Samstag, 25. Oktober 2014

Zuordnen und Deckeldrehen

Gestern Abend in Facebook habe ich es schon angekündigt. Noch zu später Stunde beschäftigte sich der Zwerg mit seiner neuen Lernanregung und wollte mal wieder nicht ins Bett... da hat das Köpfchen Überstunden gemacht und war nicht ruhig zu bekommen.

Gestern suchte ich in meinem Fundus an ausgespülten Gläsern (die man ja mal für irgendwas gebrauchen könnte *hust*) 3 Stück zusammen. Ich schraubte die Deckel ab, legte sie in eine Schale und stellte diese und die Gläser auf ein Tablett bereit. Zunächst schaute sich der Zwerg alles an und dann mich... was soll er denn damit bitte machen? Ich fragte ihn ob er die Deckel auf die Gläser schrauben könnte... und er legte direkt los. Zack, Zack, Zack.... und die Deckel waren drauf und auf Nachfrage von mir, ob er die Deckel wieder abschrauben und in die Schale legen kann, dann auch wieder in der Schale... eindeutig zu leicht... ich lief nochmal schnell in den Keller und nahm weitere 3 Gläser mit nach oben. Jetzt wurde es schon etwas schwieriger und der Zwerg schaute entsprechend konzentriert.

Die Kinder sind hier gefordert, sie müssen herausfinden, welche Deckel auf welches Glas passen und diese dann auch noch drehen können. Wie bei allen Montessori-Materialien ist die Fehlerkontrolle automatisch eingebaut und die Kinder können selbst erkennen, ob sie richtig liegen oder nicht. Entweder ist der Deckel zu klein, lässt sich nicht aufdrehen oder fällt gar in das Glas oder er ist viel zu groß und überlappt das Glas deutlich.

Wir können uns somit wie bei allen Lernanregungen zurück lehnen und einfach nur beobachten. Erst wenn wir merken, dass das Kind eine Hilfestellung benötigt und auch erwünscht, bieten wir diese an. Das Kind kann somit selbst Erfahrungen sammeln und dass es diese auch wirklich selbst erfahren kann. Das Selbstbewusstsein steigt und stärkt für neue unbekannte Aufgaben.







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