Donnerstag, 31. Dezember 2015

Mein Rückblick auf das Bloggerjahr 2015

Das Jahr 2015 geht zu Ende und damit möchte ich nun auch auf mein persönliches Bloggerjahr 2015 zurückblicken.
Mit 950 Facebook-Fans habe ich das Jahr begonnen und mit mehr als 2400 Leser werde ich wohl ins neue Jahr 2016 starten. Über diese hohe Leserschaft freue ich mich unheimlich, gerade weil ich in den Sommermonaten den Blog etwas verwaisen ließ und im Juni und Juli keinen einzigen neuen Blogbeitrag schrieb!
Ich hatte schon ein ganz schlechtes Gewissen, meinen lieben Lesern gegenüber, denn oft wurde ich von euch auch gefragt, was denn nun los ist und ob ich bald wieder schreiben werde?
Diejenigen von euch, die mir auch auf Facebook folgten wussten schon recht früh, was der Auslöser dieser Abstinenz war, ein zweites kleines Wunder hat sich angekündigt und zwang mich körperlich dazu alles ruhiger anzugehen und Prioritäten zu setzen. Mit der Zeit ging es mir besser und hin und wieder konnten einige Artikel entstehen, die den Blog etwas wiederbelebten. 
Jedenfalls bin ich sehr dankbar über meine treue Leserschaft und das ihr mich nicht verlassen habt in dieser Zeit. Nein, ihr seid sogar stetig angewachsen und es ist für mich einfach unglaublich!

Nun möchte ich also mit meinen lieben Lesern zurückschauen, welche Artikel in 2015 euch am meisten gefallen haben.

Januar

Immer wieder toll findet ihr vorgefertigte Downloads, die ich für euch erstellt habe. Im Januar waren es die Obst- und Gemüsekarten, die man nach Farben sortieren kann. Ich hoffe, ich schaffe es auch im nächsten Jahr wieder einige Downloads für euch erstellen zu können. Es ist sehr zeitaufwendig, macht aber auch sehr viel Spaß und Freude und ich weiß, viele von uns haben noch weniger Zeit sowas selbst zu erstellen.
Zwei weitere Artikel, die euch sehr bewegten und zu denen auch viele Kommentare und Meinungen bei mir eingeganzen sind, war zum einen das Fehlschlagen der Fremdbetreuung bei der Tagesmutter und damit verbunden die Frage: Ob eigenständige und selbstbestimmte Kinder in unserer Gesellschaft Problemkinder sind? Selbst hier gab es viel Diskussionspotential und die Frage, in wie weit Kinder "funktionieren" müssen? Ein Thema welches ich in 2015 auch immer wieder im Blog aufgegriffen habe, gerade weil der Zwerg mit nun über 2 Jahren auch seine eigene Integrität und Autonomie entdeckte.

Februar
Sehr passend zu obigen Thema der selbstbestimmten Kinder, erstellte ich im Februar einen Artikel zum Thema "Montessori ist nicht laizzes-faire!", denn das hörte man aus den Kommentaren zu obigen Artikeln heraus. Antiautoritär.... wer seine Kinder so "erzieht", das kann ja nichts werden... Das dies Montessori allerdings nicht ist, sondern einfach der natürliche Bauplan des Kindes geachtet wird, das versuchte ich mit diesem Artikel zu erklären. Die hohe Lesebereitschaft zeigte mir, dass dies wohl ein wichtiger Artikel war.
Die beiden weiteren meistgelesenen Artikel im Februar handeln zum einen von Stoffwindeln und warum ich das Überhosen-System so liebe und zum anderen davon, wie mir unser Zwerg sehr genau zeigte, dass er aber auf Windeln nun wirklich garkeine Lust mehr hat. Stoffwindeln werden immer beliebter, gerade in der "Blogger-Szene" lese ich davon wirklich immer häufiger und das freut mich sehr. Alle Fragen, die ich in regelmäßigen Abständen dazu erhalte, beantworte ich immer sehr gerne und finde es toll, meinen Beitrag zu einem besseren Umweltbewusstsein damit leisten zu können. Windelfrei sind wir allerdings immer noch nicht ganz. Tagsüber schon sehr lange, aber Nachts benötigt der Zwerg auch weiterhin seine Windel. Immer öfter bleiben diese trocken, aber bei sehr ereignisreichen Tagen, schläft er so fest, dass er den Drang einfach nicht merkt. Hier bleiben wir völlig relaxt. Die Zeit wird kommen!

März

Im März war ein Artikel für euch besonders wichtig. Das Thema der Themen überhaupt für fast alle Eltern. Schlafen! Warum guter Schlaf für unsere Kinder oft mit viel Nähe und benötigtem Vertrauen verbunden ist, darüber habe ich geschrieben.
Zwei weitere oft gelesene Artikel, waren Lern- und Spielanregungen. Ich zeigte euch, wie man aus Papprollen eine tolle Murmelbahn bauen konnte und erstellte für euch wieder kostenlose Downloads für den Rosa Turm und die braune Treppe.
 

April

Auch im April habe ich ein kostenloses Download erstellt, welches euch sehr gut gefallen hat. In einigen Facebook-Gruppen habe ich sogar schon Nachbauten des Farben-Steckspiels entdeckt. Wie cool!
Zwei weitere Artikel über die Sicht- und Denkweise unserer Kinder wurden ebenfalls sehr interessiert von euch gelesen. Wieso "Kinder soviel mehr sehen" und warum "eben nie, nichts passiert" regen zum Nachdenken an. 
 
Mai 

Im Mai wurden die Anzahl der Beiträge schon weniger. Hier fandet ihr vor allem die Lernanregung "Schüttübungen in 8 Schritten" lesenswert und wieso wir unseren Zwerg selbst entscheiden ließen, wann er bei seinen Großeltern zum ersten Mal übernachten möchte. Die Übernachtungen sind mittlerweile zu einer regelmäßigen Routine geworden, die der Zwerg auch einfordert. Egal bei welchem Großeltern-Paar. Wir freuen uns sehr, dass er dieses Vertrauen in seine Omas und Opas hat und es zeigt uns, wie selbstständig so ein kleines Kind doch schon sein kann in seinen Entscheidungen. 
 

August und September

Hier überspringen wir direkt Juni und Juli in denen ich wirklich keinen einzigen Bloartikel geschrieben habe. Ich schaffte es einfach nicht! Ich begann also im August wieder mit dem Schreiben und dort berichtete ich, dass ich aufgrund der erneuten Schwangerschaft abgestillt habe und wie das mit dem Verständnis des kleinen Zwerges auch wunderbar klappte.
Die Autonomie des Herzkindes bzw. unserer Kinder verlangt von uns immer wieder umzudenken, Veränderungen kommen meist phasenweise, wie Ebbe und Flut und wir müssen bereit sein.
Mein Entbindungstermin ist geschummelt! Diese Aussage und der damit verbundene Blogbeitrag schoß durch alle Decken und sprach viele Leserinnen an, denn durch neue Regelungen unseres "wundervollen" Gesundheitssystems werden wie immer mehr entmündigt. Mit solchen Schummeleien können wir also wenigstens versuchen uns etwas zu wehren. 


