Sonntag, 27. November 2016

Selbstgemachte Geschenke: Nagelbilder in 10 Varianten

Wie ihr schon wisst, ist uns beim Verschenken ganz wichtig, dass die Geschenke auch wirklich einen Nutzen haben bzw. optisch gut in die Wohnung des Beschenkten passen. So haben wir bisher selbstbemalte Tassen verschenkt und selbstgemischte Brotbackmischungen. In jedem Jahr überlege ich, was könnte der Sohn schon alleine basteln bzw. mit uns zusammen als Gemeinschaftsarbeit. 

Neben der Brotbackmischung im letzten Jahr, hatte ich auch die Idee, dass der Sohn vielleicht Lust hätte ein Nagelbild zu basteln. Denn der Umgang mit dem Hammer macht ihm sehr viel Spaß. Ich habe den Mann also darum gebeten aus Bastelholz Sterne auszusägen. Der Sohn hat diese dann weiß gestrichen und nachdem die Farbe getrocknet war, konnte er dann auf die vorab von uns gesetzten Markierungen die Nägel hinein hämmern. Danach konnte der Sohn nach Herzenslust das Garn um die Nägel wickeln. Man kann natürlich auch sehr filigrane Muster erstellen, aber dafür war der Sohn im letzten Jahr noch zu klein und das benötigt doch deutlich mehr Geduld und Ausdauer. Also sicherlich eher etwas für größere Kinder.

Natürlich müssen es nicht nur weihnachtliche Sterne sein, die man Nageln kann. Es gibt noch viele, viele weitere Möglichkeiten. Auf Pinterest habe ich gezielt weihnachtliche Motive gesucht und Umsetzungen, die auch von Kindern gefädelt werden können.

 1. Diese wundervolle Schneeflocke ist in der Umsetzung sicherlich erst etwas für ältere Kindergartenkinder bzw. Grundschulkinder. Allerdings wollte ich diese nicht ungezeigt lassen. Das wundervolle dunkle Holz hebt diese schöne weiße Flocke besonders hervor.

2. Herzen sind immer ein schönes Motiv. Die Varianten mit drei verschiedenen Farben hat mir auch sehr gut gefallen und durch die Einfachheit auch sehr gut von jüngeren Kindern mit den Faden zu bewältigen.

3. Ein Schneemann. Natürlich, sehr passend zur Weihnachtszeit. Durch die mehreren Farben, vielleicht auch eher etwas für ältere Kinder, damit sie auch gut selbst erfassen können, wo sie welche Fadenfarbe benutzen müssen.

4. Auch hier wird ein Stern gezeigt. Diesmal nicht wie bei uns auf einen Holzstern genagelt. Sondern ein rustikales Brett. Sicherlich wirken hier auch große Baumscheiben sehr gut und könnte ich mir für eigene Projekte gut vorstellen.

5. Nagelbilder als Weihnachtsbaumschmuck. Das finde ich ja wirklich eine ganz entzückende Idee. Kleine Baumscheiben und Schraubösen müssen hierzu verwendet werden und dann können diese mit weihnachtlichen Motiven verziert werden. Da diese Bildchen recht klein sind, braucht auch die Geduld der Kinder nicht so groß zu sein und sie sehen schnell ein Ergebnis.

6. Ein Weihnachtsbaum. Hier mit Stern an der Spitze und Holzstamm. Diesen kann man sicherlich auch vereinfachen und Stern und Stamm weglassen. Was mir hier aber besonders gut gefallen hat, sind die Bohrungen im Holz, durch welches von hinten eine Lichterkette gesteckt wurde. Das ergibt einen schönen Effekt.

7. Wieder ein Herz. Diesmal für sich alleine stehend und größer. Hier könnte ich mir auch vorstellen, dass die Kinder mit vielen verschiedenfarbigen Fäden arbeiten und dies verschenken. Nicht nur zur Weihnachtszeit, vielleicht auch zu Geburtstagen von Oma und Opa. Da kommen Herzensgeschenke besonderns gut an.

8. Diese Schneeflocken musste ich auch zeigen, auch wenn sie sehr filigran sind. Ich fand eher auch die Idee diese Holzblöcke zu verwenden sehr schön. So können viele Nagelbilder auch ganz toll gestapelt und in Szene gesetzt werden. 

