist es derzeit wohl für alle am Besten und wir bekommen am meisten Schlaf. Auch das Trinkverhalten hat sich dadurch merklich geändert. Wo er in seinem Zimmer bei jedem Wachwerden etwas trinken muss, kann er im Familienbett, die komplette Nacht durchschlafen und verlangt nur seltenst mal nach etwas zu trinken.

Wir lassen es nun einfach weiter auf uns zukommen, etwas erzwingen, ist beim Schlafverhalten nicht möglich. Ich kann ihn verstehen, dass er nicht alleine schlafen will, tun wir als Eltern ja auch nicht. Nur meinen Platz, den mag ich nicht teilen... dafür hat er dann ja den Papa ;)


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Wimmelbilder mal anders

Vor kurzem stellte Jessica in der Facebook-Gruppe "Und täglich grüsst Maria" eine Abwandlung der Wimmelbilder vor.
Sie kopierte bestimmte Seiten aus ihren vorhandenen Wimmelbüchern, laminierte sie ein und stellte passende Tierfiguren, Fahrzeuge usw. dazu, welche ihr Sohn dann zuordnen konnte. Eine wirklich ganz tolle Idee, die ich direkt nachmachen musste.
Ich habe hier mal ein Waldbild einlaminiert und konnte neben den Schleichfiguren, noch Pilze und Eicheln dazulegen. Mit älteren Kindern kann man im Wald vielleicht auch noch die passenen Blätter im Wald sammeln, trocknen und zum Zuordnen dazulegen. Oder bei Straßenverkehrs-Bildern die passenden Fahrzeuge, Verkehrsschilder usw. 
Meistens betrachte ich die Wimmelbücher mit dem Zwerg zusammen und frag ihn dann, ob er dieses Tier oder dieses Fahrzeug usw. auf der Seite sieht und er zeigt sie mir dann. Mit dieser Idee können die Kinder ganz selbstständig die Seiten betrachten und die angebotenen Figuren suchen und zuordnen.





Montag, 29. September 2014

21 Monate entdeckt das "Ich"

Und der nächste Monat ist rum! Noch 3 Monate und mein Herzkind wird 2 Jahr alt! Wahnsinn!

Ich glaube wir kommen nun so langsam in die Phase der "Sprachexplosion", es kommen wirklich viele neue Wörter hinzu, die nun in seinem Sprachschatz übernommen wurden und ebenso viele Wörter spricht er immer wieder direkt nach, bindet sie aber selbst noch nicht ein.

Brumm-Brumm wird nun auch immer öfters Audo genannt! Vor 1 Woche kam nun auch Oma hinzu! Der Frosch ist übrigens "qurrrks" oder so ähnlich... also eher als bekäme der Frosch den Hals herumgedreht, als das er quaken würde ;)
Eier, obwohl er sie nur so mittelgerne isst und seit zwei Tagen auch Hunga!!! Und auch "I, I, I!!" Er baute es so selbstverständlich ein, dass ich es erst garnicht wahrnahm. Er zeigt auf sich und sagt "I", immer dann, wenn er etwas selbst tun möchte.

Und da wären wir auch schon beim "I"! Das "I" wird immer größer und fordernder! Anziehn, umziehen, Windelwechsel usw. kann je nach Laune sehr anstrengend werden und Nerven behalten ist wirklich ein Drahtseilakt! Der Zwerg lief daher auch mal tageweise einfach nackig herum. Seit dem hat er übrigens auch eine Schmoddernase... so ist das eben, wenn es eigentlich kein warmer Sommer mehr ist.

Die Nächte... oh weh... für mich ein absolutes Rätsel mit 7 Siegen... minimum! Im Grunde ist täglich wechselnd alles dabei. Die eine Nacht schläft er durch, man hört ihn höchstens mal etwas trinken.... die nächste Nacht  wird er zig mal wach, will ständig Wasser trinken und ich hol ihn dann auch zu uns ins Bett... dann kann ich wieder nicht schlafen... es ist zum Mäusemelken...

Ich denke, leider scheint er genauso zu sein wie ich und verarbeitet sehr, sehr viel Nachts im Schlaf. Ich kann damit natürlich umgehen und nach einem verwirrendem Traum wieder weiterschlafen. Er schreckt dann hoch, wird wach und braucht Nähe und Trost. So ist das eben... Nachbarn von uns, welche selbst 3 Kinder haben, sagten schon: "Mit 3 wird alles besser werden...." Sie hatten auch keine guten Schläfer... ok, sind ja nur noch 15 Monate... hust... ich halte weiter durch... was soll man auch anders machen?

Wie ihr im Moment lest, finde ich unser Zusammenleben recht anstrengend. Zwerg hat seinen eigenen Willen, hat seine eigene Wünsche... diese kollidieren mit unseren Wünschen als Eltern.... ahhhh. Ganz ehrlich? Im Moment freue ich mich sehr auf November, dann beginnen wir mit der Eingewöhnung bei der Tagesmutter. Vielleicht braucht der Zwerg nun langsam einfach auch mehr als nur Mama. Natürlich gehen wir zum Turnen, in die Krabbelgruppe, gehen raus und ich biete ihm viel an... aber das bin die meiste Zeit doch nur ich, als Hauptbezugsperson.

Ich merke doch, dass er mich immer weniger braucht tagsüber, dass er sich immer mehr auch alleine beschäftigt und ich mich im kompletten Haus auch ohne ihn aufhalten kann. Vor wenigen Monaten nach unmöglich! Überall musste er mit hin (logischerweise) und nun ist er schon so selbstständig. Wenn ich sage, ich muss dort und dort hin im Haus, ob er mit will... schüttelt er den Kopf und bleibt wo er ist, beschäftigt sich alleine weiter. Wenn er dann nicht mehr alleine sein will, kommt er einfach hinter her. Läuft die Treppen hoch oder runter und hilft mir dann bei meiner Hausarbeit.

Ja, er wird schon richtig groß, auch optisch. Jeden Tag scheint er ein Stück zu wachsen, jeden Tag wird das Gesicht ein Stück bubenhafter, ein Stück frecher. Wo ist mein kleines Baby hin?

Es ist wirklich nicht immer einfach ein selbstständiges Kind zu begleiten. Mein Mann sagt dann gerne "Du wolltest, dass er so selbstständig ist!" Ja, das wollte ich und das will ich auch weiterhin. Ich will ihn in seinem Wachsen und Streben unterstützen und wertschätzen und nicht klein halten und unterdrücken. Ja, es ist verdammt nochmal nicht immer einfach. Aber ich bin auch unglaublich stolz auf jedes Stückchen Selbstständigkeit, welches er sich erarbeitet hat! Und auch wenn ich hundemüde bin, wir gehen weiterhin diesen Weg! Zusammen!

"Mama!Iii!Iii!" Er will den Yogurth umrühren! Er alleine! Natürlich!