Oktober bis Dezember

Wirkliche Schreiblaune kehrte auch die nächsten Monate noch nicht zurück und so ist die Beitragsmenge recht übersichtlich, daher fasse ich auch die letzten Monate des Jahres 2015 zusammen. 
Auch hier waren es gerade die Artikel, die ich unter dem Label "Denkanstoß" zusammenfasste, diejenigen, die euch am meisten interessierten und gelesen wurden. "Unbewusste Übergriffigkeit am Kind", "Wohin mit deinen Gefühlen" und "Bedürfnisse achten" stehen für einen achtsamen Umgang mit unseren Kindern und die vielen lieben und dankbaren Kommentare dazu haben mich sehr gefreut.

Über jeden eurer Kommentare freue ich mich. Ich sehe darin euer Interesse an meinem Blog und meinen Gedanken. Eure Anteilnahme, euer Interesse. Auch wenn ich den Blog angefangen habe, um mich selbst zu erinnern, an viele Ereignisse und Erlebnisse mit dem Herzkind, um mich selbst mit den Artikeln reflektieren und spiegeln zu können... es ist trotzdem toll, wenn man gesehen und gelesen wird und die Leserschaft immer weiter steigt. 

Das Jahr 2016 wird wieder viel Neues für mich bereit halten. Eine Geburt, ein neues Leben. Ein Leben als vierköpfige Familie, ein Alltag mit zwei kleinen Kindern. Eine neue Elternzeit. Zeit mit einem Baby, Zeit mit einem Kindergartenkind, Zeit mit Geschwistern und unterschiedlichen Bedürfnissen. Zeit, um an neuen Situationen zu wachsen und sicherlich Zeit, um an vielen zu wachsen. Es wird ein sehr spannendes, anstrengendes und aufregendes Jahr werden und ich hoffe weiterhin die Zeit zu finden, euch daran teilhaben zu lassen. 

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles erdenklich Gute für dieses. Ich hoffe, alle eure Pläne und Wünsche werden in Erfüllung gehen und ich hoffe, dass wir uns auch im Jahr 2016 wieder lesen werden. 
 

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Selbstgemachte Geschenke: Brotbackmischung

 
Wie schon im letzten Jahr, haben wir uns auch in diesem Jahr überlegt, was wir der Verwandschaft zu Weihnachten schenken könnten und wobei das Herzkind auch mithelfen kann. Wichtig war uns auch weiterhin, dass die gemachten Geschenke einen Nutzen haben bzw. dekorativ (Geschmack des Beschenkten entsprechen) sind. 

Im letzten Jahr haben wir uns dafür entschieden, Kaffeetassen mit Porzellan-Malfarbe zu gestalten bzw. das Herzkind. Ein nützliches Geschenk, verziert vom Enkel bzw. Neffe, darüber haben sich wirklich alle sehr gefreut.

In diesem Jahr haben wir uns für mehrere Geschenke entschieden. Natürlich wieder den erwarteten Fotokalender, einen selbstgebastelten Stern (ich werde noch berichten) und eine Brotbackmischung!

Die Idee einer Backmischung fand ich wirklich sehr nett und nützlich. Und die Mischung kann schon mit einem kleinen Kindergartenkind zusammen hergestellt werden.

Ich habe hier zwei gefundene Blogrezepte miteinander kombiniert und daraus eine eigene Mischung erstellt. Die ursprünglichen Mischungen finden sich *hier* und hier*. Daraus ergab sich dann folgende Variante:

200 Gramm Dinkelmehl
100 Gramm Weizenvollkornmehl
200 Gramm Dinkelvollkornmehl
50 Gramm Leinsamen
50 Gramm Sonnenblumenkerne
50 Gramm Kürbiskerne

Zu dem Dinkelmehl wurden 2 Teelöffel Salz gemischt und auf das Weizenvollkornmehl wurden zwei Päckchen Trocken-Backhefe gegeben. Alle Zutaten werden einzeln geschichtet und die Flasche immer wieder vorsichtig aufgeklopft, um die einzelnen Schichten zu verdichten. Am Ende werden Kürbiskerne bis zum Flaschenrand aufgefüllt. Die einzelnen Schichten heben sich voneinander ab, was sehr schick aussieht.

Als Flasche haben wir eine 1L Milchflaschen verwendet. Hier haben wir die Glasflaschen von Landliebe gesammelt, welche wir sowieso immer einkaufen. Der Deckel wurde mit Acryllack golden eingesprüht.

Wie die Backmischung nun mit lauwarmen Wasser und etwas Essig anzusetzen und zu backen ist, haben wir mit einem selbstgestalteten Klebeetikett auf die Flasche befestigt. Die Anhänger haben wir mit lufttrocknender Modelliermasse und Keksbuchstaben selbst gestaltet.

Der Zwerg war wirklich mit Feuereifer dabei, stach Sterne aus, beschriftete Sie mit Buchstaben-Stempeln und half später beim Befüllen der Flaschen. Er wog selbst die Zutaten ab und fragte immer wieder ob die Menge schon passt. Er selbst sah am Ende wie ein kleiner Schneemann aus, komplett bestäubt mit Mehl. Von dem Zustand der Küche wollen wir nicht reden... Spaß hat es uns allen gemacht, denn auch mein Mann hat mitgeholfen (er durfte die Schichten aufklopfen) und so war die Brotbackmischung eine tolle Gemeinschaftsarbeit mit viel gemeinsamer Zeit und Freude.





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Dienstag, 29. Dezember 2015

Unser völlig entspanntes Weihnachten!

Susanne von Geborgen Wachsen hat die Aktion "Wochenende in Bildern" ins Leben gerufen, an dem alle Familien ihre verbrachten Wochenenden vorstellen können. Abgewandelt fand dies nun auch für die Weihnachtstage statt und ich möchte unser Weihnachten noch nachreichen.

Die gesamte Weihnachtszeit war in diesem Jahr recht entspannt. Früh wusste ich, welche Geschenke wir für die Verwandschaft basteln wollten und bereitete dafür alles vor (ich werde noch berichten). Aufgrund der Schwangerschaft wählten wir in diesem Jahr Raclette als Weihnachtsessen, so dass auch hier nur wenig Vorbereitungszeit anfiel.

Die Geschenkwünsche des Herzkindes wurden mal wieder per Online-Wunschliste an die Mailadressen der Verwandschaft geschickt, mit dem sehr direkten Hinweis, dass bitte jeder wirklich nur eines dieser Geschenke wählt und ansonsten gerne das Sparschwein des Zwerges füttern darf. Der Hinweis zum Nikolausgeschenk lautete dann noch, dass dieses regulär in einen Schuh hineinpassen sollte... somit griff ich einer Geschenkeflut vor, die Verwandschaft kümmerte sich selbst um die gewünschten Geschenke und nichts wurde doppelt gekauft, da man die Geschenke auf der Liste als reserviert anklicken kann. Ich nutze diese Liste seit Beginn: zu Geburtstag, Weihnachten und Ostern und bin einfach begeistert davon: *klick*

Am Heiligabend kommt die Verwandschaft also zu uns nach Hause. Fahren mit Kleinkind wollten wir uns von Anfang an ersparen und führten dieses neue Ritual mit Beginn des Elternseins ein. Die Groß- und Urgroßeltern und die Tante kommen also zu uns und somit waren wir an diesem Abend 9 Erwachsene und ein kleiner Zwerg, die Weihnachten gemeinsam feierten.

