Mittwoch, 29. Oktober 2014

Das Sortieren

Sicherlich habt ihr im Blog bzw. auf Facebook schon unser neustes Tablett entdecken können. Diesmal handelt es sich dabei um das Sortieren. Wir haben unsere wundervollen herbstlichen gesammelten Schätze dafür verwendet.

Das Sortieren verlangt Konzentration und logisches Denken. Das Kind muss die Unterschiede der angeboteten Dinge erkennen und verstehen, damit es diese auseinanderhalten und sortieren kann. 

Sortieren gehört zu unserem täglichen Alltag. Jeden Tag müssen wir mehrfach irgendwas sortieren (Wäsche, ausgeräumtes Geschirr und Besteck aus der Spülmaschine usw.). Uns fällt es kaum noch auf, da es in unseren täglichen Routinefluß einfach verschwimmt und für uns ist es keine große Aufgabe mehr. Aber auch dies haben wir irgendwann erst einmal verstehen müssen. Mit den Übungen des täglichen Lebens gibt uns Maria Montessori etwas an die Hand, um unseren Kindern dabei zu helfen dies zu verstehen und zu erlernen.

Den Sortiermöglichkeiten sind dabei wirklich keine Grenzen gesetzt. Man kann alles sortieren. verschiedene Knöpfe, verschiedene Nudeln, verschiedene Nüsse, verschiedene Bohnen oder alles bunt gemischt. Man kann noch Größe Sortieren, nach Länge, nach Beschaffenheit....Zunächst sollte man sich auf klar unterschiedliche Merkmale beschränken, um die Unterscheidung dem Kind zu erleichtern. Auch sollten nicht mehr als 2-3 unterschiedliche Gegenstände verwendet werden und dann kann es schon losgehen.

Sicherlich fragt ihr euch schon: Ab wann kann ich das meinem Kind anbieten? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten, denn jedes Kind ist anders. Jedes Kind hat andere Interessen und Vorlieben. Hier heisst es anbieten und ausprobieren. Zeigt das Kind noch kein Interesse einfach wieder wegstellen und zu einem späteren Zeitpunkt nochmals versuchen.

Ich hatte dem Herzkind vor einer Weile schon mal eine Sortierübung mit Knöpfen angeboten. Ich glaube, er hatte damals noch nicht verstanden, was ich denn nun von ihm wollte und warum man denn nicht einfach alle Knöpfe hin und her schütten kann. Hier konnte ich klar erkennen, die sensible Phase für das Sortieren war noch nicht gekommen.

Wir müssen unsere Kinder also beobachten und dementsprechend Materialien anbieten und bereitstellen. Keine leichte Aufgabe, ich weiß, aber es macht trotzdem sehr viel Spaß. Gerade wenn man wirklich passende Anregungen gefunden hat, die das Kind dann gerne annimmt. 

Für die Bilder habe ich mich einfach im Internet bedient, diese einlaminiert und mit doppelseitigem Klebeband an den Boxen angebracht. Die Boxen sind über www.budinette.de zu beziehen. Ebenso das Tablett.




Kommentare:

  1. so eine tolle Idee..... :-)

    lieben Gruß aus dem hohen Norden
    Tine

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  2. Ich habe dich auf dem Blog erwähnt http://www.der-apfelgarten.de/diy-dienstag-montessoriespielzeug-selbstgemacht/

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