Dienstag, 2. September 2014

Pusten üben

Jeden Tag wird das Herzkind mit seinem warmen Abendessen konfrontiert. Ätzend aber auch! Wieso kann das nicht direkt eine angenehme Esstemperatur haben? Jedenfalls ist das Kaltpusten noch nicht sehr zielgerichtet. Ganz am Anfang atmete der Zwerg die Luft hörbar ein, statt aus. Das war wirklich zu süß. Mittlerweile versteht er es, die Luft nach draußen auf das Essen zu pusten. Allerdings pustet er trotzdem meist daneben und schimpft wie ein Rohrspatz, wenn das Essen immer noch heiß ist.
Das heisst, oft bekommen der Papa und ich die volle Gabel nach ersten Versuchen hingehalten und sollen bitte ordentlich pusten. 

Gestern entdeckte das Herzkind mal wieder eine Feder, welche wohl aus einem unserer Kissen geflohen ist. Und da dachte ich mir, wieso nicht einfach mal pusten üben? Ich machte es vor und der Zwerg fand das Spiel wirklich sehr lustig. Er strahlte auch, wenn er es schaffte die Feder in Bewegung zu versetzen. Das ist wirklich eine ganz tolle Übung für zielgerichtetes Pusten, auch in Hinblick auf das Kaltpusten von warmen Speisen oder auch später das Ausblasen von Kerzen.

Danach ließen wir die Feder auch immer wieder auf den Boden gleiten. Federn fallen ja nicht einfach. Ganz langsam schwingen sie zu Boden. Man kann ihnen gut dabei zuschauen und erkennen, wie leicht sie doch sind. Das wiederholte das Herzkind auch mehrfach, bis die Feder dann uninteressant wurde. Bei Gelegenheit hole ich sie aber sich wieder hervor und vielleicht kann man es auch mit anderen leichten Gegenständen zum Pustenüben kombinieren?




Kommentare:

  1. "Reife" Pusteblumen auf einer Wiese in den Wind pusten und dabei sogar neue Pusteblumen säen ;-)

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