Alle kamen pünktlich zogen sich ihre bequemen Hausschuhe an und wir schlemmten Raclette. Nachdem wir uns die Bäuche ordentlich vollgeschlagen haben (der Zwerg aufgrund eines Rotwein-Unfall seines Papas, frische Klamotten anziehen musste und sich beruhigt hatte), zogen wir ins Wohnzimmer um, um dort begleitet durch das Flötespielen meiner Schwester, einige Weihnachslieder zu singen. Die Männer, die sich davor drückten, kümmerten sich in dieser Zeit um den Abwasch und räumten die Küche auf. Perfekt!

 
Nach dem wir nun gesungen hatten, was ich wirklich sehr liebe und der Zwerg auch, verteilten wir die Geschenke. Zunächst verteilte der Zwerg alle Geschenke an die Verwandschaft, wir ließen uns Zeit dabei, warteten immer wieder ab, bis ausgepackt, begutachtet und sich gefreut wurde.

Ganz zum Schluß packte dann auch der Zwerg seine Geschenke aus. Es gab im Grunde drei Stück für ihn. Eine tragbare Scheune von Schleich von der Tante, den Bahnhof von Brio für die Holzeisenbahn von meinen Eltern und ein Straßen- und Verkehrsschilder-Set von meinen Schwiegereltern. Von den Urgroßeltern gab es ein Schleichtierchen und Geld und wir als Eltern schenkten nichts. Noch legt der Zwerg keinen Wert darauf bzw. weiß im Grunde nicht, von wem welches Geschenk wirklich ist, denn er denkt, das Christkind hat sie ihm gebracht...
 
Der Uropa ♥
Das ist nur ein kleiner Teil des Straßensets... zum Glück haben wir ein großes Wohnzimmer...
 
Mit diesen drei schönen Geschenken war der Zwerg also ausreichend beschenkt worden und war total begeistert. Alle drei Geschenke wurden an diesem Abend ausgiebig bespielt und in seiner Tante und den Opas fand er wunderbare Spielgefährten. 

Zwischendurch versammelten wir uns nochmal im Esszimmer und verkosteten den leckeren Nachtisch meiner Schwiegermama. Das hilft natürlich auch sehr beim Entspannen, wenn man sich das Weihnachtsmenü etwas aufteilt und nicht für alles verantwortlich ist.

Tiramisu-Kügelchen, Schokomousse mit Biss und Himbeer-Creme *jumi*
 
Der restliche Abend verlief weiterhin sehr entspannt, wir spielten und redeten, Weihnachtsmusik lief im Hintergrund und einfach alles hat wirklich gepasst und war toll. Als alle gegangen waren und wir unseren Zwerg mit viel gutem Zureden von seinen neuen Spielsachen trennten und hundemüde ins Bett fielen, war ich einfach glücklich. Es war ein sehr schönes Weihnachtsfest!

Am 1. Weihnachtstag hatten wir keine Termine und das Weihnachtsgrillen am 2.Weihnachtsfeiertag beim Onkel meines Mannes fiel wegen den plötzlich aufkommenden Ohrschmerzen des Zwerges kurzfristig aus. Wir haben uns zwar sehr auf das Grillen gefreut, aber so kann eben doch mal etwas dazwischen kommen und somit verbrachten wir dann auch den 2.Weihnachtstag gemütlich Zuhause und bemutterten den Zwerg mit Zwiebelsäckchen und Kuscheleinheiten. 

Entspannter und ruhiger kann ein Weihnachten wohl kaum ablaufen und ich wünsche mir jetzt schon sehr, dass es auch im nächsten Jahr mit zwei Kindern wieder so entspannt ablaufen wird.
 

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Montag, 28. Dezember 2015

Der Bagger-Geburtstag

Aufgeregtes Warten auf die Gäste!

Gestern feierten wir nun den 3.Geburtstag des Herzkindes und im Vorfeld machte ich mir natürlich Gedanken, wie dieser nun ablaufen sollte. Der erste Geburtstag, den der Zwerg wirklich bewusst wahrnimmt. Er weiß nun was Geburtstag bedeutet. Er weiß, dass Gäste kommen. Nur für ihn! Und das es Geschenke geben wird.

Die letzten zwei Jahre, haben wir immer recht groß gefeiert, mit der ganzen Verwandschaft. Dieses Jahr wollten wir dies aufgrund der fortgeschrittenen Schwangerschaft vermeiden und obwohl mich es etwas traurig stimmte, war es sicherlich die beste Entscheidung. Wir luden also nur Groß- und Urgroßeltern, die Tante mit Partner und die Lieblingscousine ein. Insgesamt waren wir also 11 Personen und das Geburtstagskind. Es gab Kaffee und Kuchen.
Für den Zwerg wollte ich ein kleines Thema gestalten und entschied mich daher für sein derzeitiges Lieblings-Spiel-Szenario: Baustelle und Baggern!
  
 


Die Abwandlung eines Maulwurfkuchens, wurde zum Baustellenkuchen und die Kaffeetafel verwandelte sich in eine Mini-Baustelle. Hier bediente ich mich an den Fahrzeugen des Zwerges und der Abkipper wurde zur Zuckerdose. Der Zwerg ließ es sich nicht nehmen später alle einzeln mit Zucker zu beliefern und baggerte mit dem Radlader den Zucker in die Kaffeetassen. Die Gäste waren begeistert!



Den ganzen Tag war der Zwerg aufgeregt und fragte gefühlt minütlich wann seine Gäste denn nun endlich kommen werden. Er half dem Papa beim Kaffekochen und suchte sich ein passendes Hemd aus seinem Schrank aus, damit er schick für die Gäste war.

 
Der Baustellen-Kuchen ist eine Abwandlung von diesem Rezept: *klick* Umgestaltet habe ich dieses folgendermaßen:

Der Boden besteht aus 150 Gramm Butter, 180 Gramm Zucker, 225 Gramm Mehl, 45 Gramm Kakao, 2 Teelöffel Backpulver, 2 Eier und 113 ml Milch. Die Butter wird vorher geschmolzen und alles zusammen verrührt. Dies ergibt den Teig für den Kuchenboden, der nun wie in obigen Rezept 30 Minuten bei 170 Grad und Umluft im Backofen gebacken wird. Wie man erkennt, habe ich mich an die Kommentare gehalten und die 1,5fache Menge verwendet, um genügend Krümmel zum Verzieren zu erhalten. Den Kuchenboden habe ich einen Tag zuvor schon gebacken und hatte somit am heutigen Tag deutlich weniger Arbeit.

Heute früh habe ich dann die Füllung hergestellt: 3 Becher Sahne, 3 Sahnesteif, 2 Vanillezucker zusammen steif schlagen und 100 Gramm Schokoflocken unterheben. Auch hier habe ich mich an die Kommentare gehalten und mehr Füllung produziert, um eine schöne Kuppel ausarbeiten zu können. Auch den Vanillezucker habe ich für den Geschmack zusätzlich hinzugegeben.

Aus dem Kuchenboden habe ich nun wie im Rezept beschrieben ausreichend Krümmel herausgekratzt und dann wieder wie in den Kommentaren in der Mulde Nutella verteilt. Das ergibt das gewisse Extra und dann habe ich erst die Bananen darauf gegeben. Mit der Sahnefüllung habe ich nun die Baustellen-Kuppel ausgearbeitet und die Krümmel darauf verteilt.

Die kleinen Baustellenfahrzeuge, die ich auf den Kuchen plaziert habe, sind einmal der Minibagger und der Miniradlader von Siku. Die Geburtstagszahl habe ich ganz einfach mit Word erstellt, ausgedruckt und mit Heißkleber an einen Schaschlick-Stab befestigt.