9. Wieder ein Weihnachtsbaum, aber mit ganz anderer Umsetzung beim Fädeln. Das ist ein Beispiel, wie man durch das Fädeln ganz unterschiedliche Effekte erzielen kann. Dieser Baum ist sehr einfach gefädelt, einfach im zickzack. Und doch schön und man sieht sofort was gezeigt wird. Sicherlich für erste Fädelgeschenke gut geeignet. Hier habe ich auch ein Nagelbild -Set entdeckt, für erste Nagelbild-Erfahrungen.

10. Dieser gehämmerte und gefädelte Handabdruck finde ich einfach umwerfend. Eine ganz tolle Idee, die Handabdrücke seiner Kinder festzuhalten. Nicht der typische Stempel- oder Salzteigabdruck. Wenn es die Kinder selbstfädeln möchten, könnte man als Hilfestellung den Handabdruck auf dem Holz zunächst farbig vormalen, so sehen die Kinder wo sie wirklich fädeln können und wo sie aussparen müssen, damit die einzelnen Finger durch das fädeln sichtbar werden.

Und damit sind wir auch schon durch mit meinen 10 Nagelbild-Vorschlägen. Vielleicht ist hier ein Geschenkidee für euch bzw. für die Verwandschaft dabei, die ihr mit euren Kindern oder eure Kinder alleine umsetzen könnt.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links

Freitag, 25. November 2016

Unsere Krippefiguren ohne Gesicht


Schon im letzten Jahr habe ich euch ein wenig von unserer Weihnachtskrippe berichtet. Dort habe ich euch aufgeschrieben, wie ich diese umsetzte und wie sich daraus ein tägliches Ritaul entwickeln sollte.
Dieses tägliche Ritual, Maria und Josef ein Stück auf dem Weg nach Vorne zu stellen, hat dem Sohn wunderbar gefallen und brachte ihm so, die Weihnachtsgeschichte um die Geburt Jesus ein Stück näher.
In diesem Jahr freute sich der Sohn nun schon sehr darauf die Krippe wieder aufzustellen und war  mit Feuereifer dabei. Da das Jesuskind natürlich noch nicht in der Krippe liegen darf, hat er gesagt, ich soll es doch wieder in den Adventskalender (wie im letzten Jahr, als er die ersten Figuren geschenkt bekam) tun. Sehr süß! Mach ich natürlich gerne, so werden wir es auch garantiert nicht vergessen.


Nun wollte ich euch noch von unseren Krippenfiguren berichten und warum ich mich für diese entschieden habe. Ich habe mir wirklich sehr, sehr viele Figuren angesehen, verglichen und überlegt. Im Grunde ist es schlußendlich eine Geschmackfrage. Natürlich auch eine Geldfrage. Da ich mich allerdings dazu entschlossen habe, nicht einen kompletten Figurensatz auf einmal zu kaufen, sondern es Jahr für Jahr ergänzen möchte, verteilen sich die Anschaffungskosten und ich finde das dann auch besser machbar.
Ich habe mich für die Holzfiguren der kleinen deutschen Firma Buntspechte entschieden. Die Figuren sprechen mich durch ihre wunderschöne rundgearbeitete Form und die schlichten und nicht zu kräftigen Farben an, wodurch die Holzmaserung noch sehr gut zur Geltung kommt. Was mich am Anfang etwas verwirrte war das Gesicht... es gab kein Gesicht!


Bei den Buntspechte Holzfiguren sind keine Gesichter vorgemerkt. Es werden keine Augen oder Münder aufgemalt. Zunächst fragte ich mich was das soll, was der Sinn ist, aber ich merkte schnell, ich denke hier wie eine Erwachsene. Ich denke zu sehr ohne Fantasie. Buntspechte selbst schreibt darüber:

Viele Menschen bemerken erst später, dass die Buntspechte-Figuren keine aufgemalten Gesichter haben.
Der Entwurf und Gestaltung will es so. Wir finden diese so ausdrucksstark, dass es dieser Augen nicht bedarf. Der "Augen-Blick" und das Zutun des Betrachters soll gefördert werden, damit er mit seinem Sehen das Gesicht der Figur sucht und finden kann. Welches Gesicht wir sehen, ernst oder freundlich, bestimmen die Fantasie und das innere Auge.  

Ich war sehr gespannt darauf wie die Figuren auf den Sohn wirken würden. Und was soll ich sagen... mein Sohn hat nicht einmal danach gefragt, wo denn bitte die Gesichter sind. Für ihn sind die Figuren so, wie sie sind wunderschön. Und ich kann ihm nur beipflichten.
Sie liegen so wunderschön in der Hand, diese glatte und runde Form. Handschmeichler. So schreiben Buntspechte selbst über ihre Figuren. Ja, sie sind wirklich handschmeichelnd.