Als der Zwerg seinen Baustellen-Kuchen zum ersten Mal sah, war er total begeistert und das Lächeln in seinem Gesicht freute mich ungemein. Es ist schön, wenn dem eigenen Kind gefällt, was man für ihn gestaltet hat. Der Geburtstag war somit ein voller Erfolg und wir hatten alle zusammen einen wunderschönen Tag.



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Sonntag, 27. Dezember 2015

Ich schau dich an...

... und ich weiß, dass ich gesegnet bin!

Ich wurde mit einem wundervollen Sohn beschenkt, der mir jeden Tag soviel gibt und soviel zeigt!

Nie hätte ich vorher wissen können, wie es mit einem eigenen Kind sein wird. Nie hätte ich vorher wissen können, zu wieviel mein Körper fähig ist. Nie hätte ich vorher wissen können, zu wieviel meine Seele und mein Herz fähig sind. 

Seit 3 Jahre bist du nun schon in unser Leben und es waren anstrengende, wundervolle, bereichernde, freudvolle, nervenaufreibende, wachsende, fantastische, schlaflose, liebevolle, hilflose, fantastische und magische Jahre.

Jeder Tag mit dir ist ein Geschenk. Auch wenn es im Alltag manchmal schwer ist daran auch zu denken. Tage an denen wir nicht einer Meinung sind, an denen du natürlich deinen eigenen Kopf hast, an denen du zeigen willst, wie groß du schon bist, wie sehr du schon gewachsen bist und uns nicht mehr brauchst.

Ich bewundere deine Energie, deine Schaffenskraft, dein Tatendrang, das wunderschöne Blitzen in deinen Augen. Ich liebe dein Empathievermögen, dein Mitgefühl. Dein Interesse an allem, dein Wissensdurst.

Du bist so klein und doch schon so selbstständig, du bist du selbst. Du hast deinen eigenen Charakter und bist nicht angepasst. Du weisst genau was du willst und was du nicht willst und zeigst es uns. 

Ich mag dein zurückhaltendes Wesen, das Überblicken und Prüfen von neuen Situationen. Es erinnert mich so sehr an mich. Ja, es kann auch hinderlich sein. Neues ist nicht immer auch gleich toll für dich. Vorauseilen ist nicht deins. Du bist ein Morgenmuffel, wie er im Buche steht. Auch das hast du wohl von deiner Mama. Dafür hast du das handwerkliche Interesse deines Papas und hilfst ihm sehr gerne bei allem was im Haushalt anfällt. 

Ich liebe es, wenn ich euch beide zusammen im Bett liegen sehe. Gemeinsam auf einem Kissen, ganz dicht aneinander. Denn Nachts, da liegst du bei Papa. An Papa kann man sich so wunderbar ankuscheln.

Ich bin so glücklich, dich meinen Sohn nennen zu dürfen. Eigentlich ist es nicht in Worte zu fassen, wie sehr ich dich liebe. 

Herzlichen Glückwunsch, mein kleiner Schatz! 3 Jahre groß, 3 Jahre klein. Egal wie rum, mein Baby wirst du immer bleiben! ♥


Donnerstag, 24. Dezember 2015

Auf Kollisionskurs - zurück zum Wesentlichen!

Heute ist Weihnachten! Das Fest der Nächstenliebe, des Gebens, der Achtsamkeit, des friedvollen Miteinanders. Für unsere Kinder geht eine lange Wartezeit zu Ende und sie werden den Abend kaum abwarten können. Sie sind freudig erregt, vielleicht auch hibbelig, sie strahlen und sehnen das Zusammensein und Beschenken herbei. Für viele von uns bedeutet die Weihnachtszeit zunächst einfach nur Streß. Die Vorbereitungen darauf und das Wundern, dass der heutige Tag nun doch wieder so schnell da war. Der große Einkaufssturm, das Verpacken aller Geschenke, die Vorbereitung des Festessens und und und... wir wollen versuchen die Hektik und den Streß herauszunehmen, wir versuchen es oft jedes Jahr und nicht immer klappt es.

Unser gestresses Sein und unsere freudvollen aufgeregten Kinder können hier ganz schnell auf Kollisionskurs geraten. An einem Tag der doch eigentlich so wundervoll und friedvoll sein sollte. Aber das gilt nicht nur speziell für den heutigen Tag, sondern auch generell. Es wird immer Tage geben, die nicht so laufen, wie wir uns dies wünschen. An denen Meinungen, so unterschiedlich, aufeinander prallen und kollidieren. Es sind Tage, an denen wir Abends oft im Bett liegen und an uns zweifeln. Susanne schrieb vor kurzem etwas über "Gute Eltern und geborgene Familien – Grundhaltung, Unperfektheit und Lichtfunken" und erwähnte einige Blogger, unter anderem auch mich und das sicherlich niemand von uns perfekt ist! Und damit hat sie vollkommend recht!

Es mag für viele Leser eintönig sein, wenn sie immer nur über das lesen, was perfekt und gut funktioniert. Aber ist es nicht das, was wir uns alle wünschen? Ruhe und ein wundervolles Zusammensein in der eigenen Familie. Ein Rückzucksort in der stressigen Zeit, der einem hilft wieder Kraft zu tanken und neu durchstarten zu können?

Es funktioniert nicht immer! Und das macht uns oft wütend und traurig und die Verbindung zu unseren Kindern oder dem Partner scheint in diesem Moment zu wackeln und zu wanken und Verständnis kann ausbleiben, warum es nun gerade sein musste zu kollidieren!

Wir sollten daran nicht verzweifeln und uns Vorwürfe machen, wir sind nicht perfekt, niemand von uns. Perfekt sein ist nicht möglich. Wir wollen uns nicht verstellen müssen. Was wir tun können, ist zu versuchen so manch einen Kollisionskurs zu vermeiden. Denn liegen wir so oft Abends im Bett und betrachten rückblickend den Tag, fällt uns so manches Mal auf, der Streit war unnötig, er wäre unnötig gewesen, wenn wir ihn aus einer anderen Sichtweise gesehen hätten. Und mit diesem Wissen können wir lernen und uns mit unserem Gegenüber verbinden. Gerade für unsere kleinen Kinder sind wir diejenigen, die solche Situationen deeskalieren können. Nur wir können solche Situationen überblicken und darüber nachdenken, um sie ändern zu können.

Auch ich habe natürlich diese Situationen und Momente mit meinem Zwerg, in denen ich aus der Haut fahren könnte, in denen ich mich frage "Will er mich nicht verstehen?" - "Will er mich ärgern?" - "Warum funktionieren unsere Abläufe nicht mehr?".
Natürlich sind manche Fragen total sinnfrei! Nein, unsere Kinder wollen uns nicht ärgern und sie wollen uns eigentlich auch immer verstehen, sie wollen kooperieren. Aber sie wollen auch selbstständige kleine Menschen werden, mit einer eigenen Meinung und anderen Prioritäten. Vielleicht sollte ich über solche Tage mit dem Zwerg auch mal schreiben?

Unsere Kinder leben im Hier und Jetzt! Sie denken nicht über morgen nach, oft noch nicht mal über die nächsten Stunden und freuen sich einfach da zu sein, bei sich selbst und bei den Menschen, die sie lieben. Wir denken zuviel, wir denken ständig, wir machen uns immer Gedanken und sind bei den nächsten Terminen. Streß und Hektik sind keine guten Vorraussetzungen, um sich verbinden zu können, um so reagieren zu können, wie es wirklich gut wäre. Der Kollisionskurs ist vorprogrammiert und danach liegen wir wieder Abends im Bett und sind traurig über die Ereignisse des Tages.

Nicht alles ist einfach umzusetzen, aber wir sollten versuchen auch wieder mehr im Hier und Jetzt zu sein. Mehr Verbindung herstellen, mehr über die Sichtweise des Anderen nachdenken und nicht nur unsere Einstellung und Meinung durchsetzen zu wollen, weil es uns im ersten Moment einfacher erscheint.

Heute zur Weihnachtszeit, sollten wir einfach im Hier und Jetzt leben, zusammen mit unserem Kindern, mit unserer Familie. Wir sollten nicht daran festhalten, heute oder wann auch immer, alles perfekt haben zu wollen. Wichtig ist nicht der perfekte Braten, das beste Geschenk und die aufgeräumte Wohnung. Wichtig ist die Verbindung und das Verständnis untereinander. Das wir alle gleichwürdig sind. Nächstenliebe! Hier und Jetzt! Zurück zum Wesentlichen!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen wunderschöne und friedvolle Weihnachten.

Tage, die nicht gut liefen. Es sind Tage, an denen man sein schlafendes Kind ansieht und den Tag gerne zurückdrehen würde. Wenn man seinem Kind beim Schlafen zusieht und alles ruhig am Abend wird, dann spürt man wieder die Liebe und das Brennen im Herzen für sein Kind. Das Wesentliche!

Dienstag, 22. Dezember 2015

Bloggers Weihnacht 2015 - Bratäpfel zur Weihnachtszeit

Heute ist es nun endlich soweit, auch ich darf mein Türchen zur Bloggers Weihnacht 2015 öffnen. Tanja vom wunderbaren Blog Tafjora hat auch in diesem Jahr wieder dazu eingeladen und ich freue mich sehr, daran teilhaben zu dürfen. Jeden Tag vom 01. - 24. Dezember interviewt sie eine/n BloggerIn zum Thema Weihnachten. Und die Blogger selbst öffnen auf ihrem Blog ebenfalls ein passendes Türchen, sei es über Gedanken zu Weihnachten, Rezepte und und und... ein wirklich ganz spannende Aktion, welche Tanja gestartet hat.

Nun also zu meinem heutigen Türchen. Dahinter verbigt sich ein gar köstliches Rezept. Gerade jetzt verbinden wir sehr, sehr viele unterschiedlichste Gerüche mit Erinnerungen. An Weihnachten, an unsere Kindheit, an das Fiebern auf die Geschenke. Viele Aromen finden sich speziell zur Weihnachtszeit wieder und machen Weihnachten mit zu dem was es für uns ist. Ich liebe den Duft des Weihnachtsbaumes, er ist mir aus meiner Kindheit sogar noch bewusster in Erinnerung als aktuell. Leider haben wir einen großen offenen Wohnraum und da verfliegt dieser Duft recht schnell. Bei meinen Eltern steht der Weihnachtsbaum im Wohnzimmer und ich weiß noch, wie ich jeden Morgen nach Weihnachten dort hinein bin, den Duft in mich aufsog und zusammen mit meiner Schwester die Geschenke bespielte. 

Auch viele Gewürze sind Weihnachten! Darunter natürlich Zimt! Und passend dazu Nüsse, Äpfel.... was kann man denn daraus machen? 

Bratäpfel!

Jawohl!

 
Ich liebe Bratäpfel! Und vor einigenen Jahren bin ich über ein ganz besonders tolles Rezept gestolpert. Bratapfel im Nussmantel! Wenn ich daran denke, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Ich liebe dieses Rezept und möchte es heute unbedingt an euch weiterreichen. Gefunden habe ich es damals hier und im Grunde könnt ihr euch auch genau daran halten. 

Wichtig ist natürlich die passende Apfelsorte bzw. das ihr bei eurer Lieblingssorte daran denkt, die Backzeit entsprechend zu variieren. Ich mag z.B. sehr gerne die Sorte Delicious und diese benötigt bedeutend kürzere Backzeiten. Je nach Apfelgröße können schon 20 - 30 Minten ausreichend sein, so verkürzt sich natürlich auch die Wartezeit auf diesen sündhaft leckeren Nachtisch enorm!

Bei der Nussmischung gibt es keine Grenzen, gerne mische ich Mandel und Haselnuss und was man dazu servieren möchte steht einem ebenso frei. Hier wird gerne das typische Vanille-Eis dazu gereicht, es ergänzt den Bratapfel-Geschmack sehr gut.

Und wenn der Bratapfel so im Ofen backt, entströmt aus diesem so wundervolle Düfte und Aromen, dass einem einfach ganz weihnachtlich ums Herz werden muss. Es ist eine wirklich wundervolle Nachspeise am heiligen Abend und ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken und genießen!

Ebenso wünsche ich euch wundervolle Weihnachten. Nur noch 2 Tage, genießt diese noch, stresst euch nun nicht mehr und habt erholsame und besinnliche Feiertage mit euren Familien.


Montag, 21. Dezember 2015

Der Babybauch-Abdruck


In meiner allerersten Schwangerschaft habe ich zu Weihnachten von meinen Schwiegereltern ein Set zur Babybauchabformung geschenkt bekommen. Leider kam es wegen der damaligen Fehlgeburt zunächst nicht zum Einsatz.
Dann wurde ich schwanger mit dem Herzkind und uns war klar, dass wir dieses Set nun hervorholen werden und eine Erinnerung von dieser Schwangerschaft anfertigen wollten. Ich hatte zunächst sogar vor, den entstandenen Abdruck selbst zu Verschönern, merkte aber schnell, zum Einen mangelt es an verfügbarer Zeit und eigentlich bin ich dafür auch nicht der Geduldsmensch. Ausbessern, Abschleifen, Feinarbeiten und dann noch Veredeln und ein passendes Design finden? Nicht meine Welt! Ich bin damals zufällig auf Julia Schulze´s Babybauchabdrücke gestoßen. Sie gestaltet selbst Abdrücke und kümmert sich auch um deren Gestaltung. Ich war ganz hin und weg davon, was sie für Kunstwerke schaffte und mir war klar, mein Bauch muss zu ihr!

Mein damaliger Babybauch ist wunderschön geworden. Ein Kunstwerk, welches nun den oberen Flur ziert und mich immer wieder an diese wundervolle Zeit zurück erinnert.

In der jetzigen Schwangerschaft war mir daher wieder klar! Auch von diesem Bauch möchte ich einen Abdruck, eine Erinnerung für die Ewigkeit besitzen! Ich möchte meine beiden Wunder für immer festgehalten haben. 

Julia besitzt auch einen Shop "Mommy & Baby" und dort gibt es ein passendes Abformungs-Set zu kaufen, welches sie mir zur Verfügung stellte. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Zwei zusätzliche Binden komplettierten das Set zur Sicherheit. Mir reichte das Basic-Set, da ich meinen Bauch nicht selbst bearbeite, sondern ihn dafür Julia übergeben werde. Wer seinen Bauch selbst gestalten möchte, findet dazu viele weitere passende Set und weiteres Zubehör in Julias Shop.