Ab 01.Dezember werden sich Maria und Josef mit dem Esel wieder auf den Weg machen und im Laufe der Adventszeit wird der Sohn einige weitere Figuren aus seinem Adventskalender ziehen, die ich für euch schonmal in die Landschaft dekoriert udn fotographiert habe. Ein Hirte und einige Schafe und Lämmchen kommen hinzu, den Ochsen bekommt er von der Oma zu Nikolaus geschenkt und auch eine Katze und ein Mäuschen dürfen in den Stall ziehen. Und wie süß ist denn bitte diese kleine Maus? Ich bin jedenfalls entzückt und bin jetzt schon sehr gespannt darauf was der Sohn sagen wird.

Und jetzt will ich von euch wissen, habt ihr eine Krippe? Und für welche habt ihr euch entschieden bzw. für welche Figuren? Stellt ihr die Krippe komplett auf oder gibt es einen Adventsweg? Schreibt es mir doch, ich bin neugierig :)


Dienstag, 22. November 2016

Ein Blogger-Treffen im Südwesten - Vom Klönen und diskutieren - #ebtsü

Am Sonntag war es soweit. Das erste Blogger-Treffen im Südwesten hat in Speyer stattgefunden und ich war dabei!
Berenice von Phinabelle hat es organisiert und sich richtig viel Mühe gegeben. Zuerst reifte in ihr ein Gedanke. Sie gerne ein Blogger-Treffen in ihrer Nähe. Also "Selbst ist die Frau" und sie begann bei Bloggern in ihrer Umgebung nachzufragen, ob daran überhaupt Interesse besteht. Und natürlich stieß sie damit offene Türen ein. Innerhalb kürzester Zeit fand sie eine passende Location und einige Sponsoren, so dass sie und wir keine Kosten hatten und sogar eine GoodieBag zusammen gestellt werden konnte.

Berenice fand einen passenden Treffpunkt in ihrem Wohnort Speyer. Im Familienzentrum K.E.K.S. war alles was wir brauchten. Einen großen Raum, in dem wir Mamis sitzen und reden konnten und gleichzeitig ein großer Spielbereich, den wir im Blick behalten konnten. Es war dadurch sehr entspannt und angenehm. Ebenso war eine Küche vorhanden und natürlich, wie sollte es auch anders sein in einem Familienzentrum, eine schöne Wickelmöglichkeit.

So sah das gegen Ende unseres Treffens aus.... immerhin die Zwerge waren beschäftigt :)
Ich machte mich also zeitig auf zum Bloggertreffen und wusste ich würde viel zu früh dort ankommen. Da die Tochter aber keinen Mittagsschlaf gehalten hatte, hoffte ich auf due einschläfernde Wirkung der Autofahrt und dass sie noch etwas weiterschläft, wenn wir angekommen sind.... haha... wie immer, wenn man sich einen Plan zurecht legt, klappt es nicht! Kaum waren wir auf dem Parkplatz angekommen, schlug die Tochter auch schon die Augen auf und war wach... bei nun gerade mal 30 Minuten Schlaf, wusste ich schon was auf mich zukommen wird...

Ich war als nun auch viel zu früh dran und klingelte hoffnungsvoll, ob mit denn schon aufgemacht werden würde. Berenice kam dann auch direkt und da sie eine sehr Zeitige ist, war sogar schon eine halbe Stunde vor Beginn alles fertig gerichtet. 
Nach und nach trafen alle Bloggerinnen ein. Einige mit und einige ohne Kinder.... und ja, ich beneidete die Damen ohne Kinder! Man ist einfach konzentrierter und kann sich ungestörter unterhalten. Vor allem, wenn man ein Baby dabei hat, welches im Grunde noch Schlaf benötigt hätte. Sabrina von Babykeks kannte ich schon durch das Rhein-Main Elternbloggercafe und hab mich sehr gefreut, sie wieder zu sehen. Wir haben uns auch viel unterhalten an diesem Tag. 

Schnell entwickelten sich Gespräche unter uns Bloggerinnen. Bloggen verbindet und es gab doch einige Themen, die sich dadurch ergaben. Wie sieht es mit den Sponsored-Posts aus. Darf man die noch auf Facebook teilen? Wer zeigt seine Kinder in Vollansicht und wer nicht? Warum? Was für interessante und skurriele Kooperationsanfragen gingen bei uns schon ein. Wie geht man damit um? Wie strukturiert bloggen wir? Wer hat immer, wieviele Blogartikel im Speicher? *hust* Den Speicher hät ich gerne mal.... Wie habt ihr Zeit zum Bloggen? Und habe ich mein Stil gefunden? Wo fühle ich mich wohl, was liegt mir und was nicht und wieso?