In dem Basic-Set befindet sich somit alles nötige für die reine Abformung des Bauches. Eine große Malerplane, um den Boden und die Möbel vor Verunreinigung zu schützen und eine Dose Vaseline um alle Körperstellen ordentlich eincremen zu können, die mit den Gibsbinden in Berührung kommen werden. Diese Dose ist mehr als ausreichend und wir benötigten nicht mal die Hälfte davon.

Der Zwerg und sein Papa waren nun schwer beschäftigt mit Binden vorschneiden und dann zügig mit Wasser anzufeuchten und aufzutragen. Das muss wirklich schnell gehen, denn die Binden trocknen rasch. Hat somit auch den Vorteil nicht lange stehen zu müssen, denn das ist die beste Haltung um einen optimalen und schönen Bauchabdruck herstellen zu können. Als Hilfestellung legt Julia ein kleines Anleitungsbüchlein bei, in welchem wirklich alles steht und keine Fragen offen bleiben. 


Nachdem der Abdruck soweit getrocknet ist, das man diesen abnehmen kann, ist eine Dusche und kräftiges Schrubben unumgänglich. Die Malerplane hat sich bewährt und es blieb eine Binde übrig, die wir nun noch für kleine Ausbesserungsarbeiten nutzen werden.


 
Ich bin sehr glücklich mit dem Abdruck und freue mich jetzt schon sehr, wenn dieser seinen Weg wieder zu Julia finden und dort in ein Kunstwerk verwandelt wird.

Als Abschluß habe ich mal beide Abdrücke nebeneinander gehalten und obwohl mir meine Kugel dieses Mal so unwahrscheinlich groß vorkommt, ist der Unterschied nicht wirklich enorm, oder?

Habt ihr von euren Bäuchen auch Abdrücke? Habt ihr sie selbst veredelt, bemalt, beklebt oder liegen sie vielleicht noch auf dem Schrank oder im Keller? Oder habt ihr zwei linke Hände wie ich und habt jemanden, wie z.B. Julia, für eure Babybäuche beauftragt?

Meine Babybäuche jeweils in der 36.Schwnagerschaftswoche ♥

Freitag, 18. Dezember 2015

Mit Großeltern gesegnet!

Wir dürfen uns glücklich schätzen! Wir, dass heisst mein Mann, mein Sohn, auch bald unser zweites Kind und ich. Wir haben etwas, dass viele Eltern so nicht haben. Oder nicht in diesem Ausmaß, vielleicht teilweise, manche garnicht, manche nicht in der Nähe und manchmal haben es Eltern theoretisch und können es dennoch nicht nutzen.

Ich rede von Großeltern! Ich rede von "dem ganzen Dorf, welches man braucht, um ein Kind großzuziehen".

Leider ist dieses Dorf in nur wenigen Jahren stark ausgedünnt worden oder sogar gänzlich verschwunden. Viele meiner Freunde oder Bekannten haben die Möglichkeit der Großeltern nicht und stehen oft vor großen organisatorischen Problemen und Hindernissen.

Als ich Anfang des Jahres davon schrieb, dass meine Mutter die Betreuung des Zwerges übernehmen wird, da es mit der Tagesmutter nicht klappt, las ich sehr oft Sätze, wie: "Hast du ein Glück!" Es wurde aber auch immer wieder gefragt, ob wie ähnliche Ansätze haben, mit Kindern umzugehen, denn dies ist wohl ein häufiger Grund junger Eltern, den Kontakt zu den Großeltern zu meiden.

Man muss eigentlich fast schreiben: Natürlich, gibt es unterschiedliche Ansichten! Immerhin ist es bei vielen Großeltern meist 25 - 35 Jahre her, dass sie selbst eigene kleine Kinder hatten. Sie selbst haben damals meist schon einiges anders gemacht als ihre Eltern. Und trotzdem sind 25 - 35 Jahre zurück, andere Zeiten gewesen, als sie es jetzt sind. Es gab andere Erkenntnisse als sie es jetzt gibt und es gab damals weniger Möglichkeiten sich zu informieren, als es jetzt möglich ist. 

Es sind daher natürlich unterschiedliche Ansichten da, die immer mal wieder auch aufeinander knallen oder gar kollidieren können. Die Frage ist dann, wie gehe ich damit um oder kann ich damit umgehen? Gibt es Punkte, bei denen ich kein Stück zur Seite weichen werden und werden diese dann auch von den Großeltern akzeptiert? Gibt es Punkte, die mir zwar Zuhause wichtig sind, aber bei denen ich auch ein oder beide Augen zudrücken kann, wenn sie bei den Großeltern anders ablaufen? Und immer wieder wichtig dabei ist das Gespräch. Wie sollen Großeltern wissen, was uns als Eltern stört, wenn wir es nicht ansprechen bzw. sie nicht erkennen können, wie wichtig uns bestimmte Standpunkte sind?

Ich weiß, wie froh mein Mann und ich sein können, dass wir zu beiden Seiten Großeltern haben, die ihren Enkel unheimlich lieben, die bereit sind auch in einigen Punkten umzudenken, die uns unterstützen, wann immer es ihnen möglich ist und die auch einfach glücklich sind, Großeltern sein zu dürfen und ihren Enkel gerne auf Händen tragen.

Meine Eltern wohnen einige Ortschaften weiter, binnen 15 Minuten sind sie im Notfall bei mir oder ich bei ihnen. Wie häufig konnte ich den Zwerg schon kurzfristig zur Betreuung zu ihnen bringen, wenn der Papa es nicht rechtzeitig nach Hause schaffte, ich aber auch einen Termin hatte. Meine Mama kann den Zwerg, falls alle Stricke reißen sogar mit ins Geschäft nehmen, eine Zoohandlung, und der Zwerg hilft mit beim Bedienen. Der Chef meiner Mama hat nichts dagegen. Wie toll ist das denn?
Meine Schwiegereltern wohnen 45 Minuten weg, unter der Woche sind sie daher weniger greifbar, aber auch sie würden im Ernstfall alles stehen und liegen lassen und ihren Enkel betreuuen und mithelfen. Da meine Schwiegermama gesundheitlich manchmal Tage hat, an denen sie nicht so gut beweglich ist, gibt es noch die Lieblingscousine, die dann meist auch helfen kann. Also eigentlich die jüngste Cousine meines Mannes, aber auch sie hilft gerne mit. Und meine Schwester darf ich auch nicht vergessen. Ebenfalls ein möglicher Rettungsanker, wenn ich Hilfe brauche.

Wie ihr lesen könnt, haben wir ein tolles Rettungsnetz, welches vor einiger Zeit noch ganz normal überall zu finden war. Leider reißen Globalisierung und Entfremdung viele Familien auseinander. Sie machen einfache Hilfestellungen oft unmöglich. Eltern stehen alleine da und dies kann sehr überfordernd sein. So war das Großziehen von Kindern eigentlich evolutionsbedingt nie gedacht!

Ja, auf eure bisher gestellten Fragen im Blog abschließend zu antworten: Ja, ich weiß wie sehr wir gesegnet sind. Gesegnet mit wundervollen Großeltern für das Herzkind, auf die man sich verlassen kann. 

Liebe Großeltern, ich danke euch so sehr, dass es euch gibt! Ihr seid unersetzbar für uns Eltern und unersetzbar für euren Enkel! ♥ 

Selbst Ur-Großeltern gibt es noch! Diese können mit ihren über 80 Jahren natürlich keine großen Aufpasser-Dienste mehr erfüllen. Freuen sich aber dennoch sehr, ihren Urenkel sehen zu dürfen und auch mal kurz mit ihm alleine zu sein, wenn meine Mama, also ihre Tochter, schnell etwas im Haus zu erledigen hat. Da sind sie dann natürlich ganz stolz, den Urenkel "zu betreuen".