Und natürlich gab es auch viele Mami-Themen, die sich solch einer Runde einfach ergeben. Es wurde uns nicht langweilig und den Kindern auch nicht. Der große Spielbereich mit den vielen Spielsachen wurde ausreichend in Beschlag genommen und auch eine Mal-Ecke die von Berenice aufgebaut wurde und von den Frechen Freunden gesponsored war, wurde gerne genutzt. 


Niemand musste Hunger oder Durst leiden, denn auch daran hat Berenice gedacht und ich denke sie wollte sicherlich noch die doppelte Menge an Bloggerinnen durchfüttern.... hihi...

Leider musste ich mich dann doch schon etwas früher verabschieden, denn alles Tragen und Wiegen hat meine Tochter dann irgendwann nicht mehr interessiert. Klar, sie war einfach müde. Zu wenig Schlaf macht grummelig. Also verabschiedete ich mich mit einem etwas schlechten Gewissen, dass ich nicht mehr mit aufräumen konnte und erhielt von Berenice eine reichlich gefüllte GoodieBag für den Heimweg.
Die Tochter schlief schon bevor wir überhaupt aus Speyer heraus waren und ich hatte dadurch eine angenehme Rückfahrt. Zuhause angekommen nahm sich der Sohn sofort die GoodieBag vor. Das kannte er schon und war sehr neugierig. Ich natürlich auch! Viele tolle Kleinigkeiten waren darin enthalten. Auch Dinge, die ich so noch garnicht kannte. Honig und Schokokekse... mhhhh... der Sohn schnappte sich den HABA-Katalog und zeigte mir direkt was er alles zu Weihnachten haben wollte... bitte einmal alles... 



Ich freue mich wirklich sehr, dass ich einen der wenigen Plätze dieses tollen Bloggertreffens erhalten habe. Es war sehr schön, so viele Bloggerinnen persönlich kennenzulernen und sich über sein Hobby austauschen zu können. Mit dabei waren übrigens:


Und natürlich unsere Gastgeberin Berenice von Phinabelle. Abschließend möchte ich auch nochmal allen Sponsoren danken, die diesen ermöglicht haben. Rabach Kommunikation , Netto Marken-Discount , Brand & Vision , Schwanger in meiner Stadt , HABA, Brigitte MOM, Jean & Len, Alnatura, Weleda, Lambertz, Holle und Hipp.

Danke liebe Berenice für deinen Einsatz, deine Zeit und Mühe. Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen. 

Donnerstag, 10. November 2016

Weitere Besuche bei der Osteopathin und die Entwicklung

Vor über 2 Monaten habe ich euch zum ersten Mal über unseren Besuch bei einer Osteophathin berichtet. Nachdem das Schlafverhalten immer anstregender für mich und die Tochter wurde, sagte mir mein Bauchgefühl etwas stimmt nicht und muss geprüft werden. Ich lag mit meiner Entscheidung zur Osteopathin gehen zu wollen goldrichtig und seit dem geht es stetig bergauf!

Seit wir nun in Behandlung sind, hat sich nun nach und nach ein wundervoller Tagschlaf entwickelt. Zuvor war ein Ablegen kaum möglich gewesen. Entweder die Tochter schlief in der Trage, während ich meine Hausarbeiten erledigte oder sobald sie schlief konnte ich mich vielleicht wenigstens mit ihr zusammen hinlegen. Weggehen war dabei nicht möglich oder tat ich es doch, war meist spätestens nach 20 Minuten der Schlaf beendet und der Rest des Tages weiterhin unruhig. Nun kann ich sie z.B. in den Schlaf tragen, wenn ich merke sie wird müde und sobald sie schläft lege ich sie ins Bett und dann schläft sie! Mindestens 2 Stunden, meist sogar 3 Stunden. Ich bin total erstaunt, wie sich das innerhalb von 2 Monaten entwickeln konnte und es ist eine große Erleichterung für mich. Nun kann ich mich auch mal hinlegen, wenn die Nacht vielleicht nicht so gut war oder eben einfach Dinge erledigen, die gleichzeitig mit Kind nicht so einfach sind... oder auch einfach nur duschen ohne darauf zu achten, dass einem das Baby mit Kleidung in die Dusche reinkrabbelt...