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Unbewusste Übergriffigkeit am Kind

Auf meiner Facebook-Seite teile ich viele Artikel anderer toller Blogger, in denen es um die Achtsamkeit mit Kindern und allgemein auch die Bedürfnisse von Kindern und den Umgang mit ihnen geht.
Vor kurzem erhielt ich darauf eine Reaktion, in welcher eine Mutter fragte, warum wir Mütterblogs, denn immer wieder auf solchen Themen zurückkommen, denn Mütter, die genau unsere Blogs lesen würden, wüssten ja um die Bedürfnisse ihrer Kinder und wären auch achtsam. Die Eltern, die diese Artikel wirklich lesen müssten, würden diese Artikel garnicht erreichen...

Das mag vielleicht sein, aber ich sehe auch immer wieder an den Reaktionen und Kommentaren meiner LeserInnen, dass auch jedes achtsame und bedürfnisorientierte Elternteil an Grenzen kommt, bei denen es verunsichert ist und nicht mehr weiter weiß. Artikel über genau diese Themen können weiter helfen und einen neuen Blickwinkel eröffnen, der einem in diesem Moment vielleicht verschlossen war. Wie oft haben mir selbst bestimmte Artikel geholfen, nochmals anders über eine bestimmte Situation nachzudenken, sie beim nächsten Mal anders anzugehen und daraus zu lernen. Wie oft erhielt ich Kommentare zu eigenen Artikel, in denen sich Mütter bedankten für meine Worte und das sie sehr wichtig in ihrer jetzigen schwierigen Situation waren.

Ich sehe daher keineswegs, dass diese vielen wundervollen Artikel zu Themen der Achtsamkeit und bedürfnisorientiertem Leben unnötig wären. Sie kommen für viele Eltern immer wieder genau richtig, um darüber nachzudenken, um zu verstehen, um zu lernen. Als Eltern kommen fast täglich neue Situationen auf uns zu, die wir so nicht kennen und über die wir nicht selten auch stolpern. Wir reagieren oft nicht so, wie wir es gerne getan hätten und stecken dann auch mal verfahren und unglücklich fest. Wenn es weder vor noch zurück geht, ist es toll andere Meinungen und Ideen zu lesen. Sie können helfen!

Nun zu meinem Titelthema: Übergriffigkeit!

Sicherlich werden jetzt viele an das Schlimmstmögliche denken. Aber Übergriffigkeit ist nicht gleichbedeutend mit körperlich/sexuellen Übergriffen am Kind bzw. am Menschen, sondern beginnt schon viel früher und oft tun wir dies, ohne das wir uns dessen bewusst sind. Gerade bei Kindern geschieht es häufiger als wir denken und doch tun wir es! Wir sind übergriffig und verletzen damit unbewusst unsere Kinder. Unsere Kinder reagieren darauf sogar meist prompt und doch bringen wir es nicht miteinander in Verbindung.

Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit mit dem Herzkind:

Wir sind im Supermarkt und das Herzkind will sich seine Laugenstangen alleine mit der Zange aus dem Fach herausholen. Dafür muss ich ihn in den Einkaufswagen stellen. Eine Verkäuferin der Wurst-Theke bermerkte das und bot mir an, meinen Sohn wieder aus dem Wagen heraus zuheben, im hochschwangeren Zustand sollte man das ja nicht machen. Ich bedankte mich und erwiderte, dass ich das schon noch schaffe. Die Dame war allerdings so ambitioniert, dass sie darauf nicht wirklich einging und ehe ich mich versah, hob sie das Herzkind schon aus dem Einkaufswagen, unter viel Protest durch ihn. Er wehrte sich und weinte dabei. Ich konnte mit dem dicken Bauch garnicht mehr so schnell reagieren, wie die Situation schon vorbei war. Von der Verkäuferin kam dann "Jaja, die Kinder und ihre Eigenarten..." sicherlich mit dem Hintergedanken, dass sich das Kind aber gerade unnötigerweise so anstellte. Ich erklärte der Dame sofort, dass sie meinen Sohn weder gefragt hat, ob er von ihr herausgehoben werden möchte, noch auf eine Antwort oder Reaktion gewartet hat und man das nicht macht und er nun zurecht weint und verstört ist. Ich erklärte, dies auch meinem Sohn, dass die Frau mir helfen wollte und ihn aber hätte fragen müssen und ich verstehe, dass er nun traurig ist. Die Verkäuferin war sichtlich verwirrt, sie hatte wohl eine andere Reaktion von mir als Mutter erwartet und bot meinem Sohn als Entschuldigung eine Scheibe Wurst an und das sie für das nächste Mal einen Stuhl bereit stellen wird.

Für meinen Sohn war diese Frau nun "böse", er erwähnte es während des restlichen Einkaufes und auch noch den ganzen Abend immer wieder. Diese Frau war "böse", sie hat ihn einfach genommen, obwohl er es nicht wollte. 

Das ist ein Beispiel, welches zeigt, wie sehr wir und die Gesellschaft doch noch in alten Mustern steckt, die so oft kleine Kinder noch nicht als vollwertige Personen ansieht und über welche bestimmt werden kann bzw. die eben, weil sie so klein sind, doch noch garkeine eigene Meinung haben können. Die Reaktion meines Kindes zeigt da deutlich ein ganz anderes Bild. Dies wird dann aber gerne mit "Eigenarten" oder "Launenhaftigkeit" hinweg gewischt, anstatt darüber nachzudenken, warum das Kind nun so reagieren könnte.

Im Alltag gibt es hierzu viele weitere Beispiele. Oft ist es die wenige Zeit, die wir uns in so manchen Situationen nehmen und die dann zu einer Eskalation führen können. Wir haben Termine, wollen schnell aus dem Haus und die Kinder müssen nun funktionieren. Wir sind übergriffig, in dem wir ihnen schnell die Klamotten an- und ausziehen bzw. Jacken schließen, Schuhe überstreifen usw. Wir wundern uns dann, sind oft auch verärgert, wenn die Kinder sich dabei wehren, nicht mitarbeiten und sich dadurch alles verzögert. Aber wollen wir denn, dass über uns so bestimmt wird? 

Wir übernehmen Handgriffe für unsere Kinder, die diese vielleicht schon längst selbst könnten und wundern uns, wenn sie dann wütend reagieren. Wir nehmen ihnen das Glas aus der Hand, weil wir Angst haben es könnte herunterfallen. Wir lassen sie nicht mithelfen im Haushalt oder beim Kochen, da wir denken, sie sind dafür zu klein oder es würde zusätzliche Arbeit und Dreck machen. Wir sind übergriffig, wir bestimmten!

Wir legen ihnen als Babys Windeln an und geben ihnen einen Schnuller und irgendwann wollen wir darüber bestimmen, wann sie Windel und Schnuller noch brauchen. Wir wollen darüber bestimmen, wann sie in ihren eigenen Betten zu schlafen haben oder das es nun an der Zeit ist, mit Messer und Gabel zu essen und nicht mehr mit den Fingern. Wir werden übergriffig, wir bestimmen!