Genau, krabbeln tut sie nun nämlich auch. Ok, ich würde es nicht krabbeln nennen, es sieht eher aus wie ein FreeStyle-Krabbengang, aber immerhin! Sie bewegt sich! Sie kommt vom Fleck und somit wird nun alles deutlich entspannter. Sie ist weniger frustriert, weil es auf der Krabbeldecke zu langweilig wird... nun bewegt sie sich einfach dem Bruder hinterher oder zum Küchenschrank und räumt diesen aus. Und seit dem Wochenende stellt sie sich sogar an kleinen Hockern auf und wackelt mit ihrem süßen Stoffwindel-Popo hin und her und freut sich!

Jetzt mögen die Osteopathie-Gegner wieder sagen, dass ist eben die ganz normale Entwicklung. Sie ist einfach etwas später dran, als vielleicht andere Kinder, aber alles noch im normalen Rahmen. Das wäre auch ohne die Besuche bei der Osteopathin passiert.

Vielleicht.... vielleicht aber auch nicht! Denn wir wissen doch aus eigener Erfahrung, wenn sich bei uns etwas verklemmt hat, dann geht eben nichts mehr! Dann sind unsere Bewegungen eingeschränkt, die Schmerzen und Spannungsgefühle lassen uns schlecht schlafen und machen uns generell auch unleidlich und launisch. Klar, der Osteopath könnte nur behaupten, er würde da Verspannung spüren, damit er was zum Abrechnen hat und das die Eltern dann auch wieder kommen, denn mit einer Behandlung ist es schließlich nicht getan... aber auch hier: Wir Eltern merken doch, wenn etwas nicht passt, wenn das Kind sich unwohl fühlt und ich glaube nicht, dass soviele Eltern falsch liegen, die ihre Erfahrungen schon mit anderen Eltern privat oder im Internet geteilt haben, dass ihnen und ihren Kindern endlich durch die Osteopathie geholfen werden konnte!

Als ich vorgestern wieder bei der Osteopathin mit der Tochter war, berichtete sie mir auch von einer Fachtagung, welche sie am Wochenende besucht hatte und dort waren sogar Kinderzahnärzte, die kausale Zusammenhänge feststellten zwischen Verspannungen im Kopf, Hals, Kieferbereich und späteren Fehlstellungen von Kiefern und Zähnen bei den Kindern. Hier hätten frühe Behandlungen z.B. durch Osteopathie helfen können.
Gerade bei meiner Tochter ist mir in den letzten Wochen vermehrt aufgefallen, dass sie ihr Köpfchen sehr gerne nach links neigt, wenn sie jemanden entzückt anlächelt und anklimmpert... da schmilzt wirklich jeder dahin... aber sie neigte den Kopf dabei niemals nach rechts.
Unsere Osteopathin hat genau hier wieder ganz schlimme Verspannungen und Blockaden entdeckt und hatte viel Arbeit sie während unseres Termins zu lösen. Jetzt sollen wir ganz genau beobachten, ob sie nun das Köpfchen gut zu beiden Seiten neigen kann oder ob wir lieber weitere Behandlungstermine ausmachen. Ansonsten ist sie sehr zufrieden, wie toll sich die Tochter nun entwickelt und sie hat auch während der Behandlung gemerkt, dass sie schon viel ausgeglichener und fröhlicher ist, also die Behandlungen davor.

Das Schlafverhalten in der Nacht ist insoweit besser geworden, dass sie gut in den Schlaf findet. Sie geht zusammen mit dem Bruder ins Bett. Ich stille sie, dem Bruder lese ich vor und dabei schläft sie ein. Vor wenigen Monaten noch undenkbar, da habe ich sie Abends noch lange durch die Wohnung tragen müssen, bis sie irgendwann schlief. Aufwachen tut sie allerdings noch oft und sehr unregelmäßig, aber ok, es waren schließlich immer noch Verspannung da, die sicherlich von einem guten Schlaf abhalten.

Wir werden also weiterhin am Ball bleiben, um der Tochter dauerhaft helfen zu können, so dass sie sich ohne Hindernisse entwickeln kann und für sie auch der Schlaf entspannter wird. Viele kleine Erfolge haben wir schließlich schon erzielt.

Was ich für mich mittlerweile mitgenommen habe: Würde ich nochmals ein Kind bekommen (rein theoretisch!), würde ich wohl direkt nach der Geburt einen Termin bei der Osteopathin ausmachen, um frühzeitig geburtsbedingten Spannungen und Blockaden beheben zu können. Wer weiß was wir uns hätten alles ersparen können, wenn wir dies getan hätten!


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