Nicht jedes dieser Beispiele, trifft auf jede Familie zu. Es sind nur Beispiele, aber ich weiß, sie kommen vor. Sie sind noch regelmäßiger Bestandteil in vielen Familien, Streßfaktoren und Missverständnisse zwischen Eltern und ihren Kindern. Wir Eltern sehen oft nicht, was nun genau das Problem unserer Kinder ist, wenn sie auf diese Übergriffigkeiten zurecht wütend, traurig und empört reagieren. 
Wir denken so oft, dass wir doch achtsam und bedürfnisorientiert sind, aber es wird immer Situationen geben, in denen wir es auch mal nicht sind und unsere Kinder uns den Spiegel vorhalten. Wir müssen den Spiegel nur erkennen!

Damit schließt sich mein Kreis und meine Antwort auf den Kommentar einer Mutter, die meinte solche Artikel sind doch unnötig. Solche Artikel halten uns den Spiegel vor, regen uns zum Nachdenken an und werden solange nötig und wichtig sein, wie es solche Situationen in jeder Familie noch geben wird. Sie sind Hilfestellung, keine Verurteilung. Wir sind oft mit ganz anderen Erziehungsweisen groß geworden, die uns triggern und es uns schwer machen, das wirkliche Verhalten unserer Kinder zu verstehen. Übergriffigkeit und auch andere Verletzungen unserer Kinder geschehen oft unbewusst durch uns als Eltern oder auch durch Menschen, wie die oben genannte Verkäuferin. Wir lernen und arbeiten an uns, jeden Tag und ich persönlich freue mich über jeden Artikel, über jede Erfahrung anderer FamilienbloggerInnen, die mir helfen, mein Kind besser zu verstehen.


Sonntag, 6. Dezember 2015

Die letzten Wochen noch... warten auf ein Wunder!

Noch 4 Wochen! Der errechnete Entbindungstermin ist in 4 Wochen und somit dauert es nicht mehr lange. Bald werden wir unser 2. Wunder in Armen halten und unsere kleine Familie neu zusammenfügen und entdecken. Ich bin so voller freudiger Erwartung, so voller Fragen auf das was kommt und auch körperlich geschafft. Ich sehne das Ende der Schwangerschaft herbei. Meinen Körper wieder für mich haben, das ganze Wasser wieder loswerden und sich wieder frei bewegen zu können. Und ich sehne den Moment herbei, mein zweites Kind zum ersten Mal halten und riechen zu können.

Die zweite Schwangerschaft ist so ähnlich und doch so anders. Vieles kommt mir bekannt vor und doch ist manches anders und neu. Manchmal merke ich auch, dass sich auch bekanntes wieder neu anfühlt, einfach weil die letzte Schwnagerschaft 3 Jahre her ist.

Ich merke diese Ungeduld in mir. Das nicht mehr Abwarten können und doch weiß ich, ich kann nichts beeinflußen, ich muss warten. Und ich finde es so toll, dass genau diese Zeit in die wundervolle Advents- und Weihnachtszeit fällt. Ich fand es schon in der Schwangerschaft mit dem Herzkind so einzigartig und freue mich, dies nochmal erleben zu dürfen.

Es sind so ähnliche Gefühle. In der dunklen und geheimnisvollen Jahreszeit, warten wir auf den heiligen Abend. Wir stimmen uns mit vielen glitzernden Lichtern, Duft und Melodien darauf ein. Wir kuscheln uns in unsere Häuser und Wohnungen und es wird alles langsamer und ruhiger. Wir bereiten uns auf diesen einen besonderen Tag im Jahr vor und sind voll freudiger Erwartung.

Und so ist es auch, wenn wir auf unser Kind warten. Wir werden immer ruhiger und langsamer und sind so voller Erwartung und es passt einfach gut zu dieser Jahreszeit. Es ist so schön, in dieser heiligen Stimmung, auf dieses kleine Wunder warten zu dürfen.

Und es war (und es wird) auch so wundervoll, in dieser schönen Zeit ein Wunder in unserer Mitte willkommen zu heißen, in eine ruhige, abgedunkelte Stimmung. Mit vielen kleinen Lichtern umrahmt. In eine Jahreszeit die so viel langsamer ist, als die restliche Zeit des Jahres. Es hilft, sich Zeit zu nehmen, für diesen kleinen neuen Erdenbürger. 

Ich bin so voller Ungeduld, so voller Neugier, so voller Erwartung und Fragen. Komm kleines Weihnachtswunder (vielleicht?). Mein Winterwunsch! Ich warte auf dich! Wir sind bereit! ♥

Das ist noch ein Bild aus der Schwnagerschaft mit dem Herzkind... ich muss unbedingt noch aktuelle Bilder meines jetzigen Bauches machen, mit dem 2.Wunder darin ♥

Samstag, 28. November 2015

Der Weg zur Krippe


In diesem Winter wird der Zwerg 3 Jahre alt und ich merke, dass er sich zum ersten Mal wirklich vorab mit Weihnachten beschäftigt und sich dafür interessiert. Natürlich kommt das auch viel durch den Kindergarten, in dem die Vorbereitungen auf Weihnachten auch schon begonnen haben. Es werden passende Lieder gesunden, es wird ein Gottesdienst vorbereitet und die älteren Kinder unterhalten sich darüber ebenfalls. 

In diesem Jahr möchte ich daher auch damit beginnen, dem Zwerg die Weihnachtsgeschichte näher zu bringen. Wieso feiern wir Weihnachten? Ganz besonders gefallen haben mir dabei die Weihnachtslandschaften aus dem Waldorf-Bereich. Hier werden wunderschöne Krippen gestaltet und zumeist auch mit einem Weg dort hin. Der Weg wird oft begleitet von 24 Lichtern, von denen jeden Tag ein weiteres entzündet wird. Die Krippenfiguren werden täglich ein Stück weiter gerückt und meist wird auch ein Teil der Weihnachtsgeschichte dazu vorgelesen. All das verdeutlicht für die Kinder die Weihnachtsgeschichte und auch die Zeit die noch vergehen muss, bis zum Weihnachtsfest. Ich finde das eine wirklich wunderschöne Idee und mochte dies ebenso für den Zwerg gestalten.

Wir haben uns dazu für die wunderschönen Krippefiguren von Buntspechte entschieden, denen wir nun jedes Jahr weitere Figuren hinzufügen möchten. Bisher sind alle diesjährigen Figuren im Adventskalender versteckt und werden nach und nach ihren Weg in die Krippenlandschaft finden. 

Die Krippenlandschaft habe ich aus viel natürlichem Material und vorhandener Deko zusammen gestellt. Als Untergrund habe ich grüne Teppichreste verwendet, Moos aus dem Garten, Dekosteinchen und Vogelsand für den Weg zur Krippe. Die Krippe hat mein Mann selbst gebaut. Sie wurde noch mit Heu ausgekleidet und stellt natürlich das Ende der Reise dar. 

In diesem Jahr werden wir die Figuren täglich einfach ein Stück weiterrücken. 4 kleine Teelichter sollen Abends den Weg erhellen und ein LED-Lichtlein hinter der Krippe, soll auch diese schön beleuchten.

Ich bin schon sehr gespannt, wie dieses tägliche weihnachtsliche Ritual bei dem Zwerg ankommen wird und ob es ihm gefällt. Ich werde berichten und euch natürlich auch noch weitere Bilder zeigen, wenn Maria und Josef, dann wirklich den Weg zur Krippe auf sich nehmen